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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 18/2021

07.05.21 | Die grosse Vielfalt der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe zeigt sich auch im Umfang und in der Zusammenset-zung des landwirtschaftlichen Betriebsertrages. Je nach Betriebstyp dominiert eher der Pflanzenbau oder die Tierhaltung. Die Direktzahlungen liefern einen sehr variablen Beitrag. Andere Ertragsquellen (Verarbeitungspro-dukte, Vermietung von Maschinen, Direktverkauf) haben v.a. bei den Betrieben mit Spezialkulturen eine grössere Bedeutung. Im Mittel der Betriebstypen und der Jahre 2017-2019 schwankte der Anteil des Pflanzenbaus am Ertrag zwischen 2,3 und 62,7 %, jener der Tierhaltung zwischen 1,6 % und 82,3 % sowie jener der Direktzahlungen zwischen 7,7 % und 48,2 %. Die Höhe des Betriebsertrags reichte dabei von 204 383 CHF bis 538 290 CHF pro Betrieb und Jahr.

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Stellungnahmen Änderung der Jagdverordnung

04.05.21 | Der Schweizer Bauernverband (SBV) erachtet die rasche Anpassung der JSV als dringend und zwingend. Innerhalb des Rahmens des geltenden Jagdgesetzes muss der Handlungsspielraum auf Verordnungsstufe jetzt voll ausgenutzt werden, um den Umgang mit Grossraubtieren neu zu regeln. Der vorliegende Entwurf geht in die richtige Richtung ist aber ungenügend. Der Bestand an Wölfen hat innerhalb des vergangenen Jahres gemäss Angaben des BAFU um 30 Tiere von 80 auf 110 Tiere zugenommen. Das entspricht einer Zunahme um 37%. Damit erhöht sich der Druck auf die Nutztiere und die Halter der Tiere gewaltig. Die extrem schnelle Entwicklung der Wolfsbestände und insbesondere die bereits bestätigte Bildung neuer Rudel, hält in keiner Weise Schritt mit den nötigen und gemäss JSV zulässigen Massnahmen. Das zeigt auch die Tatsache, dass die vorliegende Revision der JSV bereits die 9. Revision im Zusammenhang mit dem Auftreten der Grossraubtiere innert 25 Jahren ist.

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Statistik der Woche
Woche 17/2021

30.04.21 | Der Futterverbrauch der Nutztiere hat 2019 mit 7,78 Millionen Tonnen Trockensubstanz gegenüber dem Vorjahr um 1,7 % abgenommen. Der Rückgang beruht v.a. auf dem verminderten Verbrauch der Raufutterverzehrer (Rin-der, Schafe, Ziegen, Pferde). Der grösste Teil des Futters (65,3 %) stammt aus dem mehrjährigen Futterbau. Dies ist zur Hauptsache Gras, frisch oder konserviert (Heu, Silage, Trockengras). Die übrigen Hauptprodukte (22,1 %) bestehen vor allem aus Getreide. Zugenommen haben im Verlauf der letzten Jahre die Importe von Nebenproduk-ten (5,5 %), insbesondere aus der Verarbeitung von Ölsaaten. Im Inland fallen ebenfalls Nebenprodukte aus der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen an (5,1 %). Diese stammen aus der Verarbeitung von Getreide (Kleie), Zuckerrüben (Zuckerrübenschnitzel und Melasse) und Ölsaaten (Ölkuchen). Die Futtermittelbilanz 2019 wird am 10. Mai 2021 publiziert.

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Statistik der Woche
Woche 16/2021

23.04.21 | Im März 2021 haben die Käseexporte mit 7387 Tonnen gegenüber dem Vorjahr um 14 % zugenommen. Die Schweiz hat im März wahrscheinlich noch nie so viel Käse exportiert. Noch deutlich stärker haben die Importe zugenommen. Sie lagen mit 8070 Tonnen um 23 % höher als im Vorjahr und sogar um 54 % höher als im März 2019. Damit haben die Käseimporte die Käseexporte mengenmässig überholt. Wertmässig liegen die Exporte weiterhin vorne. Der Wert der Käseexporte betrug im März 69,8 Millionen Franken, während der Wert der Käse-importe 53,3 Millionen Franken betrug.

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Statistik der Woche
Woche 15/2021

16.04.21 | Nach einer langen Phase der stetigen Abnahme hat sich der Bestand der Milchkühe in den letzten Monaten stabi-lisiert. Ende März 2021 lag der Bestand mit 544 731 Milchkühen sozusagen gleich hoch wie vor einem Jahr (Ende März 2020: 544 742 Milchkühe). Offensichtlich wurde die Aufzucht in den letzten beiden Jahren etwas intensiviert und der Anteil der Kühe bis zu einem Alter von drei Jahren nimmt weiter zu. Es wird sich zeigen, ob der Bestand einfach verjüngt oder leicht vergrössert wird.

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Statistik der Woche
Woche 14/2021

09.04.21 | Fast die Hälfte (48,5 %) der 3,4 Millionen Tonnen abgelieferter Kuhmilch wurde 2020 in der Schweiz zu Käse wei-terverarbeitet. Das zweitwichtigste Produkt, die Butter, liegt mit einem Anteil von 15,0 % weit zurück. Der Anteil des Käses an der verwerteten Milch ist 2020 deutlich angestiegen. Die Abnahme des Einkaufstourismus und die zeitweise Schliessung der Gastronomie dürften dazu beigetragen haben.

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Statistik der Woche
Woche 13/2021

06.04.21 | Umgerechnet in Grossvieheinheiten (GVE) stellt das Rindvieh fast drei Viertel (73,4 %) des Schweizer Nutztierbe-standes. Dabei entspricht eine GVE einer ausgewachsenen Kuh. Schweine (13,6 %), Geflügel (5,4 %), Equiden bzw. Tiere der Pferdegattung (5,4 %) und Schafe (3,2 %) belegen die folgenden Ränge. Der Nutztierbestand hat in den zehn Jahren von 2009 bis 2019 um 2,6 Prozent abgenommen. Nach GVE war die Abnahme beim Rindvieh ( 26 506 GVE bzw. -2,7 %) und den Schweinen (-23 738 GVE bzw. – 11,9 %) am grössten. Sowohl absolut wie rela-tiv am stärksten zugenommen hat der Geflügelbestand (+19 820 GVE bzw. +39,8 %).

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Statistik der Woche
Woche 12/2021

26.03.21 | Spätfröste gefährden in den Monaten April und Mai viele landwirtschaftliche Kulturen zu einem kritischen Zeit-punkt. Die Spätfröste von Ende April 2017 erzeugten grosse Schäden im Obst- und Weinbau. Auf vielen Betrieben führten sie zum Verlust der Ernte der betroffenen Kulturen. Die Spätfröste von anfangs Mai 2019 waren weniger schlimm, schädigten jedoch ebenfalls an vielen Orten Obst- und Rapskulturen. Es wird vermutet, dass mit der Klimaerwärmung die Bedeutung der Spätfröste zunehmen wird. Es wird sich zeigen, wie das Jahr 2021 ausfallen wird.

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