Inhalt - 12.04.17 Abstimmungstermin Ernährungssicherheit

Wunschtermin für Verfassungsabstimmung zur Ernährungssicherheit

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 12. April 2017

In der Frühlingssession verabschiedeten die beiden Räte mit klaren Mehrheiten den Gegenvorschlag zur vom Schweizer Bauernverband (SBV) lancierten Initiative für Ernährungssicherheit. Da die wesentlichen Ziele der Initiative im Gegenvorschlag enthalten sind, zog das Initiativkomitee diese zurück. Damit kommt nun der Gegenvorschlag vors Volk. Der Bundesrat setzte heute den Abstimmungstermin auf den 24. September 2017 fest. Für den SBV passt dieser Termin perfekt zur Ernährungssicherheit, da er in die Zeit der Ernte fällt. Die Bekanntgabe des Termins bedeutet gleichzeitig auch den Startschuss für die minutiös geplante Abstimmungskampagne.

Die beiden Räte verabschiedeten in der Schlussabstimmung in der Frühlingssession den Gegenvorschlag zur Initiative für Ernährungssicherheit. Damit anerkannte nach dem Bundesrat auch das Parlament, dass bezüglich Ernährungssicherheit eine Verfassungslücke besteht und diese geschlossen werden muss. Mit dem Entscheid ist der Weg frei für die vom Schweizer Bauernverband (SBV) seit 2014 angestrebte Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung. Die Anzahl Menschen in der Schweiz wächst – bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen. Damit auch die nächste Generation genügend gesundes Essen zur Verfügung hat, müssen die Weichen rechtzeitig gestellt werden. Der Bundesrat gab heute nun bekannt, dass er die Abstimmung auf den 24. September 2017 legt – sehr zur Freude des SBV. Damit fällt diese in die Zeit der Ernte, zum Beispiel auf den Gemüsefeldern oder in den Obstanlagen, sowie der Alpabfahrt und passt perfekt zur Ernährungssicherheit.

Die Bekanntgabe des Termins bedeutet für den SBV gleichzeitig auch den Startschuss für die Umsetzung einer breit angelegten Abstimmungskampagne. Der Gegenentwurf beinhaltet ein gesamtheitliches Konzept – mit ihm wird die Ernährungssicherheit vom Feld bis auf den Teller in der Verfassung verankert werden. Mit der Einbindung der gesamten Lebensmittelkette werden nebst der Landwirtschaft auch die Verarbeitung sowie der Handel bis hin zu den Konsumentinnen und Konsumenten integriert – und somit in die Pflicht genommen, zur Ernährungssicherheit unseres Landes beizutragen. Damit rückt die längst überfällige Diskussion über den Wert von Lebensmitteln wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Genau diese Aspekte werden auch die Abstimmungskampagne des SBV prägen.

Als erstes gründet der SBV ein nationales Komitee, in das die Eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier eingeladen werden. Vorgesehen sind zudem kantonale Komitees. Die flächendeckende Hauptkampagne wird im Sommer lanciert. Diese beinhaltet nebst den klassischen Elementen wie Plakataushang und Webseite (www.ernaehrungssicherheit.ch) auch einige spezielle Massnahmen wie das Aufstellen von Landschaftssujets oder Events entlang der Lebensmittelkette. Botschafterinnen und Botschafter aus den verschiedensten Bereichen wie Wirtschaft, Sport und Kultur werden sich für ein Ja zum neuen Verfassungsartikel für Ernährungssicherheit einsetzen.

 

 

Geplante Aktivitäten des SBV

  • Plakate für den klassischen Aushang in den Städten, Hohlkammer-Plakate im unbezahlten Raum, Inserate
  • Landschaftskampagne mit verschiedenen Sujets
  • Einsatz digitaler Medien und Instrumente wie Webseite, Social Media und Videos
  • Regionale Veranstaltungen
  • Einsatz von Botschaftern für Events und Inserate
  • Flankierende Instrumente wie Fahnen, Blachen und Kleber
  • Weitere Aktivitäten

 

 

Rückfragen:

  • Markus Ritter, Präsident SBV & Initiativkomitee, Mobile 079 300 56 93
  • Urs Schneider, Stv. Direktor SBV & Kampagnenleiter, Mobile 079 438 97 17
  • Francis Egger, Leiter Departement Wirtschaft, Bildung & Internationales, Mobile 079 280 69 66

 

www.ernaehrungssicherheit.ch

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