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Pflanzenzüchtung

Pflanzenzüchtung bildet die Basis für eine erfolgreiche Landwirtschaft.  Fast alles, was wir täglich auf unseren Tellern finden, stammt von Pflanzensorten, die vorgängig in irgendeiner Weise gekreuzt und selektiert, eben gezüchtet wurden. Die Pflanzen und die Pflanzenzüchtung benötigen eine stetige Weiterentwicklung: Gefragt sind beispielsweise vermehrt Sorten mit Resistenzen gegen Schädlinge oder Krankheiten, um den Pflanzenschutzmitteleinsatz zu minimieren. Gegen Trockenheit und Hitze tolerante Sorten sind für die Bewältigung der zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels erforderlich. Mit dem Züchtungsfortschritt wurden Kulturen für unsere Breitengrade verfügbar, die ursprünglich in wärmerem Klima wuchsen, z.B. die Sojabohne. In der Schweiz ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten.   

Kontaktperson

Barbara Steiner

Barbara Steiner

Schweizer Bauernverband
Geschäftsbereich Pflanzenbau

Telefon 056 462 52 05
E-Mail barbara.steiner@sbv-usp.ch

  

SBV-News SBV-News Nr. 49 (03.12. – 07.12.2018)

12.12.18 | Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerart der Motion von Markus Hausammann mit dem Titel „Stärkung der Schweizer Pflanzenzüchtung jetzt!“ zugestimmt. Diese fordert ein grösseres Engagement des Bundes in der Pflanzenzüchtung als Antwort auf die Herausforderungen in den Bereichen Pflanzenschutz und Klimawandel. Nach der klaren Haltung des Parlamentes braucht es nun ein zusätzliches Engagement und zwar schnell! Der Bund soll die nötigen Mittel zur Verfügung stellen, um die praktische Pflanzenzüchtung in diese Richtung inkl. Sortenprüfung zur fördern.

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SBV-News SBV-News Nr. 36 (04.09. – 08.09.2017)

13.09.17 | Die Abstimmung über die Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung steht jetzt kurz bevor. Obwohl es keine organisierte Gegenkampagne gab, ist die Kritik in den Medien relativ stark. Kolportiert wurde die Meinung der Artikel sei überflüssig. Ebenfalls gab es eine Kontroverse darüber, ob der Artikel zu mehr Freihandel führe oder nicht. Letzteres ist nicht der Fall, da der Artikel klar den fairen Handel fördert und nicht den Freihandel. Die Aufnahme des Artikels stärkt die inländische, regionale Lebensmittelproduktion: Jetzt geht es darum, dass die ganze Land- und Ernährungswirtschaft und ihr Umfeld an die Urne geht und ein überzeugtes JA einlegt.

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