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AGRISTAT Aktuell 10-17: Nahrungsmittelbilanz (NMB) 2016

13.11.17 | Die ausserordentlich schlechten Ernten, die das Jahr 2016 für diverse landwirtschaftliche Produkte mit sich brachte, hatten erstaunlich wenig Einfluss auf den Gesamtverbrauch von Nahrungs¬mitteln in der Schweiz. Das schlechte Produktionsjahr drückte jedoch auf den Anteil der Inlandproduktion am Verbrauch, der damit den tiefsten Wert seit Beginn der Berechnungsperiode 2007 aufweist. Die NMB wird seit 10 Jahren mit der aktuellen Methode berechnet. Mithilfe von Zusatzauswertungen lassen sich einige Schlüsse über die Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten der Schweizer ziehen.

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AGRISTAT Aktuell 09-17: Der Nutztierbestand der Schweiz

10.10.17 | 2017 bleibt der Rindviehbestand annähernd stabil (-0.1 %). Der Rückgang der Milchkühe (-0.5 %) wird weitgehend durch die Zunahme der „anderen Kühe“ (+2.3 %) kompensiert. Der Schafbestand bleibt nach mehreren Jahren mit Abnahmen erstmals insgesamt stabil. Die zunehmende Beliebtheit von Ziegen- und Schafmilchprodukten führt zu einer Zunahme der Ziegen und der Milchschafe (+5 %). Der Schweinebestand ist weiterhin leicht rückläufig (-1.7 %). Der Bestand der Mastpoulets (+5 %) ist weiter angestiegen.

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AGRISTAT Aktuell 08-17: Schätzung der Schweizer Ackerfläche für 2017

11.09.17 | Dank der Zunahme der Flächen von Silomais, Freilandgemüse und Kunstwiesen nimmt die Ackerfläche 2017 gegenüber dem Vorjahr um knapp 3000 Hektaren zu und überschreitet die Schwelle von 400 000 Hektaren deutlich. Die fünf wichtigsten Kulturen – Weizen, Mais, Gerste, Raps und Zuckerrüben – bedecken 78 % der offenen Ackerfläche.

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AGRISTAT Aktuell 07-17: Inlandproduktion und Verbrauch von Nahrungsmitteln

10.08.17 | Sehr schlechte Erträge im Pflanzenbau senken den Brutto-Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln für das Jahr 2016 voraussichtlich auf den tiefen Wert von 55 %. Dies dürfte jedoch ein einmaliges Ereignis sein. Langfristig gibt die Futtermittelbilanz mehr Anlass zur Sorge, da der Anteil der Futtermittelimporte kontinuierlich steigt. Der für das Jahr 2016 geschätzte Netto-Selbstversorgungsgrad fällt erstmals deutlich unter 50 %.

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AGRISTAT Aktuell 06-17: Alter der Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen

10.07.17 | Die Anteile der Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen in den älteren Altersklassen haben auf den Schweizer Landwirtschaftsbetrieben in den letzten Jahren laufend zugenommen. Im Jahr 2016 waren 56 % bzw. deutlich mehr als die Hälfte der Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen 50 Jahre alt oder älter. Die Schweizer Altersstruktur und deren Entwicklung sind dabei ähnlich wie jene der anderen Länder Europas. Die Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen übergeben ihre Betriebe offensichtlich immer später. In der Schweiz führte diese Entwicklung bisher zu keinen erkennbaren negativen Auswirkungen.

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AGRISTAT Aktuell 05-17: Entwicklung der Landwirtschaft 2007-2016

12.06.17 | Der Rückgang der Anzahl Landwirtschaftsbetriebe (2016: -1.8 %) wird meist als wichtigster Massstab für den Strukturwandel verwendet. In vielen Bereichen, sei es in der Tierhaltung oder der Flächenbewirtschaftung, entwickelt sich die Landwirtschaft jedoch viel schneller. Die Folgen dieser Veränderungen finden ihren Niederschlag auch in den Zahlen der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung. Insgesamt verläuft der Strukturwandel bei einer genaueren Betrachtung deutlich schneller, als es die gemässigt abnehmende Zahl der Landwirtschaftsbetriebe vermuten lässt.

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AGRISTAT Aktuell 04-17: Futtermittelbilanz 2015

17.05.17 | Im Jahr 2015 haben die verfügbaren Futtermittel gegenüber dem Vorjahr mit 8 479 000 Tonnen Trockensubstanz um 0.9 % abgenommen. Die marktfähigen Futtermittel sind hauptsächlich Kraftfutter, davon standen im Berichtsjahr 1 905 000 Tonnen zur Verfügung. Die nicht marktfähigen Produkte sind Grundfutter, die fast ausschliesslich von den Raufutterverzehrern gefressen werden. 2015 stammten 6 574 000 Tonnen Futtermittel, d.h. 77.5% des gesamten Verbrauches, aus dieser Rohstoff-Kategorie. Der Anteil der Inlandproduktion am gesamten verfügbaren Futter ist 2015 mit 85.4% leicht gesunken. Die überdurchschnittlichen Ernten des Vorjahres konnten nicht mehr erreicht werden. So standen weniger inländische Ackerprodukte und Nebenerzeugnisse für die Fütterung zur Verfügung. Dieser Mangel wurde mit zusätzlichen Importen und teilweise mit der Reduktion des Viehbestandes kompensiert.

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AGRISTAT Aktuell 03-17: Definitive Schlachtviehstatistik 2016

10.04.17 | Im Jahr 2016 wurden mehr Stiere, Ochsen, Rinder, Schafe und Ziegen als im Vorjahr geschlachtet. Zurück gingen die Schlachtungen von Kühen, Schweinen und Equiden. Die Schlachtgewichte stiegen bei allen Kategorien mit Ausnahme der Ziegen und Equiden an. Die Fleischproduktion nahm damit beim Grossvieh (+2,7 %) und den Schafen (+7,1 %) zu. Bei den Kälbern (-1,6 %), Schweinen (-1,1 %), Ziegen (-11,5 %) und Equiden (-5,0 %) ging die Produktion zurück. Die Produktion von Geflügelfleisch hat erneut deutlich zugenommen: Mastpoulets +3,2 %, Truten +14,2 %.

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