Inhalt - 19.12.12 Weniger Administration

Der zunehmenden Administration Einhalt gebieten

Medienmitteilung des Schweizerischen Bauernverbands vom 19. Dezember 2012

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen verursachen Kosten und administrativen Aufwand für die Schweizer Landwirte. Der Schweizerische Bauernverband hat mit einer Umfrage bei seinen Mitgliedorganisationen nach Optimierungspotential gesucht, um bei gleicher Leistung die Kosten zu senken. Entstanden ist eine umfangreiche Zusammenstellung von möglichen Massnahmen.

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) hat vor zwei Jahren mit dem Bundesamt für Landwirtschaft und Agridea eine Arbeitsgruppe einberufen mit dem Ziel, die Kosten für die Landwirtschaftsbetriebe zu senken. Nach einer nationalen Tagung zur Standortbestimmung legte die Arbeitsgruppe verschiedene Massnahmen fest. Dazu gehörte die Evaluation von bestehenden Projekten zur Produktionskostensenkung in der Landwirtschaft, welche Agridea durchführt und im nächsten Jahr abschliesst.

Der SBV konzentrierte sich auf die Optimierung der Rahmenbedingungen der Schweizer Landwirtschaft. Dazu führte er eine Umfrage bei seinen Mitgliedorganisationen durch, deren Resultate jetzt vorliegen.

Rund 25 Organisationen haben sich an der Umfrage beteiligt, was die Wichtigkeit dieses Themas untermauert. Die meistgenannten Vorschläge mit zahlreichen Massnahmen sind die Vereinfachung und Beschleunigung der Bewilligungsverfahren, die Koordination und Zusammenlegung von Betriebskontrollen und die administrative Vereinfachung von Zulassungen. Viele weitere eingereichte Vorschläge können dazu beitragen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu vereinfachen und die Betriebe so zu entlasten.

Für die Umsetzung der Vorschläge sucht der SBV nun im Rahmen der Arbeitsgruppe Kostenoptimierung das Gespräch mit dem Bundesamt für Landwirtschaft und Agridea. Im Anschluss will der SBV zusammen mit seinen Mitgliedorganisationen die Umsetzung weiter verfolgen und wenn nötig die politische Umsetzung in Angriff nehmen.


Rückfragen:

  • Lukas Kessler, Wirtschaft, Politik und Internationales, Tel. 031 385 36 45