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Bericht zur Lage der Landwirtschaft

Die Berichte zur Lage der Schweizer Landwirtschaft sind Teil der Agristat und erscheinen monatlich. Sie bestehen aus den ständigen Rubriken Grundlagen, Pflanzenbau, Milchwirtschaft, Viehwirtschaft, Aussenhandel und Preise.

Unterthema
Zeitraum
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juli 2017

10.08.17 | Das Wetter im Juli 2017 war wechselhaft und zum Teil gab es starke Gewitter. Der Monat startete kühl und feucht. Einzig auf der Alpensüdseite war es recht sonnig. Ab dem 3. Juli wurde es wärmer und das Thermometer kletterte verbreitet auf über 30 Grad. Am Abend entluden sich jeweils Gewitter. Am 8. Juli gewitterte es in der Region Zofingen heftig. Innerhalb drei Stunden fielen zwei Drittel der durchschnittlichen Julimenge an Regen. Auch fiel Hagel und es kam zu Überschwemmungen. Am 13. Juli wurde es im Norden etwas kühler. Danach wurde es wieder wärmer mit Temperaturen bis zu 34 Grad. Die Luft blieb aber gewitteranfällig. Ab dem 23. Juli floss kühle und feuchte Luft zur Alpennordseite. Die mittlere Tagestemperatur lag 3 bis 5 Grad, in den Bergen 5 bis 7 Grad unter der Norm 1981-2010. Auf der Alpensüdseite blies kräftiger Nordföhn und liess die Temperaturen auf 26 bis 30 Grad ansteigen.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juni 2017

10.07.17 | Der April war zweigeteilt. Die erste Hälfte glänzte mit sonnigem und mildem Wetter. Problematisch in dieser Phase war v.a. die zunehmende Trockenheit. Die zweite Hälfte brachte tiefe Temperaturen, Schneeschauer und Frostnächte. In der Nacht auf den 20. April sank die Minimumtemperatur 2 Meter über Boden auf -2 bis -4 Grad. Im Walliser Haupttal wurden -5,5 Grad gemessen und auf der Alpensüdseite -1,5 bis -2,5 Grad. In der Folgenacht wurde es noch kälter. Auf der Alpennordseite fielen die Temperaturen auf 3 bis 5 Grad, lokal teilweise noch tiefer, im Zentralwallis auf -5 Grad und auf der Alpensüdseite auf -1,5 bis -2,5 Grad. Diese Werte liegen im Rekordbereich für die zweite Frühlingshälfte. Vergleichbare Tiefsttemperaturen gab es nur in den Jahren 1997 und 1961. Am 26. April brachte Kaltluft aus dem Norden winterliche Verhältnisse und Schnee in der Nordschweiz. Die Vegetation wurde durch die späten Frostnächte und die Schneefälle zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt getroffen, zudem hatte sie auch noch einen Vorsprung von teilweise mehr als zwei Wochen. Auch Mais- und Rübenkulturen litten je nach Entwicklungsstand unter den Frostschäden. Der späte Schneefall hat auch den Futter- und Ackerbaukulturen zugesetzt. Die Schneelast hat die schon gut entwickelten Getreide-, Raps- und Grasbestände vielerorts niedergedrückt und stark geschädigt. Die Schäden können zurzeit noch nicht abschliessend geschätzt werden, auf vielen Betrieben dürfte die Ernte bei den Spezialkulturen jedoch völlig ausfallen.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Mai 2017

11.06.17 | Der Monat Mai startete mit häufigen Niederschlägen und unterdurchschnittlichen Temperaturen. Vom 11. bis 14. Mai brachte eine milde und feuchte Strömung aus dem Südwesten verbreitet Schauer und Gewitter. Hagel fiel am 12. Mai in Basel und entlang des zentralen und östlichen Alpenrandes, am 13. Mai nochmals entlang des Alpenrandes und am 14. Mai in der Ostschweiz. Ab dem 15. Mai führte ein Hochdruckgebiet zu Tageshöchstwerten von über 20 Grad, im Süden bis 28 Grad. Milde und feuchte Gewitterluft sowie eine anschliessende Kaltfront brachten kühleres Wetter und verbreitet Niederschläge vom 18. bis 20. Mai (Grafik 1.3). Das nächste Hoch folgte jedoch schon ab dem 21. Mai mit Höchsttemperaturen bis 26 Grad im Norden und bis 28 Grad im Süden. Ab dem 24. Mai folgten die ersten Hitzetage des Jahres: An zahlreichen Orten überschritt die Höchsttemperatur 30 Grad. Insgesamt blieben die Niederschläge im Mai unterdurchschnittlich und blieben in einigen Regionen unter 50% der Norm. Der bisherige Vegetationsvorsprung ist durch den Kälteeinbruch Ende April sozusagen aufgehoben worden. Mit dem Mai 2017 findet der drittwärmste Frühling seit Messbeginn 1864 sein Ende.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - April 2017

10.05.17 | Der März 2017 ist der zweitwärmste seit Messbeginn 1864. Die Durchschnittstemperatur liegt 3 Grad über der Norm 1981-2010. Nur das Jahr 1994 war noch wärmer. Das erste Monatsdrittel war durch eine Föhnlage mit teilweise stürmischem Wetter in den Föhntälern geprägt. Auf der Alpensüdseite und am Alpennordhang brachte der März reichliche Niederschläge. Aufgrund der hohen Temperaturen entwickelte sich die Vegetation sehr schnell. Der Vorsprung auf das Mittel beträgt ca. 10 bis 17 Tage. Auf der Alpennordseite ist es dabei in den meisten Regionen eher zu trocken.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - März 2017

10.04.17 | Nach dem kalten Januar war der Februar überdurchschnittlich warm. Je nach Landesteil lag die Durchschnittstemperatur um 2 bis 4 Grad über dem langjährigen Mittel. Am 23. Februar brachten stürmische Südwestwinde sogar Höchsttemperaturen von gebietsweise über 20 Grad (Grafik 1.3). In den meisten Gegenden blieben die Niederschläge deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Überdurchschnittliche Regenmengen fielen auf der Alpensüdseite, im Engadin und in der Nordwestschweiz. Der meteorologische Winter 2016/2017 war insgesamt sehr trocken. Die Einwanderung von in der Landwirtschaft tätigen Personen hat in den letzten Jahren kontinuierlich leicht abgenommen (Tabelle 1.4).

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Februar 2017

12.03.17 | Der Januar 2016 war einer der kältesten seit 30 Jahren. Auf der Alpennordseite lag die Durchschnittstemperatur 3 Grad unter der Norm 1981-2010, auf der Alpensüdseite betrug die Abweichung nur 1 Grad. Der aktuelle Winter ist damit deutlich kälter als in den beiden Vorjahren (Tabelle und Grafk 1.3). Es darf gehofft werden, dass die tiefen Temperaturen den Schädlingsdruck im Frühjahr etwas reduzieren. Aufgrund der häufgen Hochdrucklagen felen im Januar insgesamt nur spärliche Niederschläge. Im Hinblick auf den kommenden Vegetationsstart wäre es gut, wenn vor dem Vegetationsstart noch etwas mehr Niederschläge fallen würden.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2017

12.02.17 | Der Dezember war vielerorts der niederschlagärmste Dezember seit Messbeginn 1864. In den höheren Lagen war es der viertwärmste seit Messbeginn. Das Wetter war zu einem grossen Teil von Hochdrucklagen bestimmt, mit ziemlich viel Nebel im Mittelland und sonnigem Wetter in höheren Lagen.

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