Inhalt - 19.12.12 AP 2014-17

Mehr Leistung, aber weniger Geld

Medienmitteilung des Schweizerischen Bauernverbands vom 19. Dezember 2012

Der Bundesrat hat heute die Botschaft zum Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014 verabschiedet. Er will den Bundeshaushalt mit den darin enthaltenen Sparmassnahmen um 700 Millionen Franken entlasten. Das Geld für die Landwirtschaft wird gemäss den Vorschlägen um 56 Millionen Franken gekürzt. Für den Schweizerischen Bauernverband ist dieser Entscheid unverständlich.

Der Anteil der Ausgaben für die Landwirtschaft ist seit Jahren rückläufig, während andere Bereiche enorme Ausgabenzunahmen verzeichnen. Es ist nicht mehr als angebracht, wenn zuerst und vor allem dort gespart wird, wo auch mehr ausgegeben wird. Zurzeit berät das Parlament über die neue Agrarreform AP 2014-17. Darin verlangt der Bund von den einheimischen Bauernfamilien wesentliche Mehrleistungen in den Bereichen Ökologie und Landschaftspflege. Nur dann können diese hoffen, das heutige Direktzahlungsniveau zu halten.

Der Bundesrat hat nun ein Zeichen ausgesandt, dass er nicht bereit ist, die verlangten Mehrleistungen auch angemessen zu entschädigen. Das hilft nicht, die bereits skeptischen, einheimischen Bauernfamilien von der anstehenden neuen Agrarpolitik zu überzeugen.

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