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Bericht zur Lage der Landwirtschaft

Die Berichte zur Lage der Schweizer Landwirtschaft sind Teil der Agristat und erscheinen monatlich. Sie bestehen aus den ständigen Rubriken Grundlagen, Pflanzenbau, Milchwirtschaft, Viehwirtschaft, Aussenhandel und Preise.

Unterthema
Zeitraum
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2018

12.02.18 | Der Januar 2018 war der mildeste Januar seit Messbeginn im Jahr 1864 und brachte einige Stürme mit sich. Am 3. Januar machte Sturm Burglind den Anfang. Die Windspitzen im Mittelland erreichten bis 125 km/h und auf den Berggipfeln wurden bis 200 km/h gemessen. Vom 6. bis 9. Januar erhielt die Alpensüdseite viel Niederschlag, der in höheren Lagen erhebliche Mengen Neuschnee brachte. Vom 16. bis 22. Januar herrschte in der Schweiz eine stürmische Nordwest- bis Westlage und es gab in den Bergen viel Neuschnee. In dieser Zeit überquerten Sturmtief Evi am 17. Januar und Sturmtief Friederike am 18. Januar die Schweiz. Beide Stürme erreichten aber nicht mehr so hohe Windgeschwindigkeiten wie Burglind.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Dezember 2017

31.12.17 | Der Dezember 2017 brachte unbeständiges Wetter mit viel Niederschlägen und reichlich Schnee. Die Monatstemperatur lag im Mittel um 0,7 Grad unter der Norm 1981-2010. Am 3. und 4. Januar durchzog das Sturmtief Burglind die Schweiz und brachte hohe Windgeschwindigkeiten und starke Niederschläge. Es kam teilweise zu erheblichen Schäden vor allem an Gebäuden und im Wald. Burglind war jedoch deutlich schwächer als die Stürme Vivian (27.02.1990) und Lothar (26.12.1999).

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - November 2017

30.11.17 | Der November brachte mehrmals Schnee bis in tiefere Lagen. Insgesamt waren die Niederschläge in vielen Regionen jedoch unterdurchschnittlich. Damit bleibt das Jahr weiterhin trocken (Tabelle 1.2). Die Temperaturen lagen beidseits der Alpen leicht höher als im langjährigen Mittel.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Oktober 2017

12.11.17 | Nach einigen Niederschlägen und Schneefall bis auf 1200 Meter (6. Oktober) im ersten Monatsdrittel wechselte der Oktober ab dem 10. zu sonnigem und warmem Wetter. Erst ab dem 21. führte mildfeuchte Luft zu etwas Niederschlägen. Anschliessend wurde das Wetter durch Strömungen aus dem Norden bestimmt und die Schneefallgrenze sank auf 1000 Meter. Nach einer erneuten Hochdrucklage vom 24. bis am 26. brachte ein Tiefdruckgebiet nochmals kühlere und feuchtere Luft. Insgesamt lagen die Oktobertemperaturen um 1.3 Grad über der Norm 1981-2010. Regen fiel nur spärlich und v.a. in der Südschweiz war es viel zu trocken, was zu einem erhöhten Risiko von Waldbränden führte.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - September 2017

10.10.17 | 2017 bleibt der Rindviehbestand annähernd stabil (-0.1 %). Der Rückgang der Milchkühe (-0.5 %) wird weitgehend durch die Zunahme der „anderen Kühe“ (+2.3 %) kompensiert. Der Schafbestand bleibt nach mehreren Jahren mit Abnahmen erstmals insgesamt stabil. Die zunehmende Beliebtheit von Ziegen- und Schafmilchprodukten führt zu einer Zunahme der Ziegen und der Milchschafe (+5 %). Der Schweinebe-stand ist weiterhin leicht rückläufig (-1.7 %). Der Bestand der Mastpoulets (+5 %) ist weiter angestiegen.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - August 2017

11.09.17 | Der August 2017 war in vielen Regionen einer der zehn heissesten der letzten 150 Jahre. Der Temperaturüberschuss gegenüber der Norm 1981-2010 betrug 1.7 bis 1.8 Grad. Heftige Gewitter brachten vom 1. auf den 2. August viel Niederschläge, Hagel und Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h. Das warme Wetter wurde vom 6. bis 12. August durch eine aus dem Westen vordringende Störungszone unterbrochen. Diese brachte nasses und kühleres Wetter. Die Schneefallgrenze fiel am 11. August regional unter 2000 m und in höheren Berglagen fiel bis zu einem halben Meter Neuschnee. Eine Gewitterfront brachte am 18. August Gewitterböen mit Windgeschwindigkeiten von maximal 120 km/h. Dazu fiel auf der Alpennordseite auch Hagel. Eine weitere Gewitterfront mit Hagel überquerte am 24. August die Alpennordseite. Der Sommer 2017 ist der drittwärmste seit Messbeginn 1864. Heisser waren nur die Sommer 2003 und 2015. Hagelschäden wurden im aktuellen Jahr bis und mit Juni bisher etwas mehr gemeldet als in den beiden Vorjahren. Die Anzahl der Meldungen liegt trotzdem unter den langjährigen Durchschnittswerten (Tabelle 1.4).

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juli 2017

10.08.17 | Das Wetter im Juli 2017 war wechselhaft und zum Teil gab es starke Gewitter. Der Monat startete kühl und feucht. Einzig auf der Alpensüdseite war es recht sonnig. Ab dem 3. Juli wurde es wärmer und das Thermometer kletterte verbreitet auf über 30 Grad. Am Abend entluden sich jeweils Gewitter. Am 8. Juli gewitterte es in der Region Zofingen heftig. Innerhalb drei Stunden fielen zwei Drittel der durchschnittlichen Julimenge an Regen. Auch fiel Hagel und es kam zu Überschwemmungen. Am 13. Juli wurde es im Norden etwas kühler. Danach wurde es wieder wärmer mit Temperaturen bis zu 34 Grad. Die Luft blieb aber gewitteranfällig. Ab dem 23. Juli floss kühle und feuchte Luft zur Alpennordseite. Die mittlere Tagestemperatur lag 3 bis 5 Grad, in den Bergen 5 bis 7 Grad unter der Norm 1981-2010. Auf der Alpensüdseite blies kräftiger Nordföhn und liess die Temperaturen auf 26 bis 30 Grad ansteigen.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juni 2017

10.07.17 | Der April war zweigeteilt. Die erste Hälfte glänzte mit sonnigem und mildem Wetter. Problematisch in dieser Phase war v.a. die zunehmende Trockenheit. Die zweite Hälfte brachte tiefe Temperaturen, Schneeschauer und Frostnächte. In der Nacht auf den 20. April sank die Minimumtemperatur 2 Meter über Boden auf -2 bis -4 Grad. Im Walliser Haupttal wurden -5,5 Grad gemessen und auf der Alpensüdseite -1,5 bis -2,5 Grad. In der Folgenacht wurde es noch kälter. Auf der Alpennordseite fielen die Temperaturen auf 3 bis 5 Grad, lokal teilweise noch tiefer, im Zentralwallis auf -5 Grad und auf der Alpensüdseite auf -1,5 bis -2,5 Grad. Diese Werte liegen im Rekordbereich für die zweite Frühlingshälfte. Vergleichbare Tiefsttemperaturen gab es nur in den Jahren 1997 und 1961. Am 26. April brachte Kaltluft aus dem Norden winterliche Verhältnisse und Schnee in der Nordschweiz. Die Vegetation wurde durch die späten Frostnächte und die Schneefälle zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt getroffen, zudem hatte sie auch noch einen Vorsprung von teilweise mehr als zwei Wochen. Auch Mais- und Rübenkulturen litten je nach Entwicklungsstand unter den Frostschäden. Der späte Schneefall hat auch den Futter- und Ackerbaukulturen zugesetzt. Die Schneelast hat die schon gut entwickelten Getreide-, Raps- und Grasbestände vielerorts niedergedrückt und stark geschädigt. Die Schäden können zurzeit noch nicht abschliessend geschätzt werden, auf vielen Betrieben dürfte die Ernte bei den Spezialkulturen jedoch völlig ausfallen.

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