Hauptinhalt

Parlament investiert in Forschung und Pflanzenzüchtung

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 10. Dezember 2019

Auch der Ständerat möchte sechs zusätzliche Millionen für das Kompetenzzentrum Boden, die Pflanzenzüchtung und die Bioforschung einsetzen. Der Schweizer Bauernverband begrüsst diese Entscheide.

Der Ständerat beriet heute den Voranschlag 2020 und damit die Verteilung der Staatsausgaben. Er folgte dem Beschluss des Nationalrats und erhöhte das Budget für die Landwirtschaft um rund 6 Millionen Franken. Der Schweizer Bauernverband begrüsst den Entscheid. Er weist aber darauf hin, dass dieses Geld nicht dazu dient, die Beiträge für die einzelnen Betriebe zu erhöhen und es in der Folge nicht mehr Geld für die Bauernfamilien selber gibt.

Vielmehr möchte das Parlament damit das beschlossene Kompetenzzentrum Boden finanzieren, die Motion Hausammann «Stärkung der Pflanzenzüchtung jetzt!» umsetzen und die Arbeit des Forschungsinstituts für biologischen Landbau stärken. Es ist richtig, dass dies durch zusätzliche Mittel und nicht durch eine Kürzung der Direktzahlungen für die Bauernfamilien geschieht. Das Geld dient zur Schaffung von Grundlagen, um den Anbau und den Pflanzenschutz in der Schweiz zu optimieren. Diese Mittel helfen zielgerichtet, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und damit die gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen.

Rückfragen

François Monin

François Monin

Schweizer Bauernverband
Leiter Agrarpolitik

Telefon 079 559 78 66 
E-Mail francois.monin@sbv-usp.ch

Weitere Beiträge zum Thema

Stellungnahmen Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten

28.02.18 | L'USP estime que les restrictions proposées en matière de publicité ainsi que les procédures en matière de con-trôles des entreprises atteignent une limite supérieure et que tout renforcement serait une entrave aux principes de notre constitution de liberté de commerce et de responsabilité personnelle. L'USP estime qu'une approche aussi restrictive pourrait représenter un précédent dangereux dans d'autres domaines de consommation comme par exemple la consommation de sucre ou de viande. Vi-à-vis des adultes, une information complète et neutre est préférable à une stratégie de prohibition. D'autres renforcements ne devraient pas intervenir dans le cadre des ordonnances d'application.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Bisherige Lösung beim Zucker benachteiligt die Schweizer Produzenten

23.02.18 | Der einheimische Zuckerrübenanbau und damit die Produktion von Schweizer Zucker sind ohne politische Massnahmen akut gefährdet. Das ist die Hauptbotschaft einer gemeinsamen Medienkonferenz des Schweizer Bauernverbands, der Zuckerrübenpflanzer und der Zuckerindustrie in der Zuckerfabrik Aarberg. Der Grund ist die einseitige Änderung der Zuckermarktordnung der europäischen Union (EU). Nach der Aufhebung der Quoten und Exportbeschränkungen explodiert ihre Zuckerproduktion. Überschussmengen gelangen zu Tiefstpreisen in die Schweiz, während die EU andererseits einen hohen Zoll auf Zucker für Importe beibehält. Das Parlament hat nun die Möglichkeit, den Grenzschutz von Seiten der Schweiz ebenfalls anzupassen, damit die Schweizer Produktion wieder gleich lange Spiesse erhält und auf dem Markt bestehen kann.

Mehr lesen
Stellungnahmen Aufnahme alter Wirkstoffe in Anhang 10 der PSMV

09.05.17 | Aldicarb: Die Produktion des Wirkstoffs wurde bereits seit längerem eingestellt und dieser wird heute nicht mehr eingesetzt. Wir bedauern, dass kein Wirkstoff für die Bekämpfung des Rübenkopfälchens mehr verfügbar ist. Wenn der Wirkstoff Maneb wegfällt, sind aktuell noch alternative Fungizide verfügbar. Der Wirkstoff Linuron ist ein sehr bedeutendes Herbizid. Der drohende Wegfall der Linuron-Produkte wird in manchen Kulturen zu Lückenindikationen führen. Insbesondere bei: Knollenfenchel, Sellerie, Nüsslisalat, Küchenkräuter. Bei den Sonnenblumen, Soja und Ackerbohnen ist die Wirkstoffpalette bereits heute klein. Wenn Linuron als Wirkstoff wegfällt steigt das Risiko für Resistenzen. Um den Schutz der Kulturen zu gewährleisten und Resistenzen zu vermeiden, beantragen wir, Linuron weiterhin zu bewilligen.

Mehr lesen