SBV-News
SBV-News Nr. 27 (02.07. – 08.07.2012)
Notiz der Woche
Bereits per 1. August müssen die Krankenkassen dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Prämien 2013 der Grundversicherung bekannt geben. Die Agrisano erwartet 2012 ein sehr gutes Geschäftsjahr. Dies hat zur Folge, dass die Prämien 2013 in den meisten Kantonen unverändert bleiben. Nur in den Kantonen AR, BE, FR, TG und SZ müssen die Prämien leicht angehoben werden. Im Kanton Tessin ist sogar eine Senkung möglich. Die Mitgliedschaft in der bäuerlichen Krankenkasse Agrisano lohnt sich.
AgroCleanTech
Mit Vertretern des Kantons Waadt wurde in einem Gespräch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen AgroClean Tech (ACT) und dem Kanton Waadt erörtert. Im Weiteren wurden Vertretern des Bundesamts für Landwirtschaft, des Bundesamts für Energie und des Bundesamts für Umwelt die Resultate der von ACT verfassten Studien und Analysen präsentiert. Gleichzeitig stellte ACT die nächsten Schritte vor. Ende August werden die Studienresultate und die geplanten Aktivitäten im Rahmen einer Medienkonferenz vorgestellt.
Evaluation neue Berufslehre
Die Bildungsverordnung gibt vor, dass sie in einem Intervall von 5 Jahren überprüft werden muss. Bereits in der Phase der Bildungsreform war zudem vereinbart worden, dass nach den ersten Erfahrungen bestimmte Elemente der neuen Grundbildung kritisch hinterfragt werden. Im Rahmen eines eintägigen Workshops diskutierten 32 Teilnehmende aus dem ganzen Berufsfeld mit Vertretern aller Lernorte die Eckpunkte der Überprüfung. Das Resultat des Workshops dient als Grundlage für den Auftrag zur Überprüfung der Bildungsverordnung im Schuljahr 2013/14, also nach zwei abgeschlossenen Durchgängen EFZ. Allfällige grössere Anpassungen kommen frühestens im Schuljahr 2015/16 für die Lernenden des dann 1. Lehrjahres zum Tragen.
Bachelorarbeit über Handel mit Russland
Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Internationales des SBV gab eine Bachelorarbeit über den Handel mit der Zollunion Russland, Belarus und Kasachstan (RuBeKa) in Auftrag. Ziel ist es, mögliche Auswirkungen einer Liberalisierung einschätzen zu können. Dies im Hinblick auf das Freihandelsabkommen, welches das SECO zurzeit am verhandeln ist. Die Arbeit zeigt, dass eine Öffnung im Agrarsektor für die Schweiz problematisch wäre.

