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SBV-News SBV-News Nr. 11 (11.03. – 17.03.2019)

19.03.19 | Der SBV führte einen Anlass für die Mitglieder des landwirtschaftlichen Klubs des nationalen Parlaments durch. Thema war die Revision Raumplanungsgesetz für das Bauen ausserhalb der Bauzone, das derzeit im Parlament zur Debatte steht. Die teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter von KMU, Tierschutz, Landschaftsschutz sowie der Landwirtschaft selbst kritisierten das Gesetz scharf: Die Vorlage bringe mehr Nachteile als Vorteile, löse aber die grundlegenden Probleme nicht. Entsprechend forderten die Teilnehmenden ein «Nicht eintreten» auf die Vorlage.

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SBV-News SBV-News Nr. 10 (04.03. – 08.03.2019)

12.03.19 | Wie immer zum Start der Session des Parlaments, lud der SBV die bäuerlichen Parlamentarier zu einem Treffen ein. An diesem wurden die Themen besprochen, die auf der Traktandenliste der National- oder Ständerats stehen und einen Bezug zur Landwirtschaft haben. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die AP22+ und die unterschiedlichen Stellungnahmen dazu diskutiert.

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SBV-News SBV-News Nr. 9 (25.02. – 01.03.2019)

04.03.19 | Um die Ausgestaltung und Prioritäten der künftigen Produktionssystembeiträge im Rahmen der AP 22+ zu diskutieren, lud das BLW rund 60 Personen von unterschiedlichen Organisationen ein. Darunter auch den SBV. Nach einer Präsentation der verschiedenen Ideen besprachen die Teilnehmenden diese in drei Gruppen (Ackerbau, Tierproduktion, Spezialkulturen). Dabei brachten sie Aspekte zur technischen Umsetzung oder der Marktnachfrage ein. Eine zweite Runde ist Ende April geplant. Dann soll es um die Details der Anforderungen und die Höhe der Beiträge gehen.

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SBV-News SBV-News Nr. 8 (18.2 – 22.2.2019)

27.02.19 | Selten zuvor waren derart viele landwirtschaftliche Themen auf einen Schlag im öffentlichen Fokus! In Diskussion ist aktuell die Ausgestaltung der Agrarpolitik 22+, die zweite Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (bei der es ums Bauen ausserhalb der Bauzonen geht), Fragen des Grenzschutzes im Zusammenhang mit Freihandelsabkommen und schlussendlich die Pflanzenschutzmittel-Initiativen, die eine fundamentale Veränderung der Landwirtschaft zur Folgen hätten. Der SBV setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass dabei die Interessen der Bauernfamilien berücksichtigt werden. Eines zeichnet sich bereits jetzt ab: Es wird nicht langweilig!

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Stellungnahmen Agrarpolitik ab 2022 (AP22+)

25.02.19 | Die Landwirtschaftskammer (LAKA) hat die definitive Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands (SBV) verabschiedet. Sie begrüsst die Weiterführung des Rahmenkredits und der Grenzschutzmassnahmen. Ebenso Massnahmen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln optimieren und generell eine umwelt- und tierfreundliche Landwirtschaft fördern. So zum Beispiel die Einführung der Produktionssystembeiträge oder die Überführung von Anforderungen im Bereich Pflanzenschutz in den ökologischen Leistungsnachweis. Damit bietet der Bundesrat Antworten auf die bestehenden Herausforderungen und auf die Trinkwasserinitiative. Keinen Sinn sehen die LAKA-Mitglieder hingegen im vorgeschlagenen Betriebsbeitrag, der Regionalisierung der Biodiversitätsbeiträge, der Fusion der Landschaftsqualitäts- mit den Vernetzungsbeiträgen und der Streichung der Ressourceneffizienzbeiträge. Hier setzen sie vielmehr auf die Fortsetzung des bewährten Systems, das erst seit 2014 in Kraft ist. Ebenfalls keine Mehrheit fand die Verpflichtung einer sozialen Absicherung der Bäuerinnen für den Erhalt der Direktzahlungen. Der SBV ist sich aber bewusst, dass die jetzige Situation verbesserungswürdig ist. Deshalb schlägt er vor, dass bei Investitionskrediten eine obligatorische Versicherungsberatung eingeführt wird. Auch bei der Begrenzung der Direktzahlungen will die Mehrheit der LAKA bei den bisherigen Kriterien bleiben. Die vorgeschlagene Begrenzung von 250'000 Franken pro Betrieb erachten sie als zu wenig griffig. Was die Ausbildungsanforderungen betrifft, so schlägt die Basis des SBV vor, hier im Grundsatz das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Basis zu nehmen. Keinen Anpassungsbedarf sehen sie beim bäuerlichen Boden- und Pachtrecht. Eine Lockerung der Bedingungen könnte die Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe gefährden.

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Medienmitteilungen
Sinnvolle Weiterentwicklung der Agrarpolitik

20.02.19 | Die Mitglieder der Landwirtschaftskammer diskutierten und verabschiedeten die Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zur Agrarpolitik 22+. Sie unterstützen Massnahmen, welche die Schweizer Produktion noch nachhaltiger machen und setzen auf Stabilität der Rahmenbedingungen.

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SBV-News SBV-News Nr. 6 (04.02. – 08.02.2019)

13.02.19 | Das Bundesamt für Landwirtschaft hat beeindruckende Zahlen zum Verkauf von Pflanzenschutzmitteln publiziert. In den letzten 10 Jahren ist der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln für die konventionelle Landwirtschaft um 27% gesunken, der Verkauf von Glyphosat gar um 45%. Die Gesamtmenge der verkauften Mittel ging um 9% zurück. Leider hat die Tagespresse diese erfreuliche Entwicklung nur sehr spärlich aufgenommen. Gute Nachrichten scheinen weniger wert als schlechte Nachrichten.

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Medienmitteilungen
Bauernverband verabschiedet Resolution zur Agrarpolitik 22+

22.11.18 | Die Delegierten des Schweizer Bauernverbands verabschiedeten an der heutigen Jahresversammlung eine Resolution zur Agrarpolitik 22+. Darin fordern sie unter anderem mehr Stabilität bei den Rahmenbedingungen, die Umsetzung des neuen Artikels 104a zur Ernährungssicherheit und weniger Administration. Weitere Themen waren der Umgang mit der Trinkwasserinitiative und der Initiative für eine schweiz ohne synthetische Pestizide. Die Versammlung ehrte zudem die Siegerinnen und Sieger in den landwirtschaftlichen Berufen an den SwissSkills 2018.

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