Inhalt - SBV-News Nr. 28 (09.07 – 13.07.2018)

SBV-News Nr. 28 (09.07 – 13.07.2018)

Medienkonferenz Pflanzenschutz

Der SBV lud die Medien auf den Betrieb von Maria und Markus Lüscher in Schalunen (BE) ein, um über das Thema Pflanzenschutz zu informieren. Ziel war es, die Hintergründe, Möglichkeiten sowie Grenzen von Alternativen vorzustellen (diese Themen sind auch im neuen Fokusmagazin enthalte – siehe entsprechenden Beitrag). Das dabei auch präsentierte Berner Pflanzenschutzprojekt und die Massnahmen auf dem Betrieb zeigten die Bestrebungen der Landwirtschaft zur Minimierung von negativen Effekten.

Fokusmagazin Pflanzenschutz

Zum Thema Pflanzenschutz geistert viel Halbwissen herum und schon längst entkräftete Behauptungen halten sich hartnäckig. Mit dem neuen Fokusmagazin mit dem Titel „Warum unsere Pflanzen Schutz brauchen“ publizierte der SBV nun ein umfassendes Grundlagenwerk. Dieses wird in den nächsten Tagen an alle am Thema interessierten Kreise verschickt. Darunter auch Medienschaffende, Konsumenten- und Umweltschutzorganisationen sowie vor der nächsten Session an alle National- und Ständeräte. Die Mitgliedorganisationen erhalten ein Belegexemplar mit Bestelltalon. Ebenso steht es auf der Internetseite des SBV als pdf-Dokument zur Verfügung. Runterladen, Reinschauen und Weiterleiten ist erwünscht!

Stadtfest Brugg 2019

Alle rund sechs Jahre findet in Brugg ein Stadtfest über zwei Wochenenden hinweg statt. Nächstes Jahr ist es am 23. - 25.8. und 30.8. - 1.9. wieder soweit. Der Bauernverband traf sich deshalb mit dem OK. Angedacht ist, dass die Landwirtschaft unter der Federführung des Aargauer Bauernverbands und mit zusammen mit regionalen landwirtschaftlichen Vereins präsent ist. Angedacht sind ein Informationsteil, eine spielerische Aktivität und der Verkauf von Milchshakes.

Chancen und Risiken der Digitalisierung

Die Hochschule Luzern untersucht in einer Studie die Chancen und Risiken der Digitalisierung am Beispiel des Kantons Uri. Dazu führen die Verantwortlichen Interviews mit verschiedenen Branchen (darunter auch die Landwirtschaft). Der SBV gab dabei seine Einschätzung zu den möglichen technischen Entwicklungen, Einsatzgebieten, Chancen und Gefahren, Einfluss auf die Strukturen und Beschäftigung, Veränderung der Anforderungen an berufliche Qualifikationen sowie die spezifischen Bedürfnisse der peripheren Gebiete.

Praktikanten

Die Praktikanten aus dem Ausland sollen in der Schweiz nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch etwas von der Schweiz sehen. Rund 75 Personen aus der Ukraine, Russland, Japan und Brasilien machten deshalb während zwei Tagen eine kleine Rundreise in der Zentralschweiz und Tessin. Seit April machen zudem sechs Personen aus Japan ein 11-monatiges Praktikum in der Schweiz. Zusammen mit dem Partnerbüro in Tokio wurden diese auf ihren Betrieben besucht.

Statistik der Woche

Das Bundesamt für Statistik meldet 6831 Betriebe mit bewässerten Freilandflächen für das Jahr 2016. Rechnet man das hoch ergibt das total eine bewässerte Fläche von 32‘788 Hektaren oder 3 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Der Anteil an der bewässerten Fläche ist beim Grünland (Kunstwiesen und Dauerwiesen) mit 38 % am höchsten, vor Gemüse und Erdbeeren mit einem Anteil von 25 %. Grünland wird vor allem im Wallis und Graubünden bewässert.

Notiz der Woche

Die Trinkwasser-Initiative hätte kaum positive Auswirkungen auf die Umwelt, aber extrem negative für die Schweizer Landwirtschaft. Denn die Folgen wären in erster Linie einerseits intensive Betriebe, die auf Direktzahlungen verzichten und andererseits mehr Importe. Deshalb setzt sich der SBV vehement für ein Nein an der Urne ein. Dazu hat er ein erstes Konzept erarbeitet. Dieses sieht vor, die Zeit bis 2020 für eine Vorkampagne zu nutzen und darauf aufbauend die eigentliche Abstimmungskampagne zu führen. Die Vorkampagne soll Aufklärungsarbeit leisten, um mit einer engagierten Abstimmungskampagne am Schluss eine Ablehnung zu erreichen. Eine wichtige Massnahme ist die Bildung einer breiten Allianz gegen die Initiative. Dazu wurden alle mitbetroffenen Organisationen, Institutionen und Unternehmen eingeladen.