Inhalt - Preise

Märkte und Preise

Marktkommentar

Kurt Herzog

Kuh- und Bankfleischimporte

Marktkommentar vom 30. September 2016 in der BauernZeitung

Das Alpvieh ist nun zurück und diese Tiere benötigen zusätzlich Platz in den Stallungen. Der aktuell schöne Herbst mit viel Futter auch im Unterland kann die Schlachtung der abgehenden Kühe oft um Wochen verzögern. Da Kühe nach wie vor sehr gefragt sind, können diese jederzeit geliefert werden. Die für Oktober bewilligten Importe von 700 Tonnen Kuhhälften liegen mengenmässig unter Vorjahr.  Die landesweit gemachten Aktionen mit Hackfleisch der letzten Wochen  waren von langer Hand geplant und nicht Zeichen der Auseinandersetzungen um den Kuhpreis. Der aktuelle T3-Kuh-Preis von Fr. 7.50 wird grossmehrheitlich bezahlt.

Herbstzeit ist auch Wildzeit. Das importierte Wildfleisch stammt grösstenteils aus Zuchtwildfarmen. Der Preis für diese Produkte schwankt je nach Angebot. Dadurch konkurrenziert dieses Fleisch im Herbst unseren Bankviehmarkt sehr unterschiedlich, was für die Importfreigaben von Edelstücken in dieser Zeit berücksichtigt werden muss. Die bewilligte Oktober-Menge von 400 Tonnen HQB Nierstücke liegt im Mittel der Vorjahre. 2016  gab es eine Tränker-Verlagerung von Kälber- auf Grossviehmarkt und so können wir die  nächsten zwei Monate von einer guten Inlandversorgung mit bester Bankvieh-Qualität ausgehen.

 

 

 

Kurt Herzog, Vizepräsident Swiss Beef