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Corona-Krise: Fragen & Antworten für die Landwirtschaft

Letzte Aktualisierung: 20.09.21 / 10.30 Uhr

 

Haben Sie eine Frage im Zusammenhang mit dem Corona-Ausnahmezustand und finden die Antwort weder in unseren Fragen & Antworten hier noch in jenen des BLW und des BAG (Link ganz unten)? Dann senden Sie uns ein Mail an: corona@hellosbv-usp.ch

Achtung: Bei unseren Antworten, insbesondere zum Thema Hofläden, handelt es sich um national gültige Hinweise/Vorschriften. Den Kantonen steht es aber frei, weitere Massnahmen festzulegen. Aus diesem Grund müssen diese zwingend auch berücksichtigt werden! Danke.

Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.
Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Betrieb

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Wenn Bewirtschaftende und ihre Familien sich in Quarantäne oder Isolation befinden, können sie dann noch auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten?Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Mit einem negativen Testergebnis verkürzt sich die Quarantäne auf 7 Tage. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.

Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 
Was ist beim Betreiben von Hofläden zu beachten?

Die Hofläden müssen weiterhin die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit einhalten. Dazu gehört eine schweizweite Maskenpflicht in Innenräumen. Weiter gelten die Hygienemassnahmen wie gründlich Händewaschen, Hände nicht schütteln sowie genügend Abstand zu anderen Personen sicherstellen. Das kann weiter heissen, die Anzahl Kundinnen und Kunden zu begrenzen, die gleichzeitig im Laden sind. Angaben zur Anzahl der Kunden gibt es im Schutzkonzept. Ebenso wird empfohlen, eine bargeldlose Bezahlmöglichkeit anzubieten. Wer sich für TWINT interessiert kann sich hier dafür anmelden.  

Gilt die Maskenpflicht auch für Hofläden?

Ja, Maskenpflicht gilt in sämtlichen öffentlich zugänglichen Innenräumen und somit auch in allen Hofläden. Die Kantone können weitere Bestimmungen erlassen. Ein Hinweisschild zur Maskenpflicht können Sie hier herunterladen. Weitere Infos im Schutzkonzept Hofläden.

Edle Masken im Edelweisslook mit Virenfilter, aus Schweizer Produktion und einer Unterstützung für die Stiftung «Für Selbst-, Sozial- und Nothilfe in der Landwirtschaft» gibt es hier zu kaufen: www.buuremaske.ch 
Was ist beim Betreiben von Markständen oder Wochenmärkten zu beachten?

Die Durchführung von Wochenmärkten ist weiterhin erlaubt.

Es gilt eine Maskenpflicht während des Einkaufs, auf dem Gelände nur dann, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. In Innenräumen ist die Maskenpflicht zwingend.  Der Schweizer Obst- und der Gemüseproduzentenverband haben ein von den Behörden abgesegnetes Schutzkonzept für die Corona-taugliche Umsetzung plus dazu passende Hinweisschilder ausgearbeitet. 

Was gibt es beim Betreiben von Selbstpflückfeldern zu beachten?Der Abstand von 1.5 Meter muss weiterhin eingehalten werden. Möglichkeiten für Desinfektion und Reinigung müssen vorhanden sein. Es gilt keine Maskenpflicht. Mehr Informationen gibt es hier.

Arbeitskräfte & Arbeitsrecht (gilt auch für Alppersonal)

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

FrageAntwort
Was muss ich als Betriebsleiter mit Angestellten oder Lehrlingen beachten?Landwirtschaftsbetrieben mit Angestellten oder Lernenden brauchen ein Schutzkonzept, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Eine Grundlage dafür bildet diese Vorlage. Diese kann bei Bedarf ergänzt werden. Es ist auszudrucken und zu unterzeichnen. Ebenso ist sicherzustellen, dass die dort aufgeführten Massnahmen auf dem Betrieb umgesetzt sind. 
Was muss bei der Einreise in die Schweiz beachtet werden?

Einreise-Formular «Passenger Locator Form» PLF (vor der Einreise) ausfüllen.
Alle in die Schweiz einreisenden Personen – unabhängig vom Impfstatus, Ursprungsland und Reisemittel – sind verpflichtet das elektronische Einreiseformular PLF vor der Einreise auszufüllen. Das Einreiseformular kann frühestes 48 Stunden vor der Einreise ausgefüllt werden. Sobald Sie das Einreiseformular ausgefüllt haben, erhalten Sie als Bestätigung einen QR-Code per Mail. Halten Sie diesen Code für die Kontrollen bei der Einreise bereit. Bei Kontrollen können Sie den QR-Code auf dem Smartphone vorweisen oder eine ausgedruckte Bestätigung zeigen.

Wenn das Papierformular (kein Internetzugang) ausgefüllt wird, muss dieses während 14 Tagen aufbewahrt werden. Das Formular und weiter Informationen finden Sie unter: https://swissplf.admin.ch/formular.

Testpflicht vor der Abreise
Alle Personen (ab 16 Jahren), die nicht geimpft oder genesen sind müssen bei der Einreise einen negativen Test (Antigen oder PCR) vorweisen, unabhängig davon, woher sie kommen und mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Nach vier bis sieben Tagen in der Schweiz wird ein weiterer, in der Schweiz durchgeführter Test verlangt. Dieser Test ist kostenpflichtig. Das Resultat des zweiten Tests muss der zuständigen kantonalen Stelle übermittelt werden.

Für geimpfte und genesene Personen mit einem Covid-Zertifikat oder einem anderen gültigen Nachweis einer Impfung oder Genesung gilt keine Testpflicht.

Ausnahmen: gibt es unter anderem für Grenzgänger, Personen aus Grenzregionen

Die Grenzbehörden oder Kantone können Ordnungsbussen ausstellen (fehlendes PLF, falsche Angaben im PLF, fehlender Test bei der Einreise, zweiter Test nicht vorgenommen usw.).

Weitere Informationen findet man hier oder bei den folgenden Fragen.

Ich bin geimpft oder genesen. Was muss ich bei der Einreise beachten?Wenn Sie vollständig geimpft sind oder in den letzten 6 Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben, müssen Sie bei der Einreise in die Schweiz nur das Einreiseformular vorweisen. Sie sind von der Testpflicht ausgenommen.
Ich bin nicht geimpft und nicht genesen. Was muss ich bei der Einreise beachten?

Wenn Sie nicht vollständig geimpft sind und keine in den letzten 6 Monaten durchgemachte Covid-19-Erkrankung nachweisen können, gilt neben der Einreiseformular-Pflicht auch die Testpflicht. Sie werden zu zwei Zeitpunkten aufgefordert, einen negativen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest vorzuweisen:

  • Bei der Einreise: Machen Sie an Ihrer Abgangsdestination einen PCR-Test (nicht älter als 72h) oder Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48h). Weisen Sie das Testergebnis zusammen mit dem ausgefüllten Einreiseformular bei der Einreise vor.
  • 4-7 Tage nach der Einreise: Einige Tage nach Ihrer Einreise machen Sie einen weiteren PCR-Test oder Antigen-Schnelltest in der Schweiz. Dieses Testergebnis muss dem Kanton gemeldet werden. Die entsprechenden Kontakte finden Sie unter Kontakte der kantonalen Behörden.
 
Welche Covid-19-Impfstoffe berechtigen zur Einreise?

Personen, die mit einem der folgenden Impfstoffe geimpft worden sind, können in die Schweiz einreisen:

  • Pfizer/BioNTech (BNT162b2 / Comirnaty® / Tozinameran)
  • Moderna (mRNA-1273 / Spikevax / COVID-19 vaccine Moderna)
  • AstraZeneca (AZD1222 Vaxzevria®/ Covishield™)
  • Janssen / Johnson & Johnson (Ad26.COV2.S)
  • Sinopharm / BIBP (SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell))
  • Sinovac (CoronaVac)

Die Impfung muss mittels eines anerkannten Zertifikats oder eines anderen Impfnachweises belegt werden. Der Impfnachweis muss neben dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum auch das Datum der Impfung und den verwendeten Impfstoff enthalten.

Beachten Sie: Der Impfnachweis, der zur Einreise berechtigt, ist in der Schweiz an Orten mit Zertifikatspflicht nicht zulässig. An diesen Orten, z.B. in Restaurants oder Museen, ist nur ein Zertifikat gültig. Dies kann ein Covid-Zertifikat oder ausländisches anerkanntes Zertifikat sein.

Besitzen Sie kein in der Schweiz anerkanntes Zertifikat? Wenn Sie im Ausland geimpft worden sind, können Sie ein Schweizer Covid-Zertifikat beantragen. Wie Sie ein Covid-Zertifikat erhalten können, erfahren Sie auf der Seite Covid-Zertifikat.

Sind Sie unsicher, ob Sie in die Schweiz einreisen dürfen und welche Regeln Sie beachten müssen?Welche Einreisebestimmungen gelten kann man mit einem interaktiven Travelcheckprüfen.
Wer muss nach der Einreise (oder Rückreise) in Quarantäne?

Dies betrifft Länder mit besorgniserregender Virusvarianten. Aktuell stehen keine Länder auf der Liste mit besorgniserregender Virusvariante und dementsprechend gibt es keine Einreise-Quarantäne.

Hebt ein negatives Testergebnis die Quarantänepflicht auf?

Grundsätzlich nein. Die Quarantäne kann mit Zustimmung der kantonalen Behörde vorzeitig beendet werden, wenn die betroffene Person ab dem 7. Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführt und das Resultat negativ ist.. Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) muss die Person jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1.5 Metern einhalten (ausser in der eigenen Wohnung/Zimmer). Bei einem positiven Test muss sich die Person unverzüglich in Isolation begeben.

Was ist der Unterschied zwischen Isolation und Quarantäne?

Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person haben oder aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko einreisen, müssen in Quarantäne (Ausnahmen beachten).

z.B. Ausnahme Kontakt-Quarantäne (gilt nur für die Reisequarantäne): für vollständig geimpfte, Genese, Betriebe, welche gezielt und repetitiv Test durchführen etc..

Weitere Informationen:Anweisungen zur Isolation und Anweisungen zur Quarantäne.

Falls es auf Betrieben krankheitsbedingt zu Ausfällen kommt in den nächsten Wochen, wird die Nachbarschaftshilfe wichtig. Welche Punkte gilt Nachbarschaftshilfe bezüglich Arbeits- und Versicherungsrecht zu berücksichtigen?

Die Nachbarschaftshilfe zeichnet sich aus durch:

  • Spontaner Einsatz, Gefälligkeitscharakter
  • Keine oder geringe Entlöhnung
  • Kein primäres wirtschaftliches Interesse des Arbeitgebers

Diese Aushilfen unterstehen nicht der obligatorischen Unfallversicherung und sind somit nicht über eine allfällige bestehende Versicherung für Angestellt versichert.

In erster Linie müssen die Versicherungen der geschädigten Person für die Kosten aufkommen. In Frage kommen die NBU-Versicherung aus einem bestehenden Anstellungsverhältnis, die obligatorische Krankenversicherung der geschädigten Person oder allfällige freiwillige Versicherungen der geschädigten Person. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfehlen wir in einer Vereinbarung mit den freiwilligen Aushilfen folgende Passage festzuhalten: «Für die Unfallversicherung sind Sie eigenverantwortlich. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie gegen Nichtberufsunfälle versichert sind». 

Sollten Sie mit solchen Einsätzen rechnen, empfehlen wir Ihnen ebenfalls den Abschluss einer Aushilfeversicherung und den Anschluss an die Globalversicherung für Angestellte bei der Agrisano, da die Grenze zwischen Aushilfe und Angestelltem fliessend sind und bei einem eventuellen Schadenfall die Kosten immens sein können.

Gehen die Einsätze über solche «spontane» Einsätze hinaus, ist dies ein Arbeitsverhältnis, ihr Nachbar ist somit für diese Arbeiten Ihr Arbeitnehmer.

Dies charakterisiert sich durch:

  • Einsätze sind geplant/organisiert, evtl. regelmässig
  • Entschädigung mit Lohncharakter
  • Tätigkeit im wirtschaftlichen Interesse des Arbeitgebers

Solche Personen sind als normale Angestellte zu versichern, je nach Pensum und Dauer gemäss den Regelungen des UVG, BVG und des jeweiligen kantonalen Normalarbeitsvertrages. Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Personen seinem UVG-Versicherer, z.B. der Globalversicherung zu melden.

Finanzielles

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Wer zahlt, wenn eine Arbeitskraft für 10 Tage in die Quarantäne und die Erwerbstätigkeit unterbrechen muss?Sofern ein Arzt (oder Behörde) die Quarantäne angeordnet hat, gibt es für Angestellte wie auch Selbständigerwerbende eine Corona-Erwerbsersatz-Entschädigung. Infos dazu gibt es auf diesem Merkblattauf Seite 5. Das Anmeldeformular ist hier zu finden.
Wer zahlt, wenn eine Arbeitskraft positiv (erkrankt) ist und für  mindestens 10 Tage in Isolation muss?In diesem Fall ist der Arbeitnehmer krankgeschrieben und hat je nach Dauer der Anstellung Anspruch auf eine Lohnfortzahlung oder auf ein Krankentaggeld. Die Lohnfortzahlung/Krankentaggeldregelung ist im kantonalen Normalarbeitsvertrag Landwirtschaft geregelt, kann jedoch in einem Arbeitsvertrag abgeändert werden. Das Obligationenreicht muss aber eingehalten werden (Art. 324 ff OR)
Haben Lernende (oder Rentner) Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz?Ja, es besteht kein Mindest oder ein Maximalalter. So können Lernende und erwerbstätige Personen, die das ordentliche Rentenalter bereits erreicht haben, anspruchsberechtigt sein.
Wie funktioniert das mit der Corona-Erwerbsersatzentschädigung? Antworten betreffend der Entschädigungshöhe, Anspruchsbeginn und –ende, Teilzeitarbeit und mehr findet man hier.  
Kann sich ein Mitarbeiter aus dem Ausland in der Schweiz impfen?

Ja, dazu wird nur die Krankenkassenkarte benötigt. Im Impfung ist auch für ausländische Arbeitskräfte gratis.

Weitere Informationen findet man hier

Diverses

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Welche vorsorglichen Massnahmen sind auf Betrieben mit Nutztierhaltung zu treffen, um für den Fall eines Ausfalls der Betriebsleitung gewappnet zu sein? Sie finden hier ein Merkblatt mit Hinweisen, was auf Betriebe mit Nutztieren beachtet werden sollte.  
Wenn Bewirtschaftende und ihre Familien sich in Quarantäne befinden, können sie dann noch auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten?

Dazu schreibt das BLW:

Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.
Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 
Was ist beim Betreiben einer Besenbeiz zu beachten?Ab dem 13. September 2021 gilt für die Innenräume von Gastrobetrieben eine Zertifikatspflicht.  Die Betriebe sind für die Überprüfung verantwortlich (Zertifikats-App, inkl. ID). Mit dem Zertifikat entfallen alle anderen Massnahmen wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln. Für Terrassen gilt die Zertifikatspflicht nicht. Die Auflagen und Schutzkonzepte für Gastronomiebetriebe sind einzuhalten. 
Was ist bei Veranstaltungen auf dem Hof zu beachten?

Veranstaltungen draussen (wenn gedeckt müssen mindestens zwei Seiten offen sein) bis 1000 Personen dürfen mit einem entsprechenden Schutzkonzept ohne Covid-Zertifikat durchgeführt werden. Drinnen ist ein Covid-Zertifikat nötig, das der Veranstalter kontrollieren muss (Zertifikats-App, inkl. ID). Mit dem Zertifikat entfallen alle anderen Massnahmen wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln. Die gleichen Regeln gelten auch bei Gastronomie-Angeboten: Draussen ohne Zertifikat, drinnen mit. Die Auflagen und Schutzkonzepte für Gastronomiebetriebe sind einzuhalten. 

Kontaktperson

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Urs Schneider

Schweizer Bauernverband
Stv. Direktor
Kampagnenleiter
Leiter Departement Kommunikation und Services

Mobile 079 438 97 17
Email urs.schneider@sbv-usp.ch

Francis Egger

Vize-Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Departement Wirtschaft,
Bildung und Internationales

Telefon      056 462 50 12
Mobile       079 280 69 66
Email        francis.egger@sbv-usp.ch

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

SBV-News SBV-News Nr. 32 (3. – 7.8.2020)

10.08.20 | Der SBV informierte seine Mitgliedorganisationen und Gremienmitglieder über die neue Kampagne «Agrarlobby stoppen». Dahinter stecken Pro Natura, WWF, Birdlife und Greenpeace. Sie zielt NICHT gegen die Bauernfamilien, sondern gegen die Verbände und ihre Exponenten sowie die Agrarindustrie. Die Bauernfamilien sind für sie «Opfer der Agrarlobby» und müssen «befreit» werden. Der Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr. Die Kampagne will die anstehende Beratung der AP22+ im Parlament im Sinn der Umweltverbände beeinflussen. Aufmerksamkeit ist das höchste Gut für eine Kampagne. Aus diesem Grunde verhält sich der SBV im Moment zurückhaltend.

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SBV-News SBV-News Nr. 31 (27.7. – 1.8.2020)

31.07.20 | Die Corona-Ausnahmesituation hat uns nach wie vor fest im Griff. Steigen die Fallzahlen weiterhin, so werden auch wieder schärfere Schutzmassnahmen eingeläutet. Die Task Force des SBV wird die Situation für die Betriebe und deren Arbeitskräfte aufmerksam beobachten, die Schutzkonzepte zusammen mit den Branchen à jour halten und laufend seine Webseite mit den wichtigsten Informationen für die Landwirtschaft aktualisieren.

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SBV-News SBV-News Nr. 30 (20. – 24.7.2020)

27.07.20 | Die neue Interessengemeinschaft «Zur Bekämpfung der Übertragung von Fakturierungskosten durch Coop» wird im Co-Präsidium von Bernard Leuenberger, Präsident AGORA, und Jakob Lütolf, angehender Präsident Zentralschweizer Bauernbund geführt. Unterdessen sind ihr bereits 25 Organisationen beigetreten. Die IG wird im August das weitere Vorgehen definieren und dabei auch die Zusammenarbeit mit Promarca bezüglich einer formellen Untersuchung durch die Wettbewerbskommission klären.

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Medienmitteilungen
Die Corona-Sonnenblumen beginnen zu blühen!

22.07.20 | Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern zeigen mit Sonnenblumen am Feldrand ihre Dankbarkeit und Solidarität im Zusammenhang mit der Corona-Ausnahmesituation. In der ganzen Schweiz sieht man da und dort an Feldrändern Reihen und Gruppen von Sonnenblumen. Sie sind ein Zeichen des Dankes und der Solidarität der mitwirkenden Bauernfamilien an alle, die mitgeholfen haben und nach wie vor mithelfen, die Corona-Krise zu bewältigen. Die Idee dafür entstand während des Corona-Lockdowns im Kanton Luzern. Der Schweizer Bauernverband und kantonale Bauernverbände nahmen sie auf und trugen sie in die Breite. Unterdessen beginnen diese Sonnenblumen zu blühen, was die Bienen anzieht und – hoffentlich – die Augen und Herzen der Menschen erfreut. Dies ganz im Sinn des nationalen Slogans: «Schweizer Bauern. Von hier, von Herzen!».

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Medienmitteilungen
Den Rückenwind in der Direktvermarktung nutzen

15.07.20 | Bei Lebensmitteln ist vielen KonsumentInnen die Herkunft wichtig. Regionale Produkte sind besonders gefragt, wie auch der Boom in den Hofläden während dem Corona-Ausnahmezustand zeigte. Der Schweizer Bauernverband sieht in der Direktvermarktung noch grosses Potential und einen Nutzen für die gesamte Landwirtschaft. Er unterstützt die Direktvermarktungsbetriebe deshalb mit verschiedenen Massnahmen.

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Medienmitteilungen
Corona-Sonnenblumen beschriften!

14.07.20 | Wer Anfang Mai am Feldrand Sonnenblumen gesät hat, um seine Solidarität und Dankbarkeit in Bezug auf die Coronabewältigung zu zeigen, kann diese nun beschriften. Ende April und damit mitten im Corona-Lockdown nahm die Landwirtschaft eine Idee auf und der Schweizer Bauernverband (SBV) ermunterte die Bauernfamilien in der ganzen Schweiz, an viel frequentierten Feldrändern Sonnenblumen zu säen. Dies als Zeichen des Dankes an alle, die mitgeholfen haben und nach wie vor mithelfen, die Corona-Krise zu bewältigen. Unterdessen hat der SBV eine Vorlage (in Deutsch, Französisch und Italienisch) erstellt und auf der Webseite aufgeschaltet, welche die mitwirkenden Bauernfamilien personalisieren können. Einfach runterladen, anpassen, ausdrucken, laminieren und aufhängen. Falls jemand keine Möglichkeit zum Laminieren hat, hilft der SBV aus. In diesem Fall reicht ein E-Mail mit dem gewünschten Absender und der Postadresse an: webmaster@sbv-usp.ch. Sobald die damals gesäten Sonnenblumen blühen, informiert der SBV in einer Medienmitteilung die breite Öffentlichkeit über die Aktion Sonnenblume.

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SBV-News SBV-News Nr. 28 (6. – 10.7.2020)

13.07.20 | Die Geschäftsleitung des SBV führte einen kurzen Workshop durch, um Lehren aus dem bisherigen Verlauf der Corona-Krise für die Landwirtschaft sowie den SBV und seine Mitgliedorganisationen zu ziehen. Es zeigte sich, dass die rasch eingesetzte Task Force die auftauchenden Probleme und Fragen zu Themen wie Sicherstellung der Versorgung oder Verfügbarkeit von Arbeitskräften und die unzähligen Fragen von Einzelnen zu beantworten, bzw. zu lösen vermochte. In einigen Punkten wurden für die Zukunft und allfällige neue Probleme und Optimierungsmöglichkeiten identifiziert.

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SBV-News SBV-News Nr. 26 (22. – 28.06.2020)

30.06.20 | Schweizer Bäuerinnen und Bauern danken mit Sonnenblumen am Feldrand allen, die mitgeholfen haben (und nach wie vor mithelfen), die Corona-Krise zu bewältigen. Der SBV hat unterdessen eine passende Vorlage zum Auszeichnen der Sonnenblumen erstellt: Einfach auf der Einstiegsseite von sbv-usp.ch runterladen, anpassen, ausdrucken, laminieren und aufhängen, sobald die Sonnenblumen blühen.

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