Inhalt - 05.11.14 Erfolg bei Grundstückgewinnbesteuerung

Erfolg bei Grundstückgewinnbesteuerung

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 5. November 2014

Die Grundstückgewinnbesteuerung für die Landwirtschaft ist nach einem Entscheid des Bundesgerichts 2011 massiv erhöht worden. Aktuell werden Steuern und Abgaben veranlagt, die nicht mehr verhältnismässig sind. Wird Geschäftsvermögen ins Privatvermögen überführt oder Bauland verkauft, müssen die Bauernfamilie 50 bis 60% des Erlöses bezahlen. Pro Jahr beträgt die Mehrbelastung für die Landwirtschaft rund 500 Millionen Franken. Eine vom SBV unterstützte Motion von Nationalrat Leo Müller will solche überhöhten Besteuerungen vermeiden. Nach dem Entscheid im Nationalrat hat sich nun auch die Wirtschaftskommission des Ständerates mit 11 zu 1 Stimmen für eine Änderung und eine Rückkehr zur alten Praxis der Grundstückgewinnbesteuerung vor dem Bundesgerichtsentscheid ausgesprochen. Der SBV ist erfreut über diesen Erfolg, zu dem er beigetragen hat. Für Landwirte, die gedenken Land zu verkaufen oder Geschäftsvermögen ins Privatvermögen überführen, kann sich deshalb lohnen zuzuwarten, bis die Gesetzesanpassung in Kraft tritt. Es empfiehlt sich, einen Steuerfachmann zuzuziehen.

 

Rückfragen:

  • Markus Ritter, Präsident SBV, Mobile 079 300 56 93
  • Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33

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