Hauptinhalt

Bericht zur Lage der Landwirtschaft

Die Berichte zur Lage der Schweizer Landwirtschaft sind Teil der Agristat und erscheinen monatlich. Sie bestehen aus den ständigen Rubriken Grundlagen, Pflanzenbau, Milchwirtschaft, Viehwirtschaft, Aussenhandel und Preise.

Unterthema
Zeitraum
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - November 2017

30.11.17 | Der November brachte mehrmals Schnee bis in tiefere Lagen. Insgesamt waren die Niederschläge in vielen Regionen jedoch unterdurchschnittlich. Damit bleibt das Jahr weiterhin trocken (Tabelle 1.2). Die Temperaturen lagen beidseits der Alpen leicht höher als im langjährigen Mittel.

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Oktober 2017

12.11.17 | Nach einigen Niederschlägen und Schneefall bis auf 1200 Meter (6. Oktober) im ersten Monatsdrittel wechselte der Oktober ab dem 10. zu sonnigem und warmem Wetter. Erst ab dem 21. führte mildfeuchte Luft zu etwas Niederschlägen. Anschliessend wurde das Wetter durch Strömungen aus dem Norden bestimmt und die Schneefallgrenze sank auf 1000 Meter. Nach einer erneuten Hochdrucklage vom 24. bis am 26. brachte ein Tiefdruckgebiet nochmals kühlere und feuchtere Luft. Insgesamt lagen die Oktobertemperaturen um 1.3 Grad über der Norm 1981-2010. Regen fiel nur spärlich und v.a. in der Südschweiz war es viel zu trocken, was zu einem erhöhten Risiko von Waldbränden führte.

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - September 2017

10.10.17 | 2017 bleibt der Rindviehbestand annähernd stabil (-0.1 %). Der Rückgang der Milchkühe (-0.5 %) wird weitgehend durch die Zunahme der „anderen Kühe“ (+2.3 %) kompensiert. Der Schafbestand bleibt nach mehreren Jahren mit Abnahmen erstmals insgesamt stabil. Die zunehmende Beliebtheit von Ziegen- und Schafmilchprodukten führt zu einer Zunahme der Ziegen und der Milchschafe (+5 %). Der Schweinebe-stand ist weiterhin leicht rückläufig (-1.7 %). Der Bestand der Mastpoulets (+5 %) ist weiter angestiegen.

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - August 2017

11.09.17 | Der August 2017 war in vielen Regionen einer der zehn heissesten der letzten 150 Jahre. Der Temperaturüberschuss gegenüber der Norm 1981-2010 betrug 1.7 bis 1.8 Grad. Heftige Gewitter brachten vom 1. auf den 2. August viel Niederschläge, Hagel und Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h. Das warme Wetter wurde vom 6. bis 12. August durch eine aus dem Westen vordringende Störungszone unterbrochen. Diese brachte nasses und kühleres Wetter. Die Schneefallgrenze fiel am 11. August regional unter 2000 m und in höheren Berglagen fiel bis zu einem halben Meter Neuschnee. Eine Gewitterfront brachte am 18. August Gewitterböen mit Windgeschwindigkeiten von maximal 120 km/h. Dazu fiel auf der Alpennordseite auch Hagel. Eine weitere Gewitterfront mit Hagel überquerte am 24. August die Alpennordseite. Der Sommer 2017 ist der drittwärmste seit Messbeginn 1864. Heisser waren nur die Sommer 2003 und 2015. Hagelschäden wurden im aktuellen Jahr bis und mit Juni bisher etwas mehr gemeldet als in den beiden Vorjahren. Die Anzahl der Meldungen liegt trotzdem unter den langjährigen Durchschnittswerten (Tabelle 1.4).

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juli 2017

10.08.17 | Das Wetter im Juli 2017 war wechselhaft und zum Teil gab es starke Gewitter. Der Monat startete kühl und feucht. Einzig auf der Alpensüdseite war es recht sonnig. Ab dem 3. Juli wurde es wärmer und das Thermometer kletterte verbreitet auf über 30 Grad. Am Abend entluden sich jeweils Gewitter. Am 8. Juli gewitterte es in der Region Zofingen heftig. Innerhalb drei Stunden fielen zwei Drittel der durchschnittlichen Julimenge an Regen. Auch fiel Hagel und es kam zu Überschwemmungen. Am 13. Juli wurde es im Norden etwas kühler. Danach wurde es wieder wärmer mit Temperaturen bis zu 34 Grad. Die Luft blieb aber gewitteranfällig. Ab dem 23. Juli floss kühle und feuchte Luft zur Alpennordseite. Die mittlere Tagestemperatur lag 3 bis 5 Grad, in den Bergen 5 bis 7 Grad unter der Norm 1981-2010. Auf der Alpensüdseite blies kräftiger Nordföhn und liess die Temperaturen auf 26 bis 30 Grad ansteigen.

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juni 2017

10.07.17 | Der April war zweigeteilt. Die erste Hälfte glänzte mit sonnigem und mildem Wetter. Problematisch in dieser Phase war v.a. die zunehmende Trockenheit. Die zweite Hälfte brachte tiefe Temperaturen, Schneeschauer und Frostnächte. In der Nacht auf den 20. April sank die Minimumtemperatur 2 Meter über Boden auf -2 bis -4 Grad. Im Walliser Haupttal wurden -5,5 Grad gemessen und auf der Alpensüdseite -1,5 bis -2,5 Grad. In der Folgenacht wurde es noch kälter. Auf der Alpennordseite fielen die Temperaturen auf 3 bis 5 Grad, lokal teilweise noch tiefer, im Zentralwallis auf -5 Grad und auf der Alpensüdseite auf -1,5 bis -2,5 Grad. Diese Werte liegen im Rekordbereich für die zweite Frühlingshälfte. Vergleichbare Tiefsttemperaturen gab es nur in den Jahren 1997 und 1961. Am 26. April brachte Kaltluft aus dem Norden winterliche Verhältnisse und Schnee in der Nordschweiz. Die Vegetation wurde durch die späten Frostnächte und die Schneefälle zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt getroffen, zudem hatte sie auch noch einen Vorsprung von teilweise mehr als zwei Wochen. Auch Mais- und Rübenkulturen litten je nach Entwicklungsstand unter den Frostschäden. Der späte Schneefall hat auch den Futter- und Ackerbaukulturen zugesetzt. Die Schneelast hat die schon gut entwickelten Getreide-, Raps- und Grasbestände vielerorts niedergedrückt und stark geschädigt. Die Schäden können zurzeit noch nicht abschliessend geschätzt werden, auf vielen Betrieben dürfte die Ernte bei den Spezialkulturen jedoch völlig ausfallen.

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Mai 2017

11.06.17 | Der Monat Mai startete mit häufigen Niederschlägen und unterdurchschnittlichen Temperaturen. Vom 11. bis 14. Mai brachte eine milde und feuchte Strömung aus dem Südwesten verbreitet Schauer und Gewitter. Hagel fiel am 12. Mai in Basel und entlang des zentralen und östlichen Alpenrandes, am 13. Mai nochmals entlang des Alpenrandes und am 14. Mai in der Ostschweiz. Ab dem 15. Mai führte ein Hochdruckgebiet zu Tageshöchstwerten von über 20 Grad, im Süden bis 28 Grad. Milde und feuchte Gewitterluft sowie eine anschliessende Kaltfront brachten kühleres Wetter und verbreitet Niederschläge vom 18. bis 20. Mai (Grafik 1.3). Das nächste Hoch folgte jedoch schon ab dem 21. Mai mit Höchsttemperaturen bis 26 Grad im Norden und bis 28 Grad im Süden. Ab dem 24. Mai folgten die ersten Hitzetage des Jahres: An zahlreichen Orten überschritt die Höchsttemperatur 30 Grad. Insgesamt blieben die Niederschläge im Mai unterdurchschnittlich und blieben in einigen Regionen unter 50% der Norm. Der bisherige Vegetationsvorsprung ist durch den Kälteeinbruch Ende April sozusagen aufgehoben worden. Mit dem Mai 2017 findet der drittwärmste Frühling seit Messbeginn 1864 sein Ende.

Mehr lesen
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - April 2017

10.05.17 | Der März 2017 ist der zweitwärmste seit Messbeginn 1864. Die Durchschnittstemperatur liegt 3 Grad über der Norm 1981-2010. Nur das Jahr 1994 war noch wärmer. Das erste Monatsdrittel war durch eine Föhnlage mit teilweise stürmischem Wetter in den Föhntälern geprägt. Auf der Alpensüdseite und am Alpennordhang brachte der März reichliche Niederschläge. Aufgrund der hohen Temperaturen entwickelte sich die Vegetation sehr schnell. Der Vorsprung auf das Mittel beträgt ca. 10 bis 17 Tage. Auf der Alpennordseite ist es dabei in den meisten Regionen eher zu trocken.

Mehr lesen