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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - August 2020

10.09.20 | Der August 2020 war mit einer landesweiten Durchschnittstemperatur von 15,2 Grad einer der wärmsten seit Messbeginn 1864. Nur der August 2003 war noch deutlich wärmer. Eine Hitzewelle von 6 bis 7 Tagen mit Temperaturen teilweise deutlich über 30 Grad setzte ab dem 6./7. August ein. Vom 13. bis 18. August führten feuchte Luftmassen aus Südwesten zu Gewitterlagen mit kräftigen Niederschlägen, Hagel und Sturmböen. Während die Regenmengen bis kurz vor Monatsende unterdurchschnittlich blieben, setzten ab dem 28. August massive Regenfälle ein, zuerst im Tessin und in Graubünden, anschliessend dehnten sich die Niederschläge fast auf die ganze Schweiz aus. Unterdurchschnittlich für den Monat August blieben die Regenfälle nur im französischsprachigen Teil des Juras. Im Juli wurden 824 Schadenmeldungen aufgrund von Hagel registriert. Damit ist das Jahr 2020 bis Ende Juli weiterhin wenig von Hagelschäden betroffen (Tabelle 1.4).

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Statistik der Woche
Woche 33/2020

14.08.20 | Die Anbaufläche der Kartoffeln ist bis ins Jahr 2008 deutlich gesunken. Anschliessend lag sie ziemlich stabil im Bereich von 11 000 Hektaren. Deutlicher hat die Zahl der Kartoffelpflanzer in den letzten 20 Jahren abgenommen. Sie ist von 13 280 auf 4219 Betriebe gefallen bzw. um 5,6 % pro Jahr. Damit hat sich die durchschnittliche Anbaufläche pro Betrieb seit 1999 mehr als verdoppelt und lag 2019 bei 2,6 Hektaren. Die gesamte Kartoffelproduktion hat in dieser Zeit im langfristigen Trend um 1,2 % pro Jahr abgenommen. 2019 lag sie bei 414 337 Tonnen.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juli 2020

11.08.20 | Wechselhaftes Wetter führte im Juli nur zu wenigen Hitzetagen. Trotzdem lag die Temperatur im Mittel um 1,3 Grad über der Norm 1981-2010. Trotz den zahlreich durchziehenden Kaltfronten blieben die Niederschläge in vielen Regionen ausgesprochen spärlich. Nur gerade in den nördlichen Alpen und Voralpen sowie in der Region um Payerne fielen Niederschläge im Bereich der Norm 1981-2010. Entlang des Jurabogens und in der Südschweiz blieb es sehr trocken. In Basel fielen nur 6 % der Niederschläge der Norm 1981-2010. Mit 15 Schadentagen und 761 Schadenmeldungen war der Juni im Vergleich zu früheren Jahren eher wenig vom Hagel betroffen (Tabelle 1.5).

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Statistik der Woche
Woche 32/2020

07.08.20 | Von 2000 bis 2019 ist die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung von 15 347 auf 5821 Betriebe gesunken. Dies entspricht einer Abnahme um 5.0 % pro Jahr. In diesem Zeitraum stieg die durchschnittliche Fleischproduktion pro Betrieb von 14,7 Tonnen Schlachtgewicht auf 37,9 Tonnen Schlachtgewicht an und damit um jährlich 5,1 %. Die gesamte Produktion ist dabei leicht zurückgegangen, von 224 829 auf 220 818 Tonnen pro Jahr.

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Statistik der Woche
Woche 30/2020

27.07.20 | Die Leiter und Leiterinnen der landwirtschaftlichen Betriebe wurden in den letzten Jahren immer älter. 60 % wa-ren im Jahr 2019 mindestens 50 Jahre alt. Im Jahr 2010 waren es 49 % und im Jahr 2000 erst 44 %. Dabei scheint das Alter der Betriebsleiter keinen Einfluss auf den Strukturwandel zu haben. Dieser hat in den letzten Jahren eher leicht abgenommen. Vielleicht verbleiben die Betriebsleiter zunehmend bis zur Pensionierung auf den Be-trieben, da es schwierig ist, am Ende der Berufslaufbahn noch einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

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Statistik der Woche
Woche 29/2020

17.07.20 | Der Erdölpreis erklärt ca. 2/3 der Streuung des Einkaufspreisindexes landwirtschaftlicher Produktionsmittel. D.h. die Teuerung bei den landwirtschaftlichen Produktionsmitteln hat einen starken Zusammenhang mit dem Erdöl-preis. 2020 profitiert die Landwirtschaft von einer sehr günstigen Entwicklung des Erdölpreises.

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Statistik der Woche
Woche 28/2020

10.07.20 | Im Monat April 2020 wurden 32 % mehr Früchte importiert als im April 2019. Im Mai betrug der Unterschied noch 14 %, im März waren es 15 %. Auch im zweiten Semester 2017 und im ersten Semester 2018 wurden viele Früch-te importiert. Damals war jedoch die schlechte Inlandernte des Jahres 2017 verantwortlich. Was hat die Importe im laufenden Jahr stärker anwachsen lassen: Der Wegfall der Gastronomie oder jener des Einkaufstourismus? Haben sich die Schweizer im Lockdown gesünder ernährt?

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juni 2020

10.07.20 | Temperaturmässig lag der Juni 2020 im langjährigen Mittel. Dabei waren die ersten zwei Drittel kühler und deutlich nasser als das letzte Drittel. Allerdings gab es grosse Unterschiede: Im Wallis, im Engadin und im Südtessin wurden teilweise 160 % der Norm-Niederschläge gemessen, während am Bodensee und in der Südwestschweiz nur unterdurchschnittliche Regenmengen fielen. Nach den vorausgehenden trockenen Monaten hat sich damit die Wasserversorgung in den meisten Gebieten weiter entspannt. Gemäss der phänologischen Entwicklung hatte die Vegetation Ende Juni immer noch etwa 10 Tage Vorsprung. Bis und mit Ende Mai waren die Hagelmeldungen und -schäden deutlich unterdurchschnittlich (Tabellen 1.5 und 1.6). Im Mai gab es nur 60 Schadenmeldungen.

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