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Arbeitsgruppe Milch führt Arbeit weiter

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 5. Februar 2018

Die Milch, respektive der Milchpreis für Molkereimilch, ist nach wie vor ein Sorgenkind. Zu diesem Schluss kam der Vorstand des Schweizer Bauernverbands. In diesem Zusammenhang zog er auch Bilanz zu den Ergebnissen der vor einem Jahr eingesetzten Arbeitsgruppe Milch. Die Mitglieder sind der Meinung, dass die Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit den Schweizer Milchproduzenten einen Beitrag zur Verbesserung der Lage auf dem Molkereimilchmarkt geleistet hat. Sie hat mit ihren Aktivitäten die Transparenz über die Milchpreise erhöht, das Bewusstsein von Gesellschaft und Konsumenten für die unhaltbare Lage auf dem Molkereimilchmarkt geschärft und einen Beitrag zur Erhöhung des Richtpreises und zur Reduktion von Abzügen geleistet. Weil bereits wieder schwarze Wolken am Milchhorizont auftauchen, entschied der Vorstand, die Aktivitäten der Arbeitsgruppe Milch 2018 fortzusetzen. Er erachtet es weiter als zentral, dass die Milchmengen nicht steigen. 2018 gibt es kein Instrument zur Beseitigung allfälliger Übermengen mehr. Es ist wirtschaftlich besser, stattdessen von den guten Preisen für Schlachtkühe zu profitieren. Zudem legt der Vorstand den Produzenten nahe, im Sinn der Glaubwürdigkeit auf die Verfütterung von importiertem Raufutter zu verzichten.

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Corona-Task Force 

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

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