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Littering

Als Littering bezeichnet man das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen. Leider gibt es immer mehr Menschen, die ihre Abfälle wie leere Getränke-, Essens- oder Zigarettenverpackung dort wegwerfen, wo sie gerade anfallen. Sei es auf dem Spaziergang durch die Natur oder beim Autofahren. Für die Bauernfamilien bedeutet dies, dass sie entlang von Wegen und Strassen immer mehr Zeit für das Zusammenlesen von Abfällen aufwenden müssen. Zeit ist Geld und Littering somit ein Kostenfaktor.

Gefährlich für Tiere und Maschinen

Liegt Abfall in Wiesen und Feldern, die als Tierfutter genutzt werden, wird es kritisch: Erstens sieht man im hohen Gras den Abfall schlecht und zweitens findet die Futterernte heute mechanisch statt. Das heisst, eine Maschine mäht das Gras und schneidet es in kleine Teile, die dann siliert und für den Winter haltbar gemacht werden. Harte Fremdkörper wie Aludosen oder Plastikflaschen aber auch verlorene oder liegengelassene Nägel oder Drahtteile werden ebenfalls zerkleinert und gelangen so als oder spitze und gefährliche oder sonst schädliche Fremdstoffe in den Magen der Tiere. Die Tiere erleiden innere Verletzungen und es kommt zu Entzündungen und Schmerzen. In der Folge fressen sie nicht mehr, magern ab, und sterben im Extremfall. Manchmal kann eine (mehrere tausend Franken) teure und von den Bauernfamilien berappte Operation den Tod verhindern. Harte und starre Fremdkörper können zudem die Maschinen beschädigen, deren Reparaturen ebenfalls hohe Kosten verursacht. Gesundheitlich bedenklich sind auch Zigarettenstummel sowie Hundekot in Gras, das für die Tierfütterung bestimmt ist.

Feldrandtafeln und Minibroschüre

Die Feldrandtafeln können bei den kantonalen Bauernverbänden bestellt werden.

Die kostenlose Minibroschüre „Stadt und Land – Hand in Hand“ können Sie hier bestellen.

Plakate

Die Plakate der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt können Sie hier bestellen

Ausstellungselement

Ergänzend zu den Tafeln und der Minibroschüre steht eine lebensgrosse Kuh mit Plexiglasmagen für Ausstellungen/Events zu Verfügung. Sie ist kostenlos, lediglich der Transport muss übernommen werden. Für weitere Infos und Reservationen: ivo.schwizer@hellosbv-usp.ch

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

SBV-News SBV-News Nr. 25 (19.06. – 23.06.2017)

28.06.17 | Die Digitalisierung der Landwirtschaft ist in aller Munde. Dabei fallen viele Daten an, an denen grosses Interesse besteht. Diese beinhalten Gefahren, stellen aber auch einen unermesslichen Wert dar. Heute sind bereits viele Landwirte auch Energielieferanten. Könnte in Zukunft auch die Datenbereitstellung ein Produktionszweig sein? Der SBV engagiert sich bei diesem Thema mit dem Ziel, dass von der Digitalisierung in erster Linie auch die Bauernfamilien profitieren.

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SBV-News SBV-News Nr. 23 (05.06. – 09.06.2017)

14.06.17 | Es ist nicht gerade eines der grossen Jubiläen, das der SBV am 7. Juni feiern konnte. Dass der SBV aber auch 120 Jahre nach seiner Gründung als einer bedeutendsten Berufsverbände angesehen wird, ist unbestritten. Doch der SBV ist in seiner Arbeit nur so gut wie die Organisationen, die ihn tragen. Darum gebührt der Dank von Seiten der Geschäftsstelle einmal mehr den kantonalen Bauernverbänden und den Fachorganisationen, die den SBV bei der Umsetzung der Ziele und Massnahmen tatkräftig unterstützen.

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SBV-News SBV-News Nr. 12 (20.03. – 24.03.2017)

29.03.17 | Die Führungsspitzen von Migros, angeführt von Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MGB, und des Schweizer Bauernverbands, angeführt von Präsident Markus Ritter, trafen sich zu den regelmässig stattfindenden Gesprächen. Erörtert wurde die Marktsituation aller Produktionsbereiche, namentlich auch der Milchwirtschaft. Migros bekundete die Bezahlung des aktuellen Richtpreises für A-Milch einzuhalten. Eine Verbesserung der Produzentenpreise ist nach Auffassung des SBV zwingend nötig, um die Milchproduktion im Grasland Schweiz nicht zu gefährden. Ein Austausch fand auch betreffend die aktuellen politische Themen statt. Dabei nahm der SBV erfreut die positive Haltung der Migros zum Gegenvorschlag zur Initiative für Ernährungssicherhit zur Kenntnis. Beide Parteien sind sich einig, dass der Gegenentwurf das Thema Ernährungssicherheit in einem gesamtheitlichen Ansatz aufnimmt. Das Treffen fand bei der Bischofszell Nahrungsmittel AG BINA statt. Das zur Migros gehörende Unternehmen ist in der Veredelung von Gemüse, Früchten und Kartoffeln tätig und ist auch ein wichtiger Partner der Schweizer Landwirtschaft.

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