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Corona-Krise: Fragen & Antworten für die Landwirtschaft

Letzte Aktualisierung: 02.07.21 / 11.00 Uhr

 

Haben Sie eine Frage im Zusammenhang mit dem Corona-Ausnahmezustand und finden die Antwort weder in unseren Fragen & Antworten hier noch in jenen des BLW und des BAG (Link ganz unten)? Dann senden Sie uns ein Mail an: corona@hellosbv-usp.ch

Achtung: Bei unseren Antworten, insbesondere zum Thema Hofläden, handelt es sich um national gültige Hinweise/Vorschriften. Den Kantonen steht es aber frei, weitere Massnahmen festzulegen. Aus diesem Grund müssen diese zwingend auch berücksichtigt werden! Danke.

Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.
Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Betrieb

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Wenn Bewirtschaftende und ihre Familien sich in Quarantäne oder Isolation befinden, können sie dann noch auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten?Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Mit einem negativen Testergebnis verkürzt sich die Quarantäne auf 7 Tage. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.

Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 
Was ist beim Betreiben von Hofläden zu beachten?

Die Hofläden müssen weiterhin die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit einhalten. Dazu gehört eine schweizweite Maskenpflicht in Innenräumen. Weiter gelten die Hygienemassnahmen wie gründlich Händewaschen, Hände nicht schütteln sowie genügend Abstand zu anderen Personen sicherstellen. Das kann weiter heissen, die Anzahl Kundinnen und Kunden zu begrenzen, die gleichzeitig im Laden sind. Angaben zur Anzahl der Kunden gibt es im Schutzkonzept. Ebenso wird empfohlen, eine bargeldlose Bezahlmöglichkeit anzubieten. Wer sich für TWINT interessiert kann sich hier dafür anmelden.  

Gilt die Maskenpflicht auch für Hofläden?

Ja, Maskenpflicht gilt in sämtlichen öffentlich zugänglichen Innenräumen und somit auch in allen Hofläden. Die Kantone können weitere Bestimmungen erlassen. Ein Hinweisschild zur Maskenpflicht können Sie hier herunterladen. Weitere Infos im Schutzkonzept Hofläden.

Edle Masken im Edelweisslook mit Virenfilter, aus Schweizer Produktion und einer Unterstützung für die Stiftung «Für Selbst-, Sozial- und Nothilfe in der Landwirtschaft» gibt es hier zu kaufen: www.buuremaske.ch 
Was ist beim Betreiben von Markständen oder Wochenmärkten zu beachten?

Die Durchführung von Wochenmärkten ist weiterhin erlaubt.

Es gilt eine Maskenpflicht während des Einkaufs, auf dem Gelände nur dann, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. In Innenräumen ist die Maskenpflicht zwingend.  Der Schweizer Obst- und der Gemüseproduzentenverband haben ein von den Behörden abgesegnetes Schutzkonzept für die Corona-taugliche Umsetzung plus dazu passende Hinweisschilder ausgearbeitet. 

Was gibt es beim Betreiben von Selbstpflückfeldern zu beachten?Der Abstand von 1.5 Meter muss weiterhin eingehalten werden. Möglichkeiten für Desinfektion und Reinigung müssen vorhanden sein. Es gilt keine Maskenpflicht. Mehr Informationen gibt es hier.

Arbeitskräfte & Arbeitsrecht (gilt auch für Alppersonal)

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

FrageAntwort
Was muss ich als Betriebsleiter mit Angestellten oder Lehrlingen beachten?Landwirtschaftsbetrieben mit Angestellten oder Lernenden brauchen ein Schutzkonzept, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Eine Grundlage dafür bildet diese Vorlage. Diese kann bei Bedarf ergänzt werden. Es ist auszudrucken und zu unterzeichnen. Ebenso ist sicherzustellen, dass die dort aufgeführten Massnahmen auf dem Betrieb umgesetzt sind. 
Was muss bei der Einreise in die Schweiz beachtet werden?

Abhängig vom Reiseland, Transportmittel, vollständig geimpft, erkrankt und genesen etc. müssen unterschiedliche Bestimmungen beachtet werden: Einreiseformular ausfüllen, negativer Test vorweisen und/oder in Quarantäne gehen

Welche Einreisebestimmungen gelten kann man mit einem interaktiven Travelcheck prüfen.

Weitere Informationen findet man hier.
Wer muss nach der Einreise (oder Rückreise) in Quarantäne?

Wer sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise an einem Ort mit besorgniserregender Virusvariante aufgehalten und nicht vollständig geimpft ist oder keine in den letzten 6 Monaten durchgemachte Covid-19-Erkrankung nachweisen kann, muss sich nach der Einreise in Quarantäne begeben.

Entscheidet für die Quarantänepflicht ist die Länderliste, welche beim Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz gültig ist. Die Liste findet man hier.

Wer benötigt einen negativen Corona-Test bei der Einreise?

Ist man nicht vollständig geimpft und kann keine in den letzten sechs Monaten durchgemachte Covid-19 Erkrankung nachweissen, dann muss man in den folgenden Fällen einen negativen Corona-Test vorweisen:

1. Die Einreise in die Schweiz erfolgt mit dem Flugzeug.

2. Man hat sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise an einem Ort mit besorgniserregender (nicht immunevasiven) Virusvariante aufgehalten (BAG Länderliste)

Wer muss das elektronische Einreiseformular ausfüllen?

Das Formular muss immer ausgefüllt werden, wenn man mit dem Flugzeug einreist.

Das Formular findet man auf swissplf.admin 

Hebt ein negatives Testergebnis die Quarantänepflicht auf?

Grundsätzlich nein. Die Quarantäne kann mit Zustimmung der kantonalen Behörde vorzeitig beendet werden, wenn die betroffene Person ab dem 7. Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführt und das Resultat negativ ist.. Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) muss die Person jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1.5 Metern einhalten (ausser in der eigenen Wohnung/Zimmer). Bei einem positiven Test muss sich die Person unverzüglich in Isolation begeben.

Was ist der Unterschied zwischen Isolation und Quarantäne?

Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person haben oder aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko einreisen, müssen in Quarantäne (Ausnahmen beachten).

z.B. Ausnahme Kontakt-Quarantäne (gilt nur für die Reisequarantäne): für vollständig geimpfte, Genese, Betriebe, welche gezielt und repetitiv Test durchführen etc..

Weitere Informationen:Anweisungen zur Isolation und Anweisungen zur Quarantäne.

Falls es auf Betrieben krankheitsbedingt zu Ausfällen kommt in den nächsten Wochen, wird die Nachbarschaftshilfe wichtig. Welche Punkte gilt Nachbarschaftshilfe bezüglich Arbeits- und Versicherungsrecht zu berücksichtigen?

Die Nachbarschaftshilfe zeichnet sich aus durch:

  • Spontaner Einsatz, Gefälligkeitscharakter
  • Keine oder geringe Entlöhnung
  • Kein primäres wirtschaftliches Interesse des Arbeitgebers

Diese Aushilfen unterstehen nicht der obligatorischen Unfallversicherung und sind somit nicht über eine allfällige bestehende Versicherung für Angestellt versichert.

In erster Linie müssen die Versicherungen der geschädigten Person für die Kosten aufkommen. In Frage kommen die NBU-Versicherung aus einem bestehenden Anstellungsverhältnis, die obligatorische Krankenversicherung der geschädigten Person oder allfällige freiwillige Versicherungen der geschädigten Person. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfehlen wir in einer Vereinbarung mit den freiwilligen Aushilfen folgende Passage festzuhalten: «Für die Unfallversicherung sind Sie eigenverantwortlich. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie gegen Nichtberufsunfälle versichert sind». 

Sollten Sie mit solchen Einsätzen rechnen, empfehlen wir Ihnen ebenfalls den Abschluss einer Aushilfeversicherung und den Anschluss an die Globalversicherung für Angestellte bei der Agrisano, da die Grenze zwischen Aushilfe und Angestelltem fliessend sind und bei einem eventuellen Schadenfall die Kosten immens sein können.

Gehen die Einsätze über solche «spontane» Einsätze hinaus, ist dies ein Arbeitsverhältnis, ihr Nachbar ist somit für diese Arbeiten Ihr Arbeitnehmer.

Dies charakterisiert sich durch:

  • Einsätze sind geplant/organisiert, evtl. regelmässig
  • Entschädigung mit Lohncharakter
  • Tätigkeit im wirtschaftlichen Interesse des Arbeitgebers

Solche Personen sind als normale Angestellte zu versichern, je nach Pensum und Dauer gemäss den Regelungen des UVG, BVG und des jeweiligen kantonalen Normalarbeitsvertrages. Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Personen seinem UVG-Versicherer, z.B. der Globalversicherung zu melden.

Finanzielles

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Wer zahlt, wenn eine Arbeitskraft für 10 Tage in die Quarantäne und die Erwerbstätigkeit unterbrechen muss?Sofern ein Arzt (oder Behörde) die Quarantäne angeordnet hat, gibt es für Angestellte wie auch Selbständigerwerbende eine Corona-Erwerbsersatz-Entschädigung. Infos dazu gibt es auf diesem Merkblattauf Seite 5. Das Anmeldeformular ist hier zu finden.
Wer zahlt, wenn eine Arbeitskraft positiv (erkrankt) ist und für  mindestens 10 Tage in Isolation muss?In diesem Fall ist der Arbeitnehmer krankgeschrieben und hat je nach Dauer der Anstellung Anspruch auf eine Lohnfortzahlung oder auf ein Krankentaggeld. Die Lohnfortzahlung/Krankentaggeldregelung ist im kantonalen Normalarbeitsvertrag Landwirtschaft geregelt, kann jedoch in einem Arbeitsvertrag abgeändert werden. Das Obligationenreicht muss aber eingehalten werden (Art. 324 ff OR)
Haben Lernende (oder Rentner) Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz?Ja, es besteht kein Mindest oder ein Maximalalter. So können Lernende und erwerbstätige Personen, die das ordentliche Rentenalter bereits erreicht haben, anspruchsberechtigt sein.
Wie funktioniert das mit der Corona-Erwerbsersatzentschädigung? Antworten betreffend der Entschädigungshöhe, Anspruchsbeginn und –ende, Teilzeitarbeit und mehr findet man hier.  
Kann sich ein Mitarbeiter aus dem Ausland in der Schweiz impfen?

Ja, dazu wird nur die Krankenkassenkarte benötigt. Im Impfung ist auch für ausländische Arbeitskräfte gratis.

Weitere Informationen findet man hier

Diverses

Bitte beachten Sie, dass unterdessen die Kantone in der Verantwortung sind und weitergehende Massnahmen beschliessen können, die ebenfalls zu beachten sind!

Welche vorsorglichen Massnahmen sind auf Betrieben mit Nutztierhaltung zu treffen, um für den Fall eines Ausfalls der Betriebsleitung gewappnet zu sein? Sie finden hier ein Merkblatt mit Hinweisen, was auf Betriebe mit Nutztieren beachtet werden sollte.  
Wenn Bewirtschaftende und ihre Familien sich in Quarantäne befinden, können sie dann noch auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten?

Dazu schreibt das BLW:

Personen in Quarantäne sollen für 10 Tage zuhause bleiben und den Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Ausgenommen davon ist der Kontakt zu Personen, die ebenfalls in Quarantäne sind und im gleichen Haushalt wohnen. Die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns» uns sind zu befolgen.
Befinden sich Personen in Isolation (aufgrund Symptomen oder positivem Testresultat), sollen sie zuhause bleiben. Die Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder, wenn nicht anders möglich, der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden. Die Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein. Die Empfehlungen des BAG sind auf dem landwirtschaftlichen Betrieb einzuhalten.

Bei einer angeordneten Quarantäne oder einem positiven Testergebnis wird sich die zuständige kantonale Stelle melden und weitere Informationen und Anweisungen geben. 
Was ist beim Betreiben einer Besenbeiz zu beachten?Seit dem 1. Juni dürfen Besenbeizen wieder auf der Terrasse und drinnen öffnen. Es sind die Auflagen und Schutzkonzepte für Gastronomiebetriebe einzuhalten. 
Was ist bei Veranstaltungen wie dem 1. August-Brunch zu beachten?Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat dürfen ab dem 26. Juni 2021 wieder mit 250 Personen Drinnen respektive 500 Personen Draussen durchgeführt werden. Zu beachten ist die Beschränkung auf 2/3 der Kapazität. Es sind die Auflagen und Schutzkonzepte für Veranstaltungen und für Gastronomiebetriebe einzuhalten. Das für den 1. August-Brunch geltende Schutzkonzept und weitere Informationen gibt es hier.

Kontaktperson

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Corona-Task Force 

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Urs Schneider

Schweizer Bauernverband
Stv. Direktor
Kampagnenleiter
Leiter Departement Kommunikation und Services

Mobile 079 438 97 17
Email urs.schneider@sbv-usp.ch

Francis Egger

Vize-Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Departement Wirtschaft,
Bildung und Internationales

Telefon      056 462 50 12
Mobile       079 280 69 66
Email        francis.egger@sbv-usp.ch

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Medienmitteilungen
Plattformen für die Arbeitsvermittlung in der Landwirtschaft

25.03.20 | Ab sofort stehen mit agrix.ch oder agrarjobs.ch kostenlose Plattformen für die Vermittlung von offenen Stellen in der Landwirtschaft aufgrund des Coronavirus zur Verfügung. Weitere Möglichkeiten sind online zu finden.

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SBV-News SBV-News Nr. 12 (16. – 20.3.2020)

23.03.20 | Corona-Spezial auf der SBV-Webseite Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus bringt auch für die Landwirtschaft verschiedene Probleme mit sich und wirft zahlreiche Fragen auf. Der SBV hat unter Martin Rufer eine Task Force eingesetzt, die sich den Auswirkungen für die Landwirtschaft und den sich abzeichnenden Problemen wie der Rekrutierung von Arbeitskräften annimmt und mit Mitgliedorganisationen, Behörden, Partnerorganisationen und Kantonen Lösungen sucht. Weiter hat er auf seiner Webseite eine Spezialseite Corona, Fragen & Antworten eingerichtet, die er laufend aktualisiert: www.sbv-usp.ch/de/coronavirus.

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Medienmitteilungen
Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise

21.03.20 | Der Schweizer Bauernverband und seine Mitgliedsektionen bearbeiten intensiv die verschiedenen Probleme und offenen Fragen, die sich aus dem Corona-Ausnahmezustand für die Land- und Ernährungswirtschaft sowie die Bauernfamilien ergeben.

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Medienmitteilungen
Vorgängige Anmeldung für Einreise erforderlich!

20.03.20 | Noch bis zum nächsten Donnerstag können ausländische Arbeitskräfte nur mit Arbeitsvertrag in die Schweiz einreisen. Sie müssen aber vorgängig den Behörden gemeldet worden sein. Der Schweizer Bauernverband stellt dafür ein Formular zur Verfügung.

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Medienmitteilungen
Ausländische Arbeitskräfte: Sofortiges Handeln nötig!

18.03.20 | Die Schweizer Grenzen sind wegen des Corona-Virus geschlossen. Damit ausländische Arbeitskräfte in die Schweiz einreisen können, brauchen sie eine offizielle Aufenthaltserlaubnis. Die Arbeitgeber müssen diese sofort beantragen.

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Medienmitteilungen
Hofläden dürfen offen bleiben

17.03.20 | Der Verkauf von Lebensmitteln in Hofläden ist weiterhin möglich. Bei bedienten Läden sind die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit zu beachten. Seit heute befindet sich die Schweiz in einer «ausserordentlichen Lage» gemäss Epidemiengesetz. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe sind bis mindestens am 19. April 2020 geschlossen. Lebensmittelläden und damit auch die Hofläden auf den Bauernbetrieben sind davon allerdings ausgenommen. Wenig problematisch sind Selbstbedienungsangebote auf den Höfen. Bediente Läden müssen die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit einhalten. Dazu gehören Hygienemassnahmen wie gründliches Händewaschen, Hände nicht schütteln sowie genügend Abstand zu anderen Personen sicherstellen. Das kann weiter heissen, die Anzahl Kundinnen und Kunden zu begrenzen, die gleichzeitig im Laden sind. Ideal ist weiter, eine bargeldlose Be-zahlmöglichkeit anzubieten. Der Schweizer Bauernverband arbeitet dafür bereits seit längerem mit TWINT zu-sammen. Alle Informationen dafür sind auf www.vomhof.ch zu finden. Das Abhalten von Wochenmärkten ist nicht mehr erlaubt.

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Medienmitteilungen
Starke inländische Land- und Ernährungswirtschaft sorgt für volle Regale

17.03.20 | Die Bevölkerung ist besorgt über die Nahrungsmittelversorgung, was sich in Hamsterkäufen äussert. Die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft ist gut aufgestellt. Dank hiesiger Produktion und Verarbeitung verfügt unser Land über eine robuste Produktionsinfrastruktur, die sowohl bei den Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Kartoffeln, Milchprodukten, Obst, Gemüse, Fleisch und Zucker einen hohen Selbstversorgungsgrad sicherstellt, als auch über die hiesige Herstellung von stärker verarbeiteten, oftmals lange haltbaren Produkten wie Teigwaren, Suppen, Saucen, Getränken, Schokolade und Backwaren einen wichtigen Beitrag zur Bevorratung der Bevölkerung leistet. Die lokale Nahrungsmittelproduktion ermöglicht einen schnellen Warenfluss zu den Konsumenten. Hamsterkäufe, die über den vom Bundesrat empfohlenen Notvorrat hinausgehen, sind nicht begründet und belasten die in diesen Branchen arbeitenden Menschen unnötig.

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