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Corona-Krise: Fragen & Antworten für die Landwirtschaft

Letzte Aktualisierung: 30.11.21 / 11.30 Uhr

 

Haben Sie eine Frage im Zusammenhang mit dem Corona-Ausnahmezustand und finden die Antwort weder in unseren Fragen & Antworten hier noch in jenen des BLW und des BAG (Link ganz unten)? Dann senden Sie uns ein Mail an: info@hellosbv-usp.ch  

Achtung: Bei unseren Antworten, insbesondere zum Thema Hofläden, handelt es sich um national gültige Hinweise/Vorschriften. Den Kantonen steht es aber frei, weitere Massnahmen festzulegen. Aus diesem Grund müssen diese zwingend auch berücksichtigt werden! Danke.

Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.
Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Betrieb

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Wenn Bewirtschaftende und ihre Familien sich in Quarantäne oder Isolation befinden, können sie dann noch auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten?Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Mit einem negativen Testergebnis verkürzt sich die Quarantäne auf 7 Tage. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.

Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 
Was ist beim Betreiben von Hofläden zu beachten?

Die Hofläden müssen weiterhin die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit einhalten. Dazu gehört eine schweizweite Maskenpflicht in Innenräumen. Weiter gelten die Hygienemassnahmen wie gründlich Händewaschen, Hände nicht schütteln sowie genügend Abstand zu anderen Personen sicherstellen. Das kann weiter heissen, die Anzahl Kundinnen und Kunden zu begrenzen, die gleichzeitig im Laden sind. Angaben zur Anzahl der Kunden gibt es im Schutzkonzept. Ebenso wird empfohlen, eine bargeldlose Bezahlmöglichkeit anzubieten. Wer sich für TWINT interessiert kann sich hier dafür anmelden.  

Gilt die Maskenpflicht auch für Hofläden?

Ja, Maskenpflicht gilt in sämtlichen öffentlich zugänglichen Innenräumen und somit auch in allen Hofläden. Die Kantone können weitere Bestimmungen erlassen. Ein Hinweisschild zur Maskenpflicht können Sie hier herunterladen. Weitere Infos im Schutzkonzept Hofläden.

Edle Masken im Edelweisslook mit Virenfilter, aus Schweizer Produktion und einer Unterstützung für die Stiftung «Für Selbst-, Sozial- und Nothilfe in der Landwirtschaft» gibt es hier zu kaufen: www.buuremaske.ch 
Was ist beim Betreiben von Markständen oder Wochenmärkten zu beachten?

Die Durchführung von Wochenmärkten ist weiterhin erlaubt.

Es gilt eine Maskenpflicht während des Einkaufs, auf dem Gelände nur dann, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. In Innenräumen ist die Maskenpflicht zwingend.  Der Schweizer Obst- und der Gemüseproduzentenverband haben ein von den Behörden abgesegnetes Schutzkonzept für die Corona-taugliche Umsetzung plus dazu passende Hinweisschilder ausgearbeitet. 

Was gibt es beim Betreiben von Selbstpflückfeldern zu beachten?Der Abstand von 1.5 Meter muss weiterhin eingehalten werden. Möglichkeiten für Desinfektion und Reinigung müssen vorhanden sein. Es gilt keine Maskenpflicht. Mehr Informationen gibt es hier.

Arbeitskräfte & Arbeitsrecht (gilt auch für Alppersonal)

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

FrageAntwort
Was muss ich als Betriebsleiter mit Angestellten oder Lehrlingen beachten?Landwirtschaftsbetrieben mit Angestellten oder Lernenden brauchen ein Schutzkonzept, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Eine Grundlage dafür bildet diese Vorlage. Diese kann bei Bedarf ergänzt werden. Es ist auszudrucken und zu unterzeichnen. Ebenso ist sicherzustellen, dass die dort aufgeführten Massnahmen auf dem Betrieb umgesetzt sind. 
Für welche Personen, gelten die neuen Verschärfungen der Einreiseregeln inkl. Quarantäne?

Seit dem 26. November 2021 stehen diverse Länder auf der Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante. Die Liste wird laufend aktualisiert und findet man hier.

  • Bei der Einreise aus diesen Ländern müssen Personen über 16 Jahre ein negatives Testresultat (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) vorlegen. Das gilt auch für geimpfte und genesene Personen.
  • Alle Personen müssen das Einreiseformular ausfüllen und sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Die gilt auch für geimpfte und genesene Personen.
  • Die Einreisenden müssen sich sofort bei der kantonalen Behörde melden: Kontakte der kantonalen Behörden.
Es muss zudem ein zweiter PCR-Test oder Antigen-Schnelltest zwischen dem 4. und 7. nach der Einreise durchgeführt werden. Es ist erforderlich, die kantonale Behörde über das Ergebnis des zweiten Testes zu informieren und die Nummer des Einreiseformulars zu übermitteln.
Was muss bei der Einreise (aus einem Land ohne eine besorgniserregende Virusvariante) in die Schweiz beachtet werden?

Einreise-Formular «Passenger Locator Form» PLF (vor der Einreise) ausfüllen.
Alle in die Schweiz einreisenden Personen – unabhängig vom Impfstatus, Ursprungsland und Reisemittel – sind verpflichtet das elektronische Einreiseformular PLF vor der Einreise auszufüllen. Das Einreiseformular kann frühestes 48 Stunden vor der Einreise ausgefüllt werden. Sobald Sie das Einreiseformular ausgefüllt haben, erhalten Sie als Bestätigung einen QR-Code per Mail. Halten Sie diesen Code für die Kontrollen bei der Einreise bereit. Bei Kontrollen können Sie den QR-Code auf dem Smartphone vorweisen oder eine ausgedruckte Bestätigung zeigen.

Testpflicht vor der Abreise
Alle Personen (ab 16 Jahren), die nicht geimpft oder genesen sind müssen bei der Einreise einen negativen Test (Antigen oder PCR) vorweisen, unabhängig davon, woher sie kommen und mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Nach vier bis sieben Tagen in der Schweiz wird ein weiterer, in der Schweiz durchgeführter Test verlangt. Dieser Test ist kostenpflichtig. Das Resultat des zweiten Tests muss der zuständigen kantonalen Stelle übermittelt werden.

Für geimpfte und genesene Personen mit einem Covid-Zertifikat oder einem anderen gültigen Nachweis einer Impfung oder Genesung gilt keine Testpflicht.

Ausnahmen: gibt es unter anderem für Grenzgänger, Personen aus Grenzregionen

Die Grenzbehörden oder Kantone können Ordnungsbussen ausstellen (fehlendes PLF, falsche Angaben im PLF, fehlender Test bei der Einreise, zweiter Test nicht vorgenommen usw.).

Weitere Informationen findet man hier oder bei den folgenden Fragen.

Welche Covid-19-Impfstoffe berechtigen zur Einreise?

Personen, die mit einem der folgenden Impfstoffe geimpft worden sind, können in die Schweiz einreisen:

  • Pfizer/BioNTech (BNT162b2 / Comirnaty® / Tozinameran)
  • Moderna (mRNA-1273 / Spikevax / COVID-19 vaccine Moderna)
  • AstraZeneca (AZD1222 Vaxzevria®/ Covishield™)
  • Janssen / Johnson & Johnson (Ad26.COV2.S)
  • Sinopharm / BIBP (SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell))
  • Sinovac (CoronaVac)
  • COVAXIN®

Die Impfung muss mittels eines anerkannten Zertifikats oder eines anderen Impfnachweises belegt werden. Der Impfnachweis muss neben dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum auch das Datum der Impfung und den verwendeten Impfstoff enthalten.

Beachten Sie: Nicht alle Impfstoffe, welche die Einreise erlauben, berechtigen auch zum Eintritt an zertifikationspflichtigen Orten (z.B. Restaurants) in der Schweiz.

Besitzen Sie kein in der Schweiz anerkanntes Zertifikat? Wenn Sie im Ausland geimpft worden sind, können Sie ein Schweizer Covid-Zertifikat beantragen. Wie Sie ein Covid-Zertifikat erhalten können, erfahren Sie auf der Seite Covid-Zertifikat.

Sind Sie unsicher, ob Sie in die Schweiz einreisen dürfen und welche Regeln Sie beachten müssen?Welche Einreisebestimmungen gelten kann man mit einem interaktiven Travelcheckprüfen.
Hebt ein negatives Testergebnis die Quarantänepflicht auf?

Grundsätzlich nein. Die Quarantäne kann mit Zustimmung der kantonalen Behörde vorzeitig beendet werden, wenn die betroffene Person ab dem 7. Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführt und das Resultat negativ ist.. Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) muss die Person jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1.5 Metern einhalten (ausser in der eigenen Wohnung/Zimmer). Bei einem positiven Test muss sich die Person unverzüglich in Isolation begeben.

Was ist der Unterschied zwischen Isolation und Quarantäne?

Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person haben oder aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko einreisen, müssen in Quarantäne (Ausnahmen beachten).

z.B. Ausnahme Kontakt-Quarantäne (gilt nur für die Reisequarantäne): für vollständig geimpfte, Genese, Betriebe, welche gezielt und repetitiv Test durchführen etc..

Weitere Informationen:Anweisungen zur Isolation und Anweisungen zur Quarantäne.

Falls es auf Betrieben krankheitsbedingt zu Ausfällen kommt in den nächsten Wochen, wird die Nachbarschaftshilfe wichtig. Welche Punkte gilt Nachbarschaftshilfe bezüglich Arbeits- und Versicherungsrecht zu berücksichtigen?

Die Nachbarschaftshilfe zeichnet sich aus durch:

  • Spontaner Einsatz, Gefälligkeitscharakter
  • Keine oder geringe Entlöhnung
  • Kein primäres wirtschaftliches Interesse des Arbeitgebers

Diese Aushilfen unterstehen nicht der obligatorischen Unfallversicherung und sind somit nicht über eine allfällige bestehende Versicherung für Angestellt versichert.

In erster Linie müssen die Versicherungen der geschädigten Person für die Kosten aufkommen. In Frage kommen die NBU-Versicherung aus einem bestehenden Anstellungsverhältnis, die obligatorische Krankenversicherung der geschädigten Person oder allfällige freiwillige Versicherungen der geschädigten Person. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfehlen wir in einer Vereinbarung mit den freiwilligen Aushilfen folgende Passage festzuhalten: «Für die Unfallversicherung sind Sie eigenverantwortlich. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie gegen Nichtberufsunfälle versichert sind». 

Sollten Sie mit solchen Einsätzen rechnen, empfehlen wir Ihnen ebenfalls den Abschluss einer Aushilfeversicherung und den Anschluss an die Globalversicherung für Angestellte bei der Agrisano, da die Grenze zwischen Aushilfe und Angestelltem fliessend sind und bei einem eventuellen Schadenfall die Kosten immens sein können.

Gehen die Einsätze über solche «spontane» Einsätze hinaus, ist dies ein Arbeitsverhältnis, ihr Nachbar ist somit für diese Arbeiten Ihr Arbeitnehmer.

Dies charakterisiert sich durch:

  • Einsätze sind geplant/organisiert, evtl. regelmässig
  • Entschädigung mit Lohncharakter
  • Tätigkeit im wirtschaftlichen Interesse des Arbeitgebers

Solche Personen sind als normale Angestellte zu versichern, je nach Pensum und Dauer gemäss den Regelungen des UVG, BVG und des jeweiligen kantonalen Normalarbeitsvertrages. Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Personen seinem UVG-Versicherer, z.B. der Globalversicherung zu melden.

Finanzielles

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Wer zahlt, wenn eine Arbeitskraft für 10 Tage in die Quarantäne und die Erwerbstätigkeit unterbrechen muss?Sofern ein Arzt (oder Behörde) die Quarantäne angeordnet hat, gibt es für Angestellte wie auch Selbständigerwerbende eine Corona-Erwerbsersatz-Entschädigung. Infos dazu gibt es auf diesem Merkblattauf Seite 5. Das Anmeldeformular ist hier zu finden.
Wer zahlt, wenn eine Arbeitskraft positiv (erkrankt) ist und für  mindestens 10 Tage in Isolation muss?In diesem Fall ist der Arbeitnehmer krankgeschrieben und hat je nach Dauer der Anstellung Anspruch auf eine Lohnfortzahlung oder auf ein Krankentaggeld. Die Lohnfortzahlung/Krankentaggeldregelung ist im kantonalen Normalarbeitsvertrag Landwirtschaft geregelt, kann jedoch in einem Arbeitsvertrag abgeändert werden. Das Obligationenreicht muss aber eingehalten werden (Art. 324 ff OR)
Haben Lernende (oder Rentner) Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz?Ja, es besteht kein Mindest oder ein Maximalalter. So können Lernende und erwerbstätige Personen, die das ordentliche Rentenalter bereits erreicht haben, anspruchsberechtigt sein.
Wie funktioniert das mit der Corona-Erwerbsersatzentschädigung? Antworten betreffend der Entschädigungshöhe, Anspruchsbeginn und –ende, Teilzeitarbeit und mehr findet man hier.  
Kann sich ein Mitarbeiter aus dem Ausland in der Schweiz impfen?

Ja, dazu wird nur die Krankenkassenkarte benötigt. Die Impfung ist auch für ausländische Arbeitskräfte gratis.

Weitere Informationen findet man hier

Diverses

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Welche vorsorglichen Massnahmen sind auf Betrieben mit Nutztierhaltung zu treffen, um für den Fall eines Ausfalls der Betriebsleitung gewappnet zu sein? Sie finden hier ein Merkblatt mit Hinweisen, was auf Betriebe mit Nutztieren beachtet werden sollte.  
Wenn Bewirtschaftende und ihre Familien sich in Quarantäne befinden, können sie dann noch auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten?

Dazu schreibt das BLW:

Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.
Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 
Was ist beim Betreiben einer Besenbeiz zu beachten?Ab dem 13. September 2021 gilt für die Innenräume von Gastrobetrieben eine Zertifikatspflicht.  Die Betriebe sind für die Überprüfung verantwortlich (Zertifikats-App, inkl. ID). Mit dem Zertifikat entfallen alle anderen Massnahmen wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln. Für Terrassen gilt die Zertifikatspflicht nicht. Die Auflagen und Schutzkonzepte für Gastronomiebetriebe sind einzuhalten. 
Was ist bei Veranstaltungen auf dem Hof zu beachten?

Veranstaltungen draussen (wenn gedeckt müssen mindestens zwei Seiten offen sein) bis 1000 Personen dürfen mit einem entsprechenden Schutzkonzept ohne Covid-Zertifikat durchgeführt werden. Drinnen ist ein Covid-Zertifikat nötig, das der Veranstalter kontrollieren muss (Zertifikats-App, inkl. ID). Mit dem Zertifikat entfallen alle anderen Massnahmen wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln. Die gleichen Regeln gelten auch bei Gastronomie-Angeboten: Draussen ohne Zertifikat, drinnen mit. Die Auflagen und Schutzkonzepte für Gastronomiebetriebe sind einzuhalten. 

Kontaktperson

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Urs Schneider

Schweizer Bauernverband
Stv. Direktor
Kampagnenleiter
Leiter Departement Kommunikation und Services

Mobile 079 438 97 17
Email urs.schneider@sbv-usp.ch

Francis Egger

Vize-Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Departement Wirtschaft,
Bildung und Internationales

Telefon      056 462 50 12
Mobile       079 280 69 66
Email        francis.egger@sbv-usp.ch

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

SBV-News
SBV-News Nr. 45 (8. – 12. November 2021)

16.11.21 | Die Mitglieder des Vorstands haben die Umsetzung der Parlamentarischen Initiative Absenkpfad & Nährstoffe, das landwirtschaftliche Verordnungspaket 2021 und die Auswirkung und Bekämpfung der Massentierhaltungsinitiative erörtert. Ein weiterer Punkt waren die Aktivitäten zum 125-jährigen Jubiläum des SBV im nächsten Jahr. Für dieses sind zahlreiche Aktivitäten geplant.

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SBV-News SBV-News Nr. 29 (19. – 23.7.2021)

26.07.21 | Der Arbeitgeber darf den Mitarbeitern in einem Landwirtschaftsbetrieb empfehlen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Er darf sie aber nicht dazu zwingen. Die Mitarbeiter müssen sich freiwillig für eine Impfung entscheiden. Eine Impfung hat nebst dem Schutz vor einer Corona-Erkrankung weitere Vorteile: Befreiung von der Kontakt- und Reisequarantäne in der Schweiz oder Reiseerleichterungen (je nach Land unterschiedlich). Aktuell sind keine Rekrutierungsländer auf der BAG-Risikoliste, dies kann sich jedoch schnell wieder ändern. Vollständig geimpfte Personen, welche aus einem Staat/Gebiet mit einer besorgniserregender Virusvariante (BAG Risikoliste) einreisen, müssen nicht in Quarantäne. Es lohnt sich frühzeitig neu einreisende Mitarbeiter darauf hinzuweisen.

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SBV-News SBV-News Nr. 11 (15. – 19.3.2021)

23.03.21 | Die Kritiker der Landwirtschaft und des Bauernverbands erheben gebetsmühlenartig den Vorwurf, dass wir Schritte in Richtung mehr Ökologie blockieren. Die Medien übernehmen das ohne kritisches Hinter-fragen. Dabei blenden sie die immensen bereits erzielten Fortschritte völlig aus: 40 Prozent Rückgang bei den konventionellen Pflanzenschutzmitteln, Halbierung des Antibiotikaeinsatzes bei den Nutztieren, 190 000 Hektaren Biodiversitätsflächen. Diese Entwicklung verstärkt sich nochmal massiv mit der verab-schiedeten Parlamentarischen Initiative «Absenkpfad». Die Schweiz hat nicht nur heute, sondern auch in Zukunft eine der nachhaltigsten Landwirtschaften der Welt.

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SBV-News SBV-News Nr. 9 (1. – 9.3.2021)

08.03.21 | Wie zum Start jeder Session, führte der SBV ein Treffen der bäuerlichen Parlamentarier durch, um die im Parlament anstehenden Geschäfte mit Bedeutung für die Landwirtschaft zu besprechen. Weil infolge Corona aktuell nur Parlamentsmitglieder Zugang zum Bundeshaus haben, musste Verbandspräsident Markus Ritter dies für einmal alleine machen.

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Stellungnahmen Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung

01.03.21 | Mit Ihrem Schreiben vom 16. Februar 2021 laden Sie uns ein, zur oben genannten Vorlage Stellung zu nehmen. Für die uns gegebene Möglichkeit danken wir Ihnen bestens und sind gerne bereit, uns in dieser Angelegenheit vernehmen zu lassen. In Anbetracht der gegenwärtigen Situation unterstützt der Schweizer Bauernverband (SBV), dass das summarische Verfahren und die vollständige Aufhebung der Karenzzeit bis zum 30. Juni 2021 verlängert wird. Der SBV begrüsst ausserdem die Verlängerung der Nichtanrechnung des Einkommens aus Zwischenbeschäftigung während dem Bezug von Kurzarbeitsentschädigung.

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SBV-News SBV-News Nr. 4 (25. – 29.1.2021)

01.02.21 | Die Bekämpfung der PSM-Initiativen steht weiter stark im Zentrum. Der SBV fordert die Sektionen auf, die Abstimmung vom 13. Juni 2021 über die extremen Agrar-Initiativen auf die Traktandenliste zu setzen. Er stellte dafür eine Präsentation zur Verfügung. Weiter erhielten die kantonalen Stützpunkte die Einladungen und Anmeldeunterlagen für den Beitritt von Biobäuerinnen und -bauern ins Biokomitee. Auf der Webseite vom SBV ist neu eine Ergänzung zum Erklärvideo Trinkwasser-Initiative integriert. Als Give-Away stellt der SBV den Apfelsaft-Tetrapak im Kampagnenlook her.

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SBV-News SBV-News Nr. 2 (11. – 15.1.2021)

18.01.21 | Aufgrund von Corona konnte die geplante Sitzung der Landwirtschaftskammer nur in Form einer online Infoveranstaltung durchgeführt werden. Hauptthema war das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien und die Haltung des SBV dazu. Dazu gab es ein Pro- und Contra-Referat. Weitere standen auf der Traktandenliste die Verlängerung des Gentech-Moratoriums sowie die Agrarpolitik 22+, die Pa. Iv. Absenkpfad sowie das Budget 2021 des SBV. Die eigentlichen Abstimmungen finden auf dem Schriftweg statt. Der SBV kommuniziert die Entscheide im Anschluss in einer Medienmitteilung.

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SBV-News SBV-News Nr. 51 (14. – 18.12.2020)

22.12.20 | Die Landwirtschaft leidet unter Medienbeiträgen, die schlecht recherchiert oder bewusst einseitig ausgerichtet sind. In der seit diesem Herbst bestehende Rubrik «Faktencheck» listet der SBV auf seiner Webseite solche Fälle auf und stellt die Informationen richtig. Diese Woche ist ein neuer Beitrag zur SRF-Sendung Netz Natur vom 10. Dezember dazu gekommen.

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