Inhalt - 23.01.13 AP 2014-17

Einige gute Feinkorrekturen an der AP 2014-17

Medienmitteilung des SBV vom 23. Januar 2013

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats befasste sich mit den Differenzen im Agrardossier. Die meisten Entscheide gehen für den Schweizerischen Bauernverband (SBV) in die richtige Richtung. Ein paar Unterschiede zum Ständerat wurden ausgeräumt oder neue Kompromissvorschläge akzeptiert. So sind die Mitglieder weiterhin gegen Einkommens- und Vermögensgrenzen für den Erhalt von Direktzahlungen, sie befürworten aber einen degressiven Rückgang der Beiträge mit zunehmender Betriebsfläche. Dabei sollen aber die Grenzwerte massvoll nach oben angepasst werden. Bei der Kofinanzierung der Kantone für gewisse Programme schlägt die Kommission mit 90 zu 10 Prozent ebenfalls einen Mittelweg vor. Mit beiden Vorschlägen kann sich der SBV einverstanden erklären. Der Abbau der Übergangsbeiträge soll auf maximal 10 Prozent pro Jahr beschränkt werden. Auch dies eine Idee, die der SBV begrüsst, um den landwirtschaftlichen Betrieben mehr Planungssicherheit zu geben. Ebenfalls positiv beurteilt er den mehrheitlichen Willen der Kommission, die Futterkulturen stärker zu unterstützen und die landwirtschaftsnahen Tätigkeiten offiziell anzuerkennen. Ein für die Landwirtschaft wichtiger Punkt kam noch nicht zur Sprache: Die Erhöhung des Rahmenkredits um 160 Millionen Franken. Die Behandlung des Geschäfts wird am 25. Februar fortgesetzt und das Plenum des Nationalrats muss die Entscheide in der Frühlingssession bestätigen.

Rückfragen:

  • Francis Egger, Leiter Wirtschaft, Politik und Internationales SBV, Mobile 079 280 69 66

 


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