Inhalt - SBV-News Nr. 36 (01.09. - 05.09.2014)

SBV-News Nr. 36 (01.09. - 05.09.2014)

Raumplanung

Bevor die Vorlage zur 2. Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes in die offizielle Vernehmlassung geht, hat der SBV die Möglichkeit, dem Bundesamt für Raumentwicklung seine Änderungsvorschläge am Entwurf zu unterbreiten. Aus diesem Anlass berief er seine Arbeitsgruppe ein. Die Mitglieder unterstützten die Haltung, dass Bund und Kantone vordringlich die 1. Etappe sauber umsetzen sollen, bevor die zweite Etappe angegangen wird. Die Diskussion wird am 12. September im Vorstand weitergeführt.

Internationales Jahr der Böden

Eine Arbeitsgruppe des Bundes und am Thema interessierten Organisationen – darunter auch der SBV – befasste sich mit den Aktivitäten zum UNO-Jahr der Böden 2015. Die Grundbotschaften sollen sein: 1. Der Boden ist multidimensional, 2. Der Boden ist multifunktionell 3. Der Boden lebt  4. Boden ist ein knappes Gut. Die Anwesenden stellten auch ihre Ideen für Aktivitäten vor. Der SBV wird nun seine konkretisieren: Geplant ist zurzeit eine Spezialseite auf dem Internet mit einem Ticker zum Kulturlandverlust, weiteren Informationen rund um den quantitativen und qualitativen Bodenschutz sowie ein Wettbewerb für Schulklassen.

Gespräch mit Coop

Am konstruktiven Spitzengespräch zwischen SBV und Coop standen Marktfragen und politische Themen auf der Agenda.  Dem Detailhandel macht der weiter steigende Einkaufstourismus zu schaffen. Der SBV wies auf die anspruchsvolle Marktsituation bei der Milch, Schweinen, Kernobst und Brotgetreide hingewiesen. Coop ist gewillt, sich für den Absatz der Schweizer Landwirtschaftsprodukte zu engagieren. Bei den politischen Themen fand ein Austausch zu den verschiedenen Volksinitiativen, insbesondere zur Initiative des SBV, zur  Swissness, zur GVO-Auslobung und zum Umweltschutzgesetz statt.

Wirtschaftsmediation

Mit der Schweizerischen Kammer für Wirtschaftsmediation besprach Agriexpert das erste Jahr der Partnerschaft. Wird das gute Angebot von beiden Konfliktparteien genutzt, zeigt die Erfahrung, dass gute Lösungen mit zwei bis drei Sitzungen erzielt werden können.

Frau und Mann in der Landwirtschaft

Die zweitletzte Sitzung der Trägerschaft stand im Zeichen des Abschlusses dieser Kampagne. Vieles konnte er-reicht werden, vieles gibt es noch zu tun. Die Trägerschaft aus Agridea, BFS, SBLV und SBV vereinbarte, die Themen weiter zu bearbeiten und auch künftig einen regen Austausch zu pflegen.

SwissSkills

Der Start der Berufsmeisterschaft SwissSkills Bern 2014 naht. Bereits letzte Woche wurden die Skulpturen auf dem Waisenhausplatz enthüllt, darunter auch die Figur eines Landwirts. Bereits steht das Zelt auf dem Expo-Areal, in dem die Meisterschaft unter den 36 teilnehmenden Landwirtinnen und Landwirten stattfindet. Der Aufbau der Stall- und Melkeinrichtungen hat begonnen. Mehr Infos:  www.swissskillsbern2014.ch

Messen

Zusammen mit dem Bündner Bauernverband startete die Herbstsaison der Messeauftritte „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ an der Gehla in Chur. In Küssnacht am Rigi fand die beef14 von Hof zu Hof statt. Das heisst, vier Mutterkuhhalter und ein Milchwirtschaftsbetrieb luden dazu ein, die Landwirtschaft näher kennen zu lernen. 

Ausbau von „Vom Hof“

Nach der Auslagerung des Direktvermarktungsportals „vom Hof“ auf eine eigene Webseite (vomhof.ch) plant der SBV, dieses den kantonalen Bauernverbänden vorzustellen und Integrationsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen aufzuzeigen. Ziel ist, dass sich „vom Hof“ als DAS Online-Direktvermarktungsportal für Produkte und Dienstleistungen aus der Landwirtschaft etabliert. Als erster Bauernverband für die Demonstration stand die LOBAG auf dem Programm.

Notiz der Woche

Der SBV reichte seine Stellungnahme zur Revision des Konzepts Wolf ein. Er stellte fest, dass im neuen Wolfskonzept der politische Auftrag und Wille nicht umgesetzt wird. Der vorgelegte Entwurf ist entsprechend inakzeptabel und muss verbessert werden. Die Erfahrungen in Graubünden zeigen, dass sich die Wölfe viel schneller vermehren, als im Konzept angenommen wird. Die friedliche Koexistenz zwischen Grossraubtieren und Menschen ist in der engräumigen Schweiz kaum mehr möglich.