Inhalt - 31.10.17 Butter

Butter: Keine Bereicherung mehr auf Kosten der Bauern!

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 31. Oktober 2017

Seit Monaten weist der Schweizer Bauernverband (SBV) darauf hin, dass im Molkereimilchmarkt alle Stufen Geld verdienen, nur die Bauern ihre Kosten mit den miserablen Produzentenpreisen nicht decken können. Nachdem die internationale und nationale Marktsituation es mehr als aufgedrängt haben, hat die Branchenorganisation (BO) Milch auf das letzte Quartal endlich den Richtpreis für die Milch im höchsten Wertschöpfungssegment um 3 Rappen erhöht und eine zusätzliche Erhöhung der Fettpreise in Aussicht gestellt. Bei letzten hapert es aber noch gewaltig. Dies, obwohl die Butterlager extrem tief sind und der Bedarf für das Weihnachtsgeschäft kaum gedeckt werden kann. Für den SBV ist diese Situation unhaltbar. Die von der BO Milch in Aussicht gestellte zusätzliche Erhöhung der Fettpreise ist zwingend umzusetzen und den Produzenten in Form höherer Preise weiterzugeben. Wie sich zeigt, zahlen Detailhändler unterdessen höhere Butterpreise. Die Verarbeiter stecken das zusätzliche Geld aber in die eigene Tasche, statt es den Bauern weiterzugeben. Der SBV und die betroffenen Milchbauern wollen nun Taten sehen und keine Ausflüchte mehr hören!

 

 

Rückfragen:

  • Markus Ritter, Präsident SBV, Mobile 079 300 56 93
  • Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33
  • Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV
    Mobile 078 803 45 54

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