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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Medienmitteilungen
QM-Schweizer Fleisch: Ein Erfolgsprogramm feiert 25 Jahre!

15.02.21 | 60 bis 80 Prozent des in der Schweiz produzierten Fleisches sind heute gemäss dem Programm von «QM-Schweizer Fleisch» zertifiziert. Heuer kann dieses seinen 25. Geburtstag feiern. Dabei haben sich die Richtlinien stetig weiterentwickelt, um den neuen Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten Rechnung zu tragen.

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Statistik der Woche
Woche 06/2021

12.02.21 | Im Corona-Jahr 2020 hat sowohl der Wert der Exporte wie auch jener der Importe insgesamt abgenommen. Im landwirtschaftlichen Aussenhandel der Zollkapitel 1 bis 24 haben jedoch nur die Exporte von Landwirtschaftsgü-tern um 3,7 % abgenommen, während die Importe um 2,5 % zugenommen haben. So gab es bei den Exporten nur im Zollkapitel 9 (Kaffee und Tee: +193 Millionen CHF) eine markante Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Dagegen haben die Importe von Früchten (+108 Millionen CHF), von Kaffee und Tee (+67 Millionen CHF), von verschiedenen Lebensmittelzubereitungen (+64 Millionen CHF), von Gemüse (+51 Millionen CHF) sowie von Milchprodukten und Eiern (+42 Millionen CHF) deutlich zugenommen. Die starke Abnahme des Einkaufstourismus dürfte ein wichtiger Grund für die Zunahme der Nahrungsmittelimporte in den erwähnten Zollkapiteln sein.

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Statistik der Woche
Woche 05/2021

05.02.21 | Der Bestand der Mutterkühe nimmt weiter zu. Deshalb werden vermehrt junge Stiere, Ochsen und Rinder gemästet, meistens auf der Weide. 2020 war ein Drittel aller geschlachteten Stiere, Ochsen und Rinder im Alter von 8 bis 10 Monaten. Bei der Fleischproduktion ist der Anteil mit 29 % aufgrund des geringeren Schlachtgewichts etwas kleiner. Im Gegenzug stagnieren die Schlachtungen von Stieren und Rindern mit einem Alter von mehr als 12 Monaten. Aufgrund der vermehrten Weidemast nimmt der Anteil der Ochsen zu. 31 % der männlichen Schlachttiere waren im Jahr 2020 Ochsen.

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Statistik der Woche
Woche 03/2021

22.01.21 | Die erneute Schliessung der Gastronomie trifft die Kälbermäster besonders hart, da die Gastronomie ein wichtiger Abnehmer von Kalbfleisch ist. Der aktuelle Lockdown verstärkt den ohnehin schon negativen Trend mit rückläufigen Schlachtzahlen. Dabei werden v.a. weniger männliche Kälber geschlachtet. In den letzten zwei Jahren haben die Schlachtungen männlicher Kälber um 15 428 Stück abgenommen, jene der weiblichen Kälber um 695 Stück. Aufgrund der Abnahme des Viehbestandes und der Zunahme des Spermasexings stehen weniger männliche Kälber zur Verfügung und diese gehen vermehrt in die Grossviehmast.

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SBV-News SBV-News Nr. 2 (11. – 15.1.2021)

18.01.21 | Aufgrund von Corona konnte die geplante Sitzung der Landwirtschaftskammer nur in Form einer online Infoveranstaltung durchgeführt werden. Hauptthema war das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien und die Haltung des SBV dazu. Dazu gab es ein Pro- und Contra-Referat. Weitere standen auf der Traktandenliste die Verlängerung des Gentech-Moratoriums sowie die Agrarpolitik 22+, die Pa. Iv. Absenkpfad sowie das Budget 2021 des SBV. Die eigentlichen Abstimmungen finden auf dem Schriftweg statt. Der SBV kommuniziert die Entscheide im Anschluss in einer Medienmitteilung.

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Medienmitteilungen
Beitragseinzug auch für Schafe und Ziegen über Identitas

21.12.20 | Seit drei Jahren werden die Beiträge für Rinder und Schweine an den Schweizer Bauernverband in einem Mandatsverhältnis durch die Identitas AG eingezogen. Das System hat sich bestens bewährt, da administrative Kosten gespart und Synergien genutzt werden können. In Absprache mit den betroffenen Organisationen werden ab 1. Januar 2021 neu auch die Beiträge für Schafe und Ziegen auf diesem Weg erhoben. Eingesetzt werden die Mittel für die allgemeine Standesvertretung sowie spezifische Leistungen zugunsten der Viehwirtschaft.

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Statistik der Woche
Woche 51/2020

18.12.20 | Getreide und Zucker sind im Hinblick auf die Nahrungsmittelversorgung mit Abstand die wichtigsten Produkte des Schweizer Pflanzenbaus. Im Verhältnis zum gesamten Energieverbrauch der Schweizer Bevölkerung von 39 512 Terajoule im Jahr 2019 lieferte das Inlandgetreide mit 4398 Terajoule einen Beitrag von 11,1 %. Bei den Zuckerrü-ben lag der Beitrag mit 3472 Terajoules bei 8,8 %. Während der Beitrag des Getreidebaus zur Nahrungsmittelver-sorgung in den letzten Jahren mit Ausnahme der Missernte im Jahr 2016 annähernd konstant war, ging der Bei-trag des Zuckerrübenanbaus in den letzten Jahren zurück. 2020 konnte zwar der Rückgang der Anbaufläche ge-stoppt werden, Krankheiten wie das Syndrome Basse Richesse und die viröse Vergilbung beeinträchtigen jedoch den Ertrag und den Zuckergehalt der Rüben. Somit ergibt sich auch 2020 keine Trendwende.

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Statistik der Woche
Woche 50/2020

11.12.20 | Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten hat seit 2007 unterschiedlich stark abgenommen. Setzt man die Werte von 2007 gleich 100 %, dann ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Kohlenhydraten um 10 % auf 315 g/Person/Tag zurückgegangen, jener von Fett nur um 2 % auf 137 g/Person/Tag. Dafür könnte es zwei Gründe geben: Erstens wurde Fett in der Ernährung lange Zeit sehr negativ beurteilt. Inzwischen wurden viele Aussagen revidiert und aktuell stehen eher leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Zucker in der Kritik. Zweitens nimmt der Anteil verarbeiteter Nahrungsmittel (Convenience Food) zu. Bei diesen Nahrungsmitteln ist Fett oft eine wichtige Komponente. Zuletzt muss angefügt werden, dass die erwähnten Mengen sich auf das Angebot beziehen und grösser sind als die Mengen, welche der durchschnittliche Konsument effektiv isst. So wird z.B. nur ein Teil des Frittieröls mit der Nahrung aufgenommen.

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