Inhalt - SBV-News Nr. 31 (30.07. – 03.08.2018)

SBV-News Nr. 31 (30.07. – 03.08.2018)

SwissSkills

Vom 12. bis 15. September führen die Berufe Landwirt, Gemüsegärtner, Winzer/Weintechnologen und Pferdeberufe an den SwissSkills in Bern Wettbewerbe durch und küren die Besten. Nun sind alle 82 Qualifizierten in allen Berufen bekannt. Letzte Woche wurden diese den regionalen Medien kommuniziert, in der Hoffnung, dass das Sommerloch uns den einen oder anderen Bericht über hochmotivierte junge Berufsleute im Bereich Landwirtschaft beschert.

Anti-Litteringtafeln

Der SBV löst das nationale Lager mit den Anti-Litteringtafeln auf. Diese sind sehr teuer im Versand. Die verbleibenden Tafeln werden in den nächsten Tagen den kantonalen Bauernverbänden verteilt. Interessierte können sie in Zukunft dort abholen. Einmal im Jahr haben die kantonalen Bauernverbände die Möglichkeit einer Nachbestellung, die dann bedarfsgerecht produziert und geliefert wird. Ebenfalls steht nach wie vor ein Ausstellungselement mit der lebensgrossen Kuh mit Plexiglasmagen zum Thema zur Verfügung.

Statistik der Woche

Getreide zur Körnergewinnung wird 2018 auf einer Fläche von schätzungsweise 143‘000 Hektaren angebaut. Dies entspricht knapp 14 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche und mehr als der Hälfte der offenen Ackerfläche der Schweiz. Die Getreidefläche hat gegenüber dem Vorjahr kaum geändert. Allerdings werden die Landwirte aufgrund der Trockenheit und des drohenden Futtermangels im aktuellen Jahr einen Teil des Körnermaises wohl nicht dreschen, sondern frisch oder siliert als ganze Pflanze verfüttern.

Notiz der Woche

Am 31. Juli wanderte Bundespräsident Alain Berset mit über 200 Leserinnen und Leser der Schweizer Illustrierte ohne jegliches Sicherheitspersonal frisch und munter die Freiburger Voralpen hoch und mischte sich unter die Leute. Auch Bundesräte Simonetta Sommaruga im Kanton Bern und Johann Schneider-Ammann in Hergiswil am Napf profitierten von dieser Schweizer Besonderheit und frühstückten zwanglos zusammen den übrigen Gästen auf einem Brunchbetrieb. Zustände von denen eine Angela Merkel oder ein Donald Trump nur träumen dürften. Der Brunch, der Genuss von hochwertigen, lokalen Produkten und das unbeschwerte Zusammensein zwischen Stadt und Land sind ein Spiegel einer Schweiz, auf die man stolz sein kann. Herzlichen Dank allen Bauernfamilien, die dieses Erlebnis rund 150‘000 Menschen auch dieses Jahr wieder ermöglich haben!