Inhalt - SBV-News Nr. 11 (09.03. - 15.03.2015)

SBV-News Nr. 11 (09.03. - 15.03.2015)

SBV-Vorstand

An seiner März-Sitzung bewältigte der SBV-Vorstand eine reich befrachtete Traktandenliste. Neben verschiedenen Marktfragen – speziell zum Thema Milchmarkt und der Frankenstärke – verabschiedete der Vorstand Stellungnahmen zur Strategie gegen Antibiotikaresistenzen und zur Teilrevision der Tierarzneimittelverordnung und genehmigte mit geringfügigen Anpassungen die Umfrage zur AP 2014-17 und deren Finanzierung. Weiter hiessen die Mitglieder den Jahresbericht des SBV zuhanden der  Landwirtschaftskammer sowie eine Studie zur Marktspanne und deren Finanzierung gut und setzten eine interne AG für Innovations- und Forschungsfragen ein. Ausserdem informierte sich der Vorstand über die Resultate der Umfrage  zur Vorsorgesituation der bäuerlichen Familien in der Schweiz und die darauf basierenden Massnahmenvorschläge.

Abstimmungsparolen

Neben den erwähnten Traktanden fasste der Vorstand des SBV für die Volksabstimmung vom 14. Juni 2015 die folgenden Parolen: Die Nein-Parolen für die Volksinitiative einer Eidgenössischen Erbschafts- und Schenkungssteuer und zur Stipendieninitiative, wobei er bei letzterer den indirekten Gegenvorschlag unterstützt. Bei der Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen sowie bei der Verfassungsbestimmung zur Fortpflanzungsmedizin und Gentechnologie im Humanbereich verzichtete der SBV-Vorstand auf eine Parole.

Dankesaktion Frankenstärke

Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses stellt die Frankenstärke auch die Landwirtschaft vor Herausforderungen. Darum lud der SBV mehrere, ebenfalls betroffene Organisationen aus Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe zu einem runden Tisch ein, um sich über die Möglichkeiten einer umfassenden, langfristigen Dankesaktion für Konsumenten, die ihr Geld in der Schweiz ausgeben, auszutauschen. Ziel ist eine Sensibilisierung für bewusstes Einkaufen in der Schweiz – egal ob es sich dabei um Lebensmittel oder Ferien handelt. 

Littering

Wie bereits in den letzten zwei Jahren sandte der SBV allen Gemeinden der Schweiz ein Mail und baten sie um Mithilfe bei der Bekämpfung des Abfalls im ländlichen Raum. Die Gemeinden bekamen den Bestelltalon mit den Tafeln, dem Plakat und der Minibroschüre. Weiter informierte der SBV über das kostenlos zur Verfügung stehende Ausstellungsmodul und die Aktivitäten der Landwirtschaft am Clean-up-Day. Mehr Informationen dazu gibt’s unter www.sbv-usp.ch/themen/littering

Bäuerliche Parlamentarier zum Milchmarkt

Die schwierige Situation auf dem Milchmarkt beschäftigt auch die Parlamentarier. Der SBV hat daher eine Aussprache zwischen bäuerlichen Parlamentariern und den Spitzen der SMP und der BOM organisiert. SMP und BOM konnten ihre Einschätzungen zur Situation darlegen. Die Parlamentarier haben dabei die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass die Branche die selbstauferlegten Regeln, d.h. die Segmentierung, konsequent umsetzt.

Neuer Geschäftsführer AgroCleanTech

Der Urner Simon Gisler ist seit Anfang März Geschäftsführer der ACT AG und des ACT Vereins. Der Agronom arbeitete 10 Jahre für die Andermatt-Gruppe. In den letzten 5 Jahren war er für die Hochstamm Seetal AG tätig, zuletzt als Geschäftsführer. Daneben absolviert er eine Weiterbildung „Umwelttechnik & Management“.

Wiesenmeisterschaft 2015

Die Lenkungsgruppe der Wiesenmeisterschaft, in der auch der SBV vertreten ist, traf sich zu einer Bestandesaufnahme für das Jahr 2015. Bis heute haben sich sieben Regionen für Regionalmeisterschaften angemeldet. Der Wettbewerb selber findet in diesem Jahr erneut im Toggenburg und in enger Zusammenarbeit mit dem St. Galler Bauernverband statt. Ziel der Wiesenmeisterschaft ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Leistungen der Landwirtschaft bezüglich Biodiversität.

Notiz der Woche

Im Zuge der Frankenstärke wird von verschiedenen Seiten versucht, die Umsetzung der Swissnessvorlage zu untergraben oder zu verzögern. Der SBV wehrt sich entschieden dagegen: Nur eine wirklich glaubhafte Umsetzung der Vorlage hilft, die „Marke Schweiz“ dauerhaft als vertrauenswürdiges Qualitätsmerkmal zu positionieren.