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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 15/2021

16.04.21 | Nach einer langen Phase der stetigen Abnahme hat sich der Bestand der Milchkühe in den letzten Monaten stabi-lisiert. Ende März 2021 lag der Bestand mit 544 731 Milchkühen sozusagen gleich hoch wie vor einem Jahr (Ende März 2020: 544 742 Milchkühe). Offensichtlich wurde die Aufzucht in den letzten beiden Jahren etwas intensiviert und der Anteil der Kühe bis zu einem Alter von drei Jahren nimmt weiter zu. Es wird sich zeigen, ob der Bestand einfach verjüngt oder leicht vergrössert wird.

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Statistik der Woche
Woche 14/2021

09.04.21 | Fast die Hälfte (48,5 %) der 3,4 Millionen Tonnen abgelieferter Kuhmilch wurde 2020 in der Schweiz zu Käse wei-terverarbeitet. Das zweitwichtigste Produkt, die Butter, liegt mit einem Anteil von 15,0 % weit zurück. Der Anteil des Käses an der verwerteten Milch ist 2020 deutlich angestiegen. Die Abnahme des Einkaufstourismus und die zeitweise Schliessung der Gastronomie dürften dazu beigetragen haben.

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Statistik der Woche
Woche 13/2021

06.04.21 | Umgerechnet in Grossvieheinheiten (GVE) stellt das Rindvieh fast drei Viertel (73,4 %) des Schweizer Nutztierbe-standes. Dabei entspricht eine GVE einer ausgewachsenen Kuh. Schweine (13,6 %), Geflügel (5,4 %), Equiden bzw. Tiere der Pferdegattung (5,4 %) und Schafe (3,2 %) belegen die folgenden Ränge. Der Nutztierbestand hat in den zehn Jahren von 2009 bis 2019 um 2,6 Prozent abgenommen. Nach GVE war die Abnahme beim Rindvieh ( 26 506 GVE bzw. -2,7 %) und den Schweinen (-23 738 GVE bzw. – 11,9 %) am grössten. Sowohl absolut wie rela-tiv am stärksten zugenommen hat der Geflügelbestand (+19 820 GVE bzw. +39,8 %).

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Statistik der Woche
Woche 12/2021

26.03.21 | Spätfröste gefährden in den Monaten April und Mai viele landwirtschaftliche Kulturen zu einem kritischen Zeit-punkt. Die Spätfröste von Ende April 2017 erzeugten grosse Schäden im Obst- und Weinbau. Auf vielen Betrieben führten sie zum Verlust der Ernte der betroffenen Kulturen. Die Spätfröste von anfangs Mai 2019 waren weniger schlimm, schädigten jedoch ebenfalls an vielen Orten Obst- und Rapskulturen. Es wird vermutet, dass mit der Klimaerwärmung die Bedeutung der Spätfröste zunehmen wird. Es wird sich zeigen, wie das Jahr 2021 ausfallen wird.

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Statistik der Woche
Woche 10/2021

15.03.21 | Anhand der Verkaufsstatistik der Pestizide nach Menge lassen sich die Entwicklung und die Auswirkungen der Pestizide nur unzureichend beurteilen. Zumindest sieht man, dass Mittel gegen Pilzkrankheiten (Fungizide) eine grosse Bedeutung haben, was die starke Verbreitung von Reben, Obst, Beeren und Gemüse in der Schweizer Landwirtschaft widerspiegelt. Ebenfalls ersichtlich ist der Rückgang der Mittel gegen Unkräuter (Herbizide), was zu einem guten Teil auf dem verminderten Einsatz von Glyphosat beruht. Die beiden wichtigsten eingesetzten Mittel waren im Jahr 2019 Schwefel (22,8 %) und Paraffinöl (12,9 %), die auch in der biologischen Landwirtschaft zugelassen sind. Der Anteil der Pestizide, die im biologischen Landbau zugelassen sind, hat in den letzten Jahren zugenommen und lag im Jahr 2019 nach Gewicht bei 47,5 Prozent. Offensichtlich brauchen auch konventionelle Landwirtschaftsbetriebe zunehmend Mittel aus dieser Kategorie.

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Standpunkte
Irrtümer sind hartnäckig

12.03.21 | «Eine Kuh würde die Umwelt ebenso stark verschmutzen wie 10'000 Autos». Die Behauptung von Steini in der Zeitschrift für Kinder von Pro Natura, hat Sprengkraft. Sie ist vor allem völlig falsch! Handelt es sich um einen unabsichtlichen Irrtum oder macht Pro Natura extra mit falschen Fakten schon bei den Kindern Stimmung gegen die Landwirtschaft?

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Statistik der Woche
Woche 09/2021

05.03.21 | Im Jahr 2020 wurden 232 157 Tonnen Trockensubstanz von Soja und Sojanebenprodukten, hauptsächlich Sojaex-traktionsschrot und -kuchen, als Futtermittel importiert. Gegenüber 2019 hat die Importmenge um 3,8 % abge-nommen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren zunehmend bemüht, Soja aus zertifizierter Produktion zu importieren. Der Anteil des Sojas aus europäischen Quellen ist deshalb deutlich angestiegen, während Brasilien als Herkunftsland an Bedeutung verloren hat.

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SBV-News SBV-News Nr. 8 (22. – 26.2.2021)

02.03.21 | Letztes Jahr startete der SBV eigene Massnahmen im Rahmen der nationalen «SAVE FOOD. FIGHT WASTE»-Kampagne. Unter anderem stellten wir Betrieben mit Direktvermarktung kostenlos Kleber zum Auszeichnen von nicht handelstauglichen Lebensmitteln zur Verfügung. Ergänzt wurden diese mit einem Flyer zum Thema Verminderung von Foodwaste. Damit wollen wir die Toleranz für die natürlichen Unterschiede bei Naturprodukten und die Wertschätzung für Lebensmittel generell erhöhen. Diese Aktion setzten wir dieses Jahr durch. Bestellen kann man das Material auf der Webseite.

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