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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 48/2020

27.11.20 | Gliedert man die Nahrungsmittelbilanz (NMB) gemäss den Stufen der Schweizer Lebensmittelpyramide, so findet man einige Unterschiede: In der NMB sind Wasser und Salz kein Thema. Dafür fehlt in der üblichen Lebensmittel-pyramide der Alkohol. In der NMB werden die Nahrungsmittel nach ihren Ausgangsstoffen gruppiert und es finden sich weder Pommes Chips noch Schokolade. Diese gehören in der NMB zu den Kartoffeln und zu den Stimulantien. Das Milchpulver, welches zur Herstellung der Schokolade verwendet wird, wird der Milch zugeteilt. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten. So ergibt sich mit Ausnahme der obersten Stufe nach Menge tatsächlich eine Pyrami-de. Nach Energie liefern die obersten vier Stufen einen ähnlichen Beitrag, der Beitrag von Früchten und Gemüsen liegt deutlich tiefer, trotz der grossen Menge. Menge und Energie reichen beim Essen jedoch nicht alleine zum Glück.

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Statistik der Woche
Woche 47/2020

20.11.20 | Schaf- bzw. Lammfleisch liefert nur 2,2 % des Fleischverbrauchs der Schweizer Bevölkerung. Im Jahr 2018 lag der Anteil der inländischen Produktion bei 48 %. Der tiefe Inlandanteil erlaubte in den letzten Jahren eine Steigerung der Inlandproduktion und eine gleichzeitige Verbesserung der Produzentenpreise. Seit 2019 stagniert nun die Produktion, was die Produzentenpreise weiter ansteigen lässt. In der Grafik werden die Werte über 12 Monate angezeigt, um den Trend ohne die saisonalen Schwankungen anzuzeigen.

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Statistik der Woche
Woche 46/2020

13.11.20 | 2019 wurden in der Schweiz 3,2 Millionen Legehennen gehalten mit einer Produktion von 1000 Millionen Eiern für die menschliche Ernährung. Im Jahr des Coronavirus 2020 hat die starke Nachfrage nach Eiern zu einer deutlichen Zunahme der Produktion geführt. Bis im September 2020 stieg die Inlandproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % an. Der Bestand der Legehennen dürfte im laufenden Jahr auf schätzungsweise 3,5 Millionen Hühner an-steigen. Im Verhältnis zur landwirtschaftlichen Nutzfläche waren die Legehennen im Kanton Appenzell Innerrho-den im Jahr 2019 mit Abstand am stärksten vertreten, vor den Kantonen Thurgau und Aargau.

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Statistik der Woche
Woche 45/2020

06.11.20 | Gerste ist mit einer geschätzten Fläche von 27 805 Hektaren im Jahr 2020 die wichtigste Getreideart in der Schweiz nach dem Weizen. Der Anbau nahm bis 2010 stark ab, hat sich in den letzten Jahren jedoch stabilisiert. Die Erntemenge von ca. 192 000 Tonnen Körnern im aktuellen Jahr wird grösstenteils als Futtermittel verwendet. Eine kleine Menge dient als Saatgut. Erst ca. 900 Tonnen (0,5 % der Ernte) gehen – hauptsächlich als Braugerste – in die Nahrungsmittelproduktion.

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Medienmitteilungen
Tierwohl endet nicht an der Grenze

05.11.20 | Der Schweizer Bauernverband lehnt den Gegenvorschlag des Bundesrats zur Massentierhaltungsinitiative ab. Dieser blendet die Importe aus, verteuert so einseitig die Schweizer Produktion und schwächt die verschiedenen Tierwohllabels.

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Statistik der Woche
Woche 44/2020

02.11.20 | Der Produktionswert der Zuckerrüben wird in der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung 2020 auf 111 Millionen Franken geschätzt. Dies entspricht 2,7 % des Produktionswertes im Pflanzenbau (4191 Millionen Franken) und 1,0 % des gesamten Produktionswertes der Landwirtschaft (11 392 Millionen Franken). Die Zuckerrüben haben eine grosse Bedeutung in den Ackerbaugebieten der West- und Ostschweiz, wo sie einen relevanten Anteil der Fläche belegen.

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SBV-News SBV-News Nr. 43 (19. – 25.10.2020)

26.10.20 | Die Europäische Union kündigt an, dass in ihrer künftigen gemeinsamen Agrarpolitik 20% der Direktzahlungen speziell für ökologische Leistungen ausbezahlt werden sollen. Den Mitgliedstaaten soll dabei ein gewisser Ermes-sensspielraum bei der Umsetzung eingeräumt werden. Gegenwärtig erfüllen in der Schweiz mehr als 98% der Betriebe den ökologischen Leistungsnachweis und rund 40% der derzeitigen Direktzahlungen sind auf konkrete ökologische Ziele ausgerichtet. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass die Schweizer Landwirtschaft mit den in den nächsten Jahren geplanten Massnahmen ihren Vorsprung nicht nur halten, sondern weiter ausbauen wird. Es darf aber nicht sein, dass die Mehrkosten allesamt zulasten der Bauernfamilien gehen.

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Statistik der Woche
Woche 40/2020

23.10.20 | Der Bio-Anteil am Bestand ist bei den Nutztieren in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Betrachtet man die wichtigen Nutztierkategorien, so liegt der Bio-Anteil aktuell bei den Ziegen (ohne Zwergziegen 28,7 %), den anderen Kühen (grösstenteils Mutterkühe - 22,9 %) und den Schafen (25,2 %) am höchsten. Tiefer liegt der Bio-Anteil bei den Milchkühen (10,9 %) und den Hühnern (10,0 %). Bei den Hühnern gibt es allerdings deutliche Unterschiede: der Bio-Anteil der Legehennen beträgt 18,4 %, jener der Mastpoulets nur 4,6 %. Bei den Schweinen beträgt der Bio-Anteil sogar nur 2,9 %.

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