Inhalt - 19.10.17 Verordnungspaket 2017

Verordnungspaket 2017: Durchzogene Bilanz

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 19. Oktober 2017

Der Bundesrat hat gestern das landwirtschaftliche Verordnungspaket 2017 verabschiedet. Der Schweizer Bauernverband (SBV) zieht eine durchzogene Bilanz. Erfreulich ist, dass es die neuen Ressourceneffizienzbeiträge zur Reduktion der Pflanzenschutzmengen nicht nur für Zuckerrüben- und Wein-, sondern auch für Obstkulturen gibt. Die Verlängerung der Regelung für Kurzalpung ist ebenfalls positiv zu werten. Ebenso, dass sich der Bund weiterhin zur Hälfte an den Absatzförderungsmassnahmen beteiligt.

Unschön ist dagegen, dass die Beiträge für extensive Wiesen, Streuflächen, Hecken, Feld- und Ufergehölze der Qualitätsstufe I um einen Fünftel gesenkt werden. Damit ändert sich die Abgeltung einer Leistung mitten in der Vertragsdauer, da es nicht überall möglich ist, die neu höher bezahlte Qualitätsstufe II zu erreichen. Die obligatorische Baumpflege in den ersten 10 Jahren der Pflanzung bringt zusätzlichen Kontrollaufwand mit sich, statt diesen zu reduzieren. Weiter bedauert der SBV, dass die Regierung keine Erhöhung der RAUS-Beiträge (regelmässiger Auslauf im Freien) vorgenommen hat. Die unbefriedigende Lage des Milchmarktes hätte dies gerechtfertigt.

 

Rückfragen:

  • Francis Egger, Leiter Wirtschaft, Bildung und Internationales, Mobile 079 280 69 66
  • Judith Amgarten, Mitarbeiterin Agrarwirtschaft, Tel. 056 462 50 07

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