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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 45/2020

06.11.20 | Gerste ist mit einer geschätzten Fläche von 27 805 Hektaren im Jahr 2020 die wichtigste Getreideart in der Schweiz nach dem Weizen. Der Anbau nahm bis 2010 stark ab, hat sich in den letzten Jahren jedoch stabilisiert. Die Erntemenge von ca. 192 000 Tonnen Körnern im aktuellen Jahr wird grösstenteils als Futtermittel verwendet. Eine kleine Menge dient als Saatgut. Erst ca. 900 Tonnen (0,5 % der Ernte) gehen – hauptsächlich als Braugerste – in die Nahrungsmittelproduktion.

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Medienmitteilungen
Tierwohl endet nicht an der Grenze

05.11.20 | Der Schweizer Bauernverband lehnt den Gegenvorschlag des Bundesrats zur Massentierhaltungsinitiative ab. Dieser blendet die Importe aus, verteuert so einseitig die Schweizer Produktion und schwächt die verschiedenen Tierwohllabels.

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Statistik der Woche
Woche 44/2020

02.11.20 | Der Produktionswert der Zuckerrüben wird in der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung 2020 auf 111 Millionen Franken geschätzt. Dies entspricht 2,7 % des Produktionswertes im Pflanzenbau (4191 Millionen Franken) und 1,0 % des gesamten Produktionswertes der Landwirtschaft (11 392 Millionen Franken). Die Zuckerrüben haben eine grosse Bedeutung in den Ackerbaugebieten der West- und Ostschweiz, wo sie einen relevanten Anteil der Fläche belegen.

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SBV-News SBV-News Nr. 43 (19. – 25.10.2020)

26.10.20 | Die Europäische Union kündigt an, dass in ihrer künftigen gemeinsamen Agrarpolitik 20% der Direktzahlungen speziell für ökologische Leistungen ausbezahlt werden sollen. Den Mitgliedstaaten soll dabei ein gewisser Ermes-sensspielraum bei der Umsetzung eingeräumt werden. Gegenwärtig erfüllen in der Schweiz mehr als 98% der Betriebe den ökologischen Leistungsnachweis und rund 40% der derzeitigen Direktzahlungen sind auf konkrete ökologische Ziele ausgerichtet. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass die Schweizer Landwirtschaft mit den in den nächsten Jahren geplanten Massnahmen ihren Vorsprung nicht nur halten, sondern weiter ausbauen wird. Es darf aber nicht sein, dass die Mehrkosten allesamt zulasten der Bauernfamilien gehen.

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Statistik der Woche
Woche 40/2020

23.10.20 | Der Bio-Anteil am Bestand ist bei den Nutztieren in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Betrachtet man die wichtigen Nutztierkategorien, so liegt der Bio-Anteil aktuell bei den Ziegen (ohne Zwergziegen 28,7 %), den anderen Kühen (grösstenteils Mutterkühe - 22,9 %) und den Schafen (25,2 %) am höchsten. Tiefer liegt der Bio-Anteil bei den Milchkühen (10,9 %) und den Hühnern (10,0 %). Bei den Hühnern gibt es allerdings deutliche Unterschiede: der Bio-Anteil der Legehennen beträgt 18,4 %, jener der Mastpoulets nur 4,6 %. Bei den Schweinen beträgt der Bio-Anteil sogar nur 2,9 %.

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Medienmitteilungen
Stimmvolk verpasst die Chance für ein fortschrittliches Jagdgesetz

27.09.20 | Mit 51.9 Prozent Nein-Stimmen hat das Schweizer Volk sehr knapp die Revision des 34 Jahre alten Jagdgesetzes abgelehnt. Mit diesem Entscheid hat es die Stimmbevölkerung heute verpasst, den Tier- und Artenschutz zu stärken und klare Regeln für das Nebeneinander von Wolf und Nutztieren zu setzen. JagdSchweiz, der Schweizer Bauernverband und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete bedauern das Abstimmungsergebnis. Sie erachten dieses auch als Folge der millionenschweren Kampagne der Gegnerschaft. Ein fortschrittliches Jagdgesetz rückt nun in weite Ferne.

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Medienmitteilungen
Bundesrat will keine Deklaration tierquälerisch erzeugter Importprodukte

11.09.20 | Mehr Freihandel ist nur mit einer massiven Verschärfung der Deklaration bei importierten Nahrungsmitteln und strengen Tierwohl-Minimalstandards zu haben. Der Bundesrat ist dazu nicht bereit und will somit das nach Schweizer Tierschutzrecht produzierte Fleisch nicht vor Billigimporten schützen. Die Vorschläge des Bundesrates sind gerade vor dem Hintergrund von weiteren Grenzöffnungen und Freihandelsabkommen völlig ungenügend. Die der Mercosur-Koalition angehörenden Organisationen aus Bauern, Konsumentenschaft und Tierschutz (SBV, FRC, STS) wollen die obligatorische Deklaration für Importprodukte konsequent stärken und verlangen mehr Transparenz über in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden.

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SBV-News SBV-News Nr. 36 (31.8. – 4.9.2020)

07.09.20 | Das JA-Komitee hat mit einer Manifestation auf dem Bundeplatz für ein JA zum revidierten Jagdgesetz geworben. Ziel war es, die Bedeutung des revidierten Jagdgesetzes für das Berggebiet und den ländlichen Raum zu unterstreichen. «Sensibilisieren, informieren und mobilisieren» lautete das Motto. Neben verschiedensten Nutztieren waren Delegationen aus allen Kantonen anwesend. Ein starkes Zeichen einer grossen und gelebten Solidarität mit den von Wolfsrissen besonders betroffenen Regionen. Wenn diese Solidarität auch in den anderen für die Landwirtschaft zentralen politischen Dossiers spielt, dann finden wir auch die nötigen Mehrheiten zugunsten der Schweizer Landwirtschaft.

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