Inhalt - SBV-News Nr. 16 (18.04. - 22.04.2016)

SBV-News Nr. 16 (18.04. - 22.04.2016)

Fachkommission Kommunikation

Die Mitglieder der Fachkommission Kommunikation besprachen die anstehenden Abstimmungen und die kommenden landwirtschaftlichen Initiativen. Besonderes Augenmerk erhielt die Initiative für Ernährungssicherheit und die geplanten Kampagnenaktivitäten für den Abstimmungskampf. Ein weiterer Schwerpunkt waren die laufenden und geplanten Massnahmen im Rahmen von „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ und die Kritik an den Plakatsujets von Landwirtschaftsseite. Der SBV zeigte die höchst erfreulichen Werbewirkungsresultate nach der dritten Welle: Die Tiere im Edelweisshemd kommen bei den jungen und jüngeren Leuten in der Stadt und damit der anvisierten Zielgruppe ausgezeichnet an (mehr als 70% gefallen sie gut). Dies bestätigte auch ein separater Vergleich der „Werbewoche“, bei der die Kampagne in drei von vier Kategorien auf dem ersten Platz landete. 

Arbeitsgruppe Basiskommunikation

Die Arbeitsgruppe Basiskommunikation befasste sich mit den sehr erfreulichen Resultaten der Werbewirkungskontrolle der im Februar gezeigten Hoftiere im Edelweisshemd, den Plakatsujets der Sommerwelle 2016 und möglichen Weiterentwicklungen in den nächsten Jahren. Die Jahresleitaktion 2016, Agrimage – ein Fotowettbewerb bei dem Watson als Medienpartner gewonnen werden konnte – startet am 28. April. Als Jahresleitaktion 2017 entschied sich die Gruppe – auch aus Budgetgründen – für eine Fotoausstellung, welche die besten Bilder des Fotowettbewerbs zeigt und schweizweit auf Tour geht. Die Finanzen waren ebenfalls ein wichtiges Thema, denn die Einnahmen sinken stetig und ohne Gegenmassnahmen wird es in Zukunft unmöglich, die vollen Absatzförderungsmittel des Bundes abzuholen. Am Tag der offenen Stalltüre am Sonntag 5. Juni nehmen 120 Betriebe teil. Für 1. August-Brunch-Anbieter ist eine Anmeldung in der laufenden Woche noch möglich.

Schule auf dem Bauernhof

Das nationale Forum „Schule auf dem Bauernhof“ (SchuB) organisiert jährlich einen Erfahrungsaustausch mit seinen kantonalen Projektleitern – dieses Jahr beim Chambre neuchâteloise d’agriculture et viticulture in Cernier. Die Veranstaltung dient einerseits der Kontaktpflege und dem Informationsaustausch über die umgesetzten Massnahmen, andererseits der Behandlung von SchuB-relevanten Themen. Schwerpunkte des Programms bildeten in diesem Jahr die Aktivitäten in den Kantonen und die SchuB-Strategie 2022.

AgroCleanTech

Der Verein AgroCleanTech hielt seine zweite Mitgliederversammlung auf dem Betrieb Agrino in Remetschwil (Milchviehbetrieb mit Biogasanlage und Photovoltaik) ab. Philippe Droz (Agridea), Hans-Christian Angele (Ernst Basler +Partner), Stefan Heller (Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband), Frédéric Ménétrey (Direktor Freiburger Bauernverband) und Thomas Anken (Agroscope) wurden neu in den Vorstand gewählt.

Scheidung auf Bauerhöfen

Agriexpert Bewertung & Recht publizierte den neuen Praxiskommentar „Landwirtschaft und Scheidung“. Dieser behandelt die landwirtschaftsspezifischen Aspekte einer Ehescheidung, insbesondere bei Auflösung der Errungenschaftsbeteiligung, anhand von Beispielen. Die Publikation umfasst 252 Seiten und ist ab sofort erhältlich für  110 Franken (exkl. MwSt & Versandkosten) bei: info@agriexpert.ch, www.agriexpert.ch oder Tel 056 462 51 61.

Kleiner Frühlingsputz

Littering auf Wiesen und Äckern ist ein zunehmendes Problem und immer wieder sorgen kranke oder gar tote Tiere für Schlagzeilen. Der SBV koordinierte erstmals einen speziellen Clean-up Day Landwirtschaft. Leider stiess die Frühlingsausgabe bei den kantonalen Verbänden auf verhaltene Unterstützung. Im kommenden Jahr wird sich die Landwirtschaft wieder darauf beschränken, sich am nationalen Clean-up-Day der IG saubere Umwelt im September zu beteiligen.

Notiz der Woche

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats will die steuerliche Ungleichbehandlung der Landwirtschaft bei der Grundstückgewinnsteuer wieder korrigieren, die 2011 nach einem Bundesgerichtsurteil entstand. Auf Grund dieses Urteils müssen Landwirte über die Besteuerung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke auf dem Wertzuwachs von Grundstücken 40 bis 60 Prozent Steuern bezahlen, während Private lediglich 5 bis 25 Prozent ihrer Gewinne dem Staat abgeben müssen. Trotzdem sprechen die Gegner von einem Landwirte-Privileg, aber davon kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Es wird mehr Gerechtigkeit geschaffen!