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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Medienmitteilungen
Beitragseinzug auch für Schafe und Ziegen über Identitas

21.12.20 | Seit drei Jahren werden die Beiträge für Rinder und Schweine an den Schweizer Bauernverband in einem Mandatsverhältnis durch die Identitas AG eingezogen. Das System hat sich bestens bewährt, da administrative Kosten gespart und Synergien genutzt werden können. In Absprache mit den betroffenen Organisationen werden ab 1. Januar 2021 neu auch die Beiträge für Schafe und Ziegen auf diesem Weg erhoben. Eingesetzt werden die Mittel für die allgemeine Standesvertretung sowie spezifische Leistungen zugunsten der Viehwirtschaft.

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Statistik der Woche
Woche 51/2020

18.12.20 | Getreide und Zucker sind im Hinblick auf die Nahrungsmittelversorgung mit Abstand die wichtigsten Produkte des Schweizer Pflanzenbaus. Im Verhältnis zum gesamten Energieverbrauch der Schweizer Bevölkerung von 39 512 Terajoule im Jahr 2019 lieferte das Inlandgetreide mit 4398 Terajoule einen Beitrag von 11,1 %. Bei den Zuckerrü-ben lag der Beitrag mit 3472 Terajoules bei 8,8 %. Während der Beitrag des Getreidebaus zur Nahrungsmittelver-sorgung in den letzten Jahren mit Ausnahme der Missernte im Jahr 2016 annähernd konstant war, ging der Bei-trag des Zuckerrübenanbaus in den letzten Jahren zurück. 2020 konnte zwar der Rückgang der Anbaufläche ge-stoppt werden, Krankheiten wie das Syndrome Basse Richesse und die viröse Vergilbung beeinträchtigen jedoch den Ertrag und den Zuckergehalt der Rüben. Somit ergibt sich auch 2020 keine Trendwende.

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Statistik der Woche
Woche 50/2020

11.12.20 | Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten hat seit 2007 unterschiedlich stark abgenommen. Setzt man die Werte von 2007 gleich 100 %, dann ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Kohlenhydraten um 10 % auf 315 g/Person/Tag zurückgegangen, jener von Fett nur um 2 % auf 137 g/Person/Tag. Dafür könnte es zwei Gründe geben: Erstens wurde Fett in der Ernährung lange Zeit sehr negativ beurteilt. Inzwischen wurden viele Aussagen revidiert und aktuell stehen eher leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Zucker in der Kritik. Zweitens nimmt der Anteil verarbeiteter Nahrungsmittel (Convenience Food) zu. Bei diesen Nahrungsmitteln ist Fett oft eine wichtige Komponente. Zuletzt muss angefügt werden, dass die erwähnten Mengen sich auf das Angebot beziehen und grösser sind als die Mengen, welche der durchschnittliche Konsument effektiv isst. So wird z.B. nur ein Teil des Frittieröls mit der Nahrung aufgenommen.

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Statistik der Woche
Woche 49/2020

04.12.20 | Der Pro-Kopf-Verbrauch von Nahrungsmittelenergie sank von 13 387 Kilojoule im Jahr 2007 auf 12 573 Kilojoule im Jahr 2019, was einer Abnahme um 6,1 % entspricht. Der in der Nahrungsmittelbilanz nicht erfasste Einkaufstou-rismus kann dafür keine ausreichende Erklärung bieten. Auch die Überalterung der Bevölkerung und die Abnahme der körperlichen Aktivität sind mögliche Ursachen. In absoluten Zahlen nahm der Verbrauch bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln (-463 kJ) stärker ab als bei den tierischen (-351 kJ). Relativ betrachtet ging der Verbrauch von tierischen Nahrungsmitteln mit einer Abnahme um 8,6 % jedoch stärker zurück als jener von pflanzlichen Nah-rungsmitteln mit einer Abnahme von 5,0 %.

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Statistik der Woche
Woche 48/2020

27.11.20 | Gliedert man die Nahrungsmittelbilanz (NMB) gemäss den Stufen der Schweizer Lebensmittelpyramide, so findet man einige Unterschiede: In der NMB sind Wasser und Salz kein Thema. Dafür fehlt in der üblichen Lebensmittel-pyramide der Alkohol. In der NMB werden die Nahrungsmittel nach ihren Ausgangsstoffen gruppiert und es finden sich weder Pommes Chips noch Schokolade. Diese gehören in der NMB zu den Kartoffeln und zu den Stimulantien. Das Milchpulver, welches zur Herstellung der Schokolade verwendet wird, wird der Milch zugeteilt. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten. So ergibt sich mit Ausnahme der obersten Stufe nach Menge tatsächlich eine Pyrami-de. Nach Energie liefern die obersten vier Stufen einen ähnlichen Beitrag, der Beitrag von Früchten und Gemüsen liegt deutlich tiefer, trotz der grossen Menge. Menge und Energie reichen beim Essen jedoch nicht alleine zum Glück.

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Statistik der Woche
Woche 47/2020

20.11.20 | Schaf- bzw. Lammfleisch liefert nur 2,2 % des Fleischverbrauchs der Schweizer Bevölkerung. Im Jahr 2018 lag der Anteil der inländischen Produktion bei 48 %. Der tiefe Inlandanteil erlaubte in den letzten Jahren eine Steigerung der Inlandproduktion und eine gleichzeitige Verbesserung der Produzentenpreise. Seit 2019 stagniert nun die Produktion, was die Produzentenpreise weiter ansteigen lässt. In der Grafik werden die Werte über 12 Monate angezeigt, um den Trend ohne die saisonalen Schwankungen anzuzeigen.

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Statistik der Woche
Woche 46/2020

13.11.20 | 2019 wurden in der Schweiz 3,2 Millionen Legehennen gehalten mit einer Produktion von 1000 Millionen Eiern für die menschliche Ernährung. Im Jahr des Coronavirus 2020 hat die starke Nachfrage nach Eiern zu einer deutlichen Zunahme der Produktion geführt. Bis im September 2020 stieg die Inlandproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % an. Der Bestand der Legehennen dürfte im laufenden Jahr auf schätzungsweise 3,5 Millionen Hühner an-steigen. Im Verhältnis zur landwirtschaftlichen Nutzfläche waren die Legehennen im Kanton Appenzell Innerrho-den im Jahr 2019 mit Abstand am stärksten vertreten, vor den Kantonen Thurgau und Aargau.

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Statistik der Woche
Woche 45/2020

06.11.20 | Gerste ist mit einer geschätzten Fläche von 27 805 Hektaren im Jahr 2020 die wichtigste Getreideart in der Schweiz nach dem Weizen. Der Anbau nahm bis 2010 stark ab, hat sich in den letzten Jahren jedoch stabilisiert. Die Erntemenge von ca. 192 000 Tonnen Körnern im aktuellen Jahr wird grösstenteils als Futtermittel verwendet. Eine kleine Menge dient als Saatgut. Erst ca. 900 Tonnen (0,5 % der Ernte) gehen – hauptsächlich als Braugerste – in die Nahrungsmittelproduktion.

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