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Ja zum neuen Jagdgesetz!

Ja zum neuen Jagdgesetz!

Ja zum neuen Jagdgesetz: Am 27. September 2020 stimmt die Bevölkerung über das das neue Jagdgesetz ab, weil verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen gegen das vom Bundesrat und Parlament unterstützte Jagdgesetz das Referendum ergriffen haben.

Das revidierte Jagdgesetz ist nötig und wichtig

Die Überarbeitung des 34-jährigen Gesetzes war nötig, weil Tier- und Naturschutz im alten Gesetz nicht konkret vorkommen und weil sich die Bestände geschützter Arten, insbesondere von Wolf, Biber und Höckerschwan, in den letzten Jahren stark vergrössert haben. Dies hat immer öfter zu Konflikten mit Land-, Forstwirtschaft und Fischerei geführt. Selbstverständlich dürfen die geschützten Tiere aber auch mit dem neuen Gesetz in ihren Beständen nicht gefährdet werden, ganz im Gegenteil: Das revidierte Gesetz setzt klare Regeln für das Erlegen von Wolf und Steinbock, zudem werden Natur- und Tierschutz sowie Tiergesundheit darin klar gestärkt.

JA zum revidierten Jagdgesetz, weil es …

… Sicherheit bringt für Tiere, Landschaften und Menschen.  

Vor allem in den Bergkantonen kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Wild-, Nutztieren und Menschen. Die Bauern schützen ihre Herden zwar mit Hirten, Zäunen und Hunden. Doch es kommt trotzdem zu Schadensfällen. Im Jahr 2018 beispielsweise wurden 591 Nutztiere von Grossraubtieren gerissen (Quelle: KORA). Für diese Konfliktsituationen braucht es klare Regeln. Das revidierte Gesetz erlaubt es den Kantonen mit ihren Wildhütern, dass sie den Wolf und den Steinbock nach Absprache mit dem Bundesamt für Umwelt regulieren können. Die Schäden von Land- und Waldbesitzern können dadurch minimiert werden. Die Sicherheit für Tiere, Landschaften und Menschen wird vor allem in touristisch und landwirtschaftlich genutzten Berggebieten erhöht. Das ausgewogene Gesetz ermöglicht ein konfliktfreieres Nebeneinander aller Naturnutzer.

….die Artenvielfalt fördert.

Die Lebensräume von freilebenden Wildtieren werden verbessert: Zugvogelreservate, Schutzgebiete und Wildtierkorridore werden dank dem fortschrittlichen Gesetz durch den Bund unterstützt. Das stärkt die Artenvielfalt. Diese wiederum stabilisiert die Ökosysteme und trägt zum Schutz des Klimas bei.

…die Kulturlandschaft schützt.

Ein hoher Wildverbiss verhindert die Verjüngung bestehender und das Nachwachsen junger Wälder. Eine kontrollierte Wildregulierung schützt unsere Wälder vor übermässigen Schäden. Die Pflicht zur Verjüngung der Wälder sowie die nachhaltige Bewirtschaftung mit standortgerechten Baumarten sind im Gesetz enthalten. Die Alp und Berglandwirtschaft kann ihre Aktivitäten dank dem revidierten Jagdgesetz fortführen und weiterhin zu einer für Einheimische und Gäste attraktiven und gepflegten Kulturlandschaft beitragen.

… die Pflege der Traditionen ermöglicht.

Jägerinnen und Jäger sowie Bäuerinnen und Bauern pflegen Traditionen, die so alt sind wie die Menschheit. Dahinter stehen viel Fachwissen, handwerkliches Können und eine hohe Achtung vor Tier und Natur. Das revidierte Jagdgesetz verpflichtet die Jägerinnen und Jäger, anspruchsvolle Prüfungen abzulegen und ihre Treffsicherheit regelmässig zu beweisen. Neu wird auch die Nachsuche verletzter Tiere obligatorisch. Tierschutz und Tiergesundheit werden im neuen Jagdgesetz somit gestärkt. Darum ist es fortschrittlich.

Kontaktperson

Urs Schneider

Schweizer Bauernverband
Stv. Direktor
Kampagnenleiter
Leiter Departement Kommunikation und Services

Mobile 079 438 97 17
Email urs.schneider@sbv-usp.ch

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

SBV-News SBV-News Nr. 36 (31.8. – 4.9.2020)

07.09.20 | Das JA-Komitee hat mit einer Manifestation auf dem Bundeplatz für ein JA zum revidierten Jagdgesetz geworben. Ziel war es, die Bedeutung des revidierten Jagdgesetzes für das Berggebiet und den ländlichen Raum zu unterstreichen. «Sensibilisieren, informieren und mobilisieren» lautete das Motto. Neben verschiedensten Nutztieren waren Delegationen aus allen Kantonen anwesend. Ein starkes Zeichen einer grossen und gelebten Solidarität mit den von Wolfsrissen besonders betroffenen Regionen. Wenn diese Solidarität auch in den anderen für die Landwirtschaft zentralen politischen Dossiers spielt, dann finden wir auch die nötigen Mehrheiten zugunsten der Schweizer Landwirtschaft.

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Medienmitteilungen
Weckruf für ein JA zum revidierten Jagdgesetz

04.09.20 | Am 27. September stimmt das Volk über das revidierte Jagdgesetz ab: Eine moderne und fortschrittliche Vorlage mit klaren Regeln, die den Schutz von Tieren, Landschaften und Men-schen ausgewogen berücksichtigt. In Bern versammelten sich Bäuerinnen und Bauern, Jäge-rinnen und Jäger sowie Sympathisanten aus allen Landesteilen auf dem Bundesplatz, um gemeinsam für ein JA einzustehen.

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SBV-News SBV-News Nr. 34 (17. – 23.8.20)

24.08.20 | Derzeit macht das Bild eines kleinen Kalbes aus einer Mutterkuhherde die Runde, das von einem Wolfsrudel ge-jagt und gerissen worden war. Allein im Kanton Graubünden fielen dieses Jahr rund 160 Schafe und Ziegen Wölfen zum Opfer. Rund die Hälfte davon lebte in geschützten Herden. Dass die Wölfe nun beginnen, Kuhherden anzu-greifen, bereitet Sorge: Es besteht die Gefahr, dass die Kuhherden zunehmend nervös werden und in der Folge auch Wanderer und Berggänger gefährden. Ja zum neuen Jagdgesetz: Auch Nutztiere haben ein Recht auf Schutz!

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Das revidierte Jagdgesetz verbessert den Schutz für Biber und Luchs

20.08.20 | Geschützte Tiere wie Biber und Luchs werden mit dem revidierten Jagdgesetz besser ge-schützt. Neu können sie nicht mehr zu jagdbaren Tieren erklärt werden und statt wie bisher rund 300 Tiere können von den geschützten Arten nur noch drei reguliert werden, nämlich Wolf, Steinbock und Höckerschwan.

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