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Milchstatistik der Schweiz 2018

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 27. August 2019

Gemeinsam mit den Schweizer Milchproduzenten SMP, der TSM Treuhand GmbH, der Branchenorganisation Milch (BO Milch) und der Switzerland Cheese Marketing AG hat Agristat die Ausgabe 2018 der jährlich erscheinenden Publikation „Milchstatistik der Schweiz“ veröffentlicht.

Die „Milchstatistik der Schweiz 2018“ ist da. Sie enthält 83 Tabellen mit den aktuellsten Daten über Milchproduktion, Milchverarbeitung, Aussenhandel, Preisentwicklung und Konsum von Milch und Milchprodukten in der Schweiz sowie internationale Vergleiche. 43 farbige Grafiken und Schemas zeigen Zusammenhänge auf und vereinfachen das Verständnis der Zahlen. Die Einleitungstexte zu jedem Kapitel geben zudem wichtige Hintergrundinformationen. Die Publikation mit 100 Seiten ist komplett zweisprachig (Deutsch und Französisch). Wer sich für das Thema Milch interessiert – sei es als Produzent, Milchverwerter, Konsument oder aus anderen Gründen – findet in der „Milchstatistik der Schweiz“ eine Fülle von Angaben zur Schweizer Milchwirtschaft.

Die Publikation kann im Internet unter www.agristat.ch | Publikationen | Milchstatistik der Schweiz gratis als PDF heruntergeladen werden.

Rückfragen

Lena Obrist

Lena Obrist

Schweizer Bauernverband
Agristat

Telefon 056 462 54 41
E-Mail lena.obrist@sbv-usp.ch

Daniel Erdin

Daniel Erdin

Schweizer Bauernverband
Leiter Agristat

Telefon 056 462 54 41
Email daniel.erdin@agristat.ch

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06.08.21 | Das Jahr 2021 droht im Pflanzenbau zu noch schlechteren Ergebnissen als das Jahr 2016 zu führen. 2016 hat die anhaltende Nässe v.a. im Ackerbau zu Problemen geführt. Im laufenden Jahr kommen dazu die Folgen der Spätfröste im Frühling und der massiven Hagelfälle. Dadurch sind im Gegensatz zur Situation im Jahr 2016 auch die Spezialkulturen stark betroffen.

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29.07.21 | Die Unwetter der letzten Wochen zeigen erste Auswirkungen auf Produktionszahlen. So nahm die Menge an Sala-ten im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,2 % ab. Bei einigen Salatsorten liegt die Mengenabnahme gar deutlich über 30 %. Die kumulierte Gemüsemenge bis Juni liegt 11,7 % unter der Vorjahresmenge. Entsprechend sind viele Gemüsepreise gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der durchschnittliche Gemüsepreis lag im Juni 4,3 % über dem Vorjahresmonat. Auch die Importe nahmen vereinzelt stark zu: Bei den Salaten lagen sie im Juni 26,2 % über dem Vorjahreswert. Die Importe von Zucchetti nahmen um 43,4 % zu und die von Blumenkohl gar um 73,0 %. Die anhaltende Nässe verunmöglicht teils das Nachsäen; in der Gemüseversorgung werden daher Aus-wirkungen bis in den Frühling 2022 befürchtet.

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23.07.21 | Seit 2012 hat die Produktion von Kalbfleisch um rund einen Viertel abgenommen. Da der Kuhbestand kontinuier-lich sinkt, stehen immer weniger Kälber zur Verfügung. Zudem gehen diese vermehrt in die Weide- und Gross-viehmast. Stark gelitten haben die Kälbermäster im Jahr 2020 während des Lockdowns aufgrund der Schliessung der Restaurants, weil die Gastronomie ein wichtiger Abnehmer von Kalbfleisch ist.

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16.07.21 | Das Jahr 2011 war für die Schweizer Landwirtschaft ausgesprochen günstig: Ein sehr trockenes Jahr mit einer ausgeglichenen Verteilung der Niederschläge ermöglichte bei vielen Kulturen Spitzenerträge sowohl in quantitativer wie qualitativer Hinsicht. Den Gegensatz dazu bildet das Jahr 2016: Es fielen sehr viele Niederschläge, vor allem während der Vegetationsperiode. Dies führte zu ausgesprochen schlechten Ernten im Pflanzenbau. Das Jahr 2012 war zwar insgesamt ähnlich niederschlagsreich wie 2016, die Verteilung der Niederschläge war jedoch deutlich günstiger für die Landwirtschaft. 2021 war bezüglich Niederschläge bis zum Ende der zweiten Juni-Dekade eher unauffällig. Mit den starken Niederschlägen der letzten Tage wurde nun aber das Niveau des Jahres 2016 erreicht und die Perspektiven sind ähnlich unerfreulich. Zudem sind die Hagel- und Elementarschäden jetzt schon grösser als im Jahr 2016.

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12.07.21 | Eine deutliche Mehrheit der landwirtschaftlichen Einfuhren gelangt via Strassenverkehr in die Schweiz und stammt vorwiegend aus der EU. Weitere bedeutende Einfuhrregionen sind die Länder Südamerikas, Afrikas sowie Asiens (ohne China). Von dort werden vor allem Früchte, Kaffee, Tee und Gewürze sowie Getreide eingeführt. Dabei kommt unter anderem auch der Transport via Bahn- und Schiffverkehr zum Einsatz. Der Flugverkehr ist mit einem Anteil von 0,2 % an den Gesamteinfuhren selten. Jedes Verkehrsmittel hat seine eigene Nische; so ist der Flugverkehr tendenziell auf leichte Waren und/oder kleine Mengen, die einen hohen Kilogrammpreis aufweisen, spezialisiert. Via Flugverkehr werden vorwiegend Gemüse, Schaffleisch und Fisch sowie exotische Früchte importiert. Via Schiffverkehr werden vor allem Ölkuchen, Reis, Getreide und Kaffee eingeführt.

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12.07.21 | Mit Hitzetagen vor allem um die Monatsmitte war dies der viertwärmste Juni seit Messbeginn 1864. Gewitter gab es mehrheitlich im ersten und letzten Monatsdrittel. Kräftige Gewitter mit Starkniederschlägen, Hagel und Sturmböen zogen ab dem 18. Juni über die Schweiz. Teils fielen hohe Regenmengen innert kurzer Zeit, was in mehreren Gebieten auf der Alpennordseite zu Überschwemmungen führte. Bereits im Mai gab es zahlreiche Hagelschäden (Tabelle 1.5). Für den Juni liegen Agristat die genauen Meldungen noch nicht vor. Es gab aber ausserordentlich viele Hageltage. Insbesondere gab es am 28. Juni ein aussergewöhnlich grosses Hagelereignis mit Hagelkörnern von einem Durchmesser bis zu 7 cm. Es ist daher von zahlreichen Schäden auszugehen. Nachdem kalten und nassen Mai konnte im Juni viel geheut werden. Die Heuernte startete dieses Jahr somit eher spät: Der Rückstand auf den mittleren Termin der Vergleichsperiode 1981−2010 betrug 6 Tage.

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