Inhalt - SBV-News Nr. 09 (24.02. - 02.03.2014)

SBV-News Nr. 09 (24.02. - 02.03.2014)

Landwirtschaftskammer

Die Landwirtschaftskammer – das Parlament des SBV – informierte sich über die Situation auf den Märkten, den Stand der Revision der Raumplanungsgesetzgebung, der Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes, die Aktivitäten zum UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe sowie speziell über den Stand der Unterschriftensammlung und das weitere Vorgehen bezüglich der lancierten Initiative für Ernährungssicherheit. Dabei kamen auch die anderen Initiativen im Bereich Lebensmittel zur Sprache, die von den Grünen und von Uniterre vorbereitet werden. Weiter gaben die Mitglieder grünes Licht zum Budget 2014 des SBV.

Schweizer Rindviehproduzenten

Der Vorstand der Schweizer Rindviehproduzenten, dessen Sekretariat beim SBV angesiedelt ist, brachte sich an seiner Sitzung zum Projekt AgriBenchmark Beef auf den aktuellsten Stand. Ziel ist ein Benchmarking in relevanten Kenngrössen zwischen Schweizer – und nach Wunsch auch mit ausländischen – Betrieben. Weiter diskutierte er die Situation auf den verschiedenen Teilmärkten. Grundsätzlich ist die momentane Lage erfreulich, Probleme gibt es einzig beim Bankvieh. Absatzschwierigkeiten im Segment von Terra Suisse, eine generell etwas abgeschwächte Nachfrage und hohe Importe von Nierstücken sind die Hauptursachen für die unbefriedigende Situation.

Rege Unterrichtstätigkeit

Mehrere Mitarbeiter des SBV unterrichteten vergangene Woche an landwirtschaftlichen Schulen, so unter anderem Agriexpert Rechtskunde an der Bäuerinnenschule in Liebegg sowie Agrimpuls Arbeitsrecht am Strickhof in Wülflingen und am Schluechthof in Cham. Die SBV Kommunikation stellte den zukünftigen Agrotechniker/Innen an der landwirtschaftlichen Schule Strickhof in Lindau die Kampagne „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ vor.

Schonende Wassernutzung

Der SBV traf sich mit e-dric.ch, einer Firma, die zusammen mit ProAgricultura Seeland und der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ein Projekt zum schonenden Umgang von Wasserressourcen in der Landwirtschaft umsetzt. Ziel des Projektes ist, dass Landwirte mithilfe eines Softwareprogrammes ihre individuelle Wassernutzung unter Verwendung von Prognosedaten einerseits und den Bedürfnissen der angepflanzten Kultur andererseits verbessern können.

„Mein Bauer. Meine Bäuerin.“

Familie Dähler massiert ihre Tiere mit Bier, Familie Paccolat verkauft täglich rund 8‘000 Eier und auf dem Hof der Familie Giandeini leben fünf verschiedene Kuhrassen. So lauteten die Antworten des Februar-Wettbewerbs von „Mein Bauer. Meine Bäuerin“. Aus mehr als 2‘000 Teilnehmenden ermittelte der SBV zehn glückliche Monatsgewinner. Anlässlich des UNO-Jahres der bäuerlichen Familienbetriebes berichten 27 Schweizer Familien täglich auf Facebook mit Texten und Bildern über ihre Arbeit auf dem Betrieb und ihren Alltag. Mehr dazu und zum neuen Monats-Wettbewerb gibt’s unter www.meinbauer.ch.

agrolink‘14

Die Vorbereitungen für die fünfte Durchführung von agrolink zum Thema Futtereiweisse laufen auf Hochtouren. Diese Woche erhielten rund 600 Personen aus dem Bereich Land- und Ernährungswirtschaft die Einladung. Mehr Infos zum Thema und zur Tagung unter www.agrolink.ch.

AgroCleanTech

AgroCleanTech veröffentliche seinen Newsletter, der den Start des Energieeffizienzprojektes „Wärmerückgewinnung aus der Milchkühlung“ in den Kantonen St. Gallen, Aargau und Freiburg sowie die vielversprechenden Messergebnisse der Demonstrationsanlagen im Kanton St. Gallen vorstellt. Mehr dazu unter www.agrocleantech.ch/index.php/de/newsletter.

Notiz der Woche

Es wird gesammelt, was das Zeug hält: Landauf, landab erläutern engagierte Bäuerinnen und Bauern Passanten auf der Strasse, auf Märkten, an Versammlungen oder in der Nachbarschaft, weshalb die Initiative für Ernährungssicherheit wichtig ist und jede Unterschrift zählt. Auch fernab der Landesgrenzen wird fleissig für die Initiative geweibelt, so entdeckt am Salon International de l’Agriculture in Paris im Schweizer Restaurant. Interessanterweise zeigten sich auch viele Franzosen begeistert von diesem demokratischen Instrument und hätten sich gerne an der Unterschriftensammlung beteiligt.