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Ernährung

Mögen Sie gerne regionale, saisonale und schmackhafte Lebensmittel? Dann sind Produkte, hergestellt von den Schweizer Bauern, die beste Wahl: Dank kurzen Transportwegen kommen die Lebensmittel frisch auf den Tisch, kurze Transportwege sind gut fürs Klima, und, als zusätzliches Plus: saisonale Lebensmittel haben viel Geschmack!

Kontaktperson

Marion Ramp

Marion Ramp

Belpstrasse 26, 3007 Bern
marion.ramp@sbv-usp.ch 
Departement Produktion, Märkte und Ökologie
Geschäftsbereich Pflanzenbau

  

SBV-News
SBV-News Nr. 16

25.04.22 | Das Soja Netzwerk Schweiz – dem auch der SBV angehört – blickte aufs letzte Jahr zurück: 78.8% der Soja-Importe für Futterzwecke waren europäischer Herkunft und bei 93% bestätigte ein Zertifikat die nachhaltige Produktion. Mit dem Verzicht auf Futter-Soja aus Russland (ca. 16% der bisherigen Importe) geht das Soja Netzwerk den Weg des verantwortungsvollen Engagements weiter. Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit bei Coop, übernimmt neu das Präsidium.

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Statistik der Woche
Woche 10/2022

11.03.22 | Die Preise für landwirtschaftliche Produktionsmittel wie Dünger, Energie, Saatgut, Futtermittel etc. lagen schon im Januar 2022 um 7,4 % höher als vor einem Jahr. Damals bestand noch die Aussicht, dass sich die Produktionsmittelpreise mit dem Abflauen der Corona-Krise wieder normalisieren. Aufgrund des Krieges in der Ukraine bleiben die Preise jedoch hoch oder steigen weiter an, insbesondere bei der Energie und den Düngemitteln. Die Teuerung dürfte in der nächsten Zeit auf fast alle Bereiche übergreifen. Eine Beruhigung ist nicht in Sicht. Für die Schweizer Landwirtschaft wird es entscheidend sein, ob sie höhere Kosten mit höheren Produktepreisen ausgleichen kann.

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Statistik der Woche
Woche 09/2022

04.03.22 | Auf dem Weltmarkt bewegt sich der Weizenpreis aktuell (4. März 2022) im Bereich des Höchststandes von 2008. D.h. der Preis liegt im Bereich von 400 CHF pro Tonne und hat sich somit seit Ende 2020 ungefähr verdoppelt. Dies ist in der Grafik nicht ersichtlich, da nur monatliche Mittelwerte bis und mit Februar 2022 abgebildet werden. Der Ukraine-Krieg hat somit deutliche Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln, welche schon aufgrund der Corona-Krise angespannt war. Am stärksten werden die hohen Preise ärmere Länder z.B. in Afrika treffen. Dort werden die Einwohner die hohen Nahrungsmittelpreise kaum bezahlen können. Der Krieg in der Ukraine richtet schon unsägliches Elend vor Ort an. Zusätzlich könnte er in vielen Ländern zu einer Nahrungs-mittelkrise führen.

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Statistik der Woche
Woche 08/2022

25.02.22 | In der Schweiz ernährt ein Landwirtschaftsbetrieb im Schnitt knapp 100 Personen (im In- und Ausland, da Nahrungsmittel wie z.B. Käse auch exportiert werden). In der Grafik ist eine deutliche Steigerung von 1990 bis 2014 ersichtlich. In dieser Periode steigt die Anzahl der ernährten Personen von 46 auf 97 an. Es folgt eine Phase der Stagnation. Eine mögliche Ursache ist die zunehmende Extensivierung der Landwirtschaft.

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Medienmitteilungen
9 Tonnen Äpfel werden am Zürich Hauptbahnhof vor der Verschwendung gerettet

26.10.21 | Am Mittwoch, 3. November 2021 verteilen der Schweizer Bauernverband, die Initiative «SAVE FOOD, FIGHT WASTE.» und Too Good To Go 9 Tonnen Äpfel in der Bahnhofshalle Zürich. Die Äpfel entsprechen nicht den gängigen Handelsnormen, sind aber einwandfrei und geniessbar. Die Organisationen wollen mit der Verteilaktion die Wertschätzung für die Arbeit der Schweizer Bauern und die gesellschaftliche Akzeptanz für die Unterschiede bei Naturprodukten fördern.

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Medienmitteilungen
Nutri-Score ist mangelhaft

04.10.21 | Der Nutri-Score soll den Konsumenten bei der Wahl von gesunden Lebensmitteln helfen. Doch er weist grosse Mängel auf, die der Schweizer Bauernverband (SBV) dem zuständigen wissenschaftlichen Gremium übermittelt hat. Eine Überarbeitung ist unbedingt notwendig, damit sich die Bevölkerung auf dieser Grundlage gesünder ernähren kann.

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Statistik der Woche
Woche 26/2021

05.07.21 | Die Umsätze mit Nahrungsmitteln sind schon seit längerer Zeit zur Stütze des Detailhandels geworden. Während der Corona-Krise hat ihre Bedeutung nochmals stark zugenommen. Im Mai 2021 lagen die Umsätze mit Nahrungsmitteln gemäss Bundesamt für Statistik zwar immer noch hoch (118,2 Punkte), sie sind aber im Vergleich zum Vormonat (121,9 Punkte) und zu 2020 (123,9 Punkte) zurückgegangen. Offensichtlich nimmt der Einkaufstourismus wieder zu. Falls er das frühere Niveau erreicht, kann dies die Produzentenpreise vor allem bei jenen Nahrungsmitteln unter Druck setzen, bei denen der Inlandanteil hoch ist und sich die Produktion der zeitweise erhöhten Nachfrage angepasst hat. Dies betrifft z.B. die Produktion von Milch, Schlachtschweinen und Gemüse.

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Stellungnahmen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030

15.02.21 | Die im Rahmen der UNO Nachhaltigkeitsziele drängendste und in allen drei Dimensio-nen herausforderndste Frage ist, wie die Verfügbarkeit und der Zugang zu ausrei-chend gesunder Nahrung für die weiterhin wachsende Weltbevölkerung angesichts der begrenzten Ressourcen gewährleistet werden kann. Aktuell hungern mehr Menschen als je zuvor. Die Schweiz hat im Ausland aber auch durch einen eigenen Beitrag an die Lebensmittelproduktion im Inland eine Verantwortung, zumal unser Konsum zu rund 50% durch Importe gedeckt werden muss.

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