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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 26/2020

29.06.20 | Nach einem erfolgreichen Start ins Jahr 2020 stehen die Käseexporte aufgrund der Corona-Krise aktuell unter Druck. Im April und Mai lagen die Exporte mit 4960 und 4757 Tonnen um 15,0 % bzw. 9,4 % tiefer als im Vorjahr. Gleichzeitig haben die Importe (6360 und 6784 Tonnen) deutlich zugenommen um 7,5 % bzw. 21,7 %. Im Mai überstieg die Importmenge die Exportmenge um 2027 Tonnen (42,6 %).

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Statistik der Woche
Woche 25/2020

19.06.20 | Der Lockdown und die Schliessung der Schlachtviehmärkte haben im April zu einem deutlichen Rückgang der Kuhschlachtungen um 44 % im Vergleich zum Vorjahr geführt. Im April 2020 zählte man 7332 Schlachtungen gegenüber 13 092 Schlachtungen im April 2019. Schon im Mai hat sich die Lage weitgehend normalisiert.

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Statistik der Woche
Woche 24/2020

15.06.20 | Die Schweiz produziert mehr Käse als im Inland konsumiert werden kann. Der Selbstversorgungsgrad (Verhältnis der Inlandproduktion zum Verbrauch in Prozent) lag 2018 bei 118 %. In der Schweiz wird jedoch auch immer mehr importierter Käse gegessen. Deshalb hatte der Schweizer Käse 2018 noch einen Anteil von 67 % am Schweizer Käseverbrauch.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Mai 2020

11.06.20 | Auf den sehr warmen, sonnigen und vor allem trockenen April folgte ein milder und recht sonniger Mai. Er setzte die Niederschlagsperiode vom Ende April zuerst fort. In vielen Gebieten gab es 15 bis 30 mm Niederschlag, was entscheidend zur Entspannung der Apriltrockenheit beitrug. Die totalen Niederschlagsmengen fielen aber auch im Mai in den meisten Gebieten unterdurchschnittlich aus. In vielen Gebieten erreichten die Niederschlagssummen im Frühling deshalb nur 60 bis 70 Prozent der Norm 1981–2010. Mit Temperaturen durchschnittlich 1,0 °C über der Norm 1981–2010 stellte der diesjährige Mai keine Besonderheit dar. Er reiht sich aber in den Trend einer markanten Maierwärmung ein, die sich Ende der 1980-er Jahre einstellte. Seit Jahresbeginn ist die Schweiz extrem sonnenverwöhnt. Auch dieser Trend setzte sich im Mai fort. Die kumulierte Sonnenscheindauer der Monate Januar bis Mai bewegt sich an vielen Orten in Rekordbereichen. Entsprechend wies der Mai auch phänologisch einen Vorsprung aus: Die Blüte des Schwarzen Holunders markierte den Beginn des phänologischen Frühsommers 18 Tage früher als im Durchschnitt der Periode 1981-2010. Auch die Heuernte begann früh. Heuwetter gab es vom 6. bis 8. Mai und vom 17. bis 22. Mai sowie ab dem 25. Mai. Mit einer Durchschnittstemperatur von 6,2 °C war es der drittwärmste Frühling seit Messbeginn 1864.

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Statistik der Woche
Woche 22/2020

29.05.20 | Die Produktion von Konsummilch ist im März deutlich angestiegen. Jene von UHT-Milch nahm gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 23 % zu. Dies entspricht den Meldungen aus dem Detailhandel, dass während der Corona-Krise eine grössere Nachfrage nach Konsummilch besteht.

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Statistik der Woche
Woche 20/2020

15.05.20 | Das Rindvieh ernährte sich 2018 zu 86,2 % von Raufutter. Dies sind Futtermittel, welche der Mensch nicht als Nahrungsmittel verwenden kann. Bei der Verwertung des Raufutters produziert das Rindvieh jedoch Methan, ein Treibhausgas. Das Geflügel ernährte sich zu 97,5 % von Kraftfutter, welches es mit hoher Effizienz in Eier oder Fleisch umwandelt. Dafür steht das Geflügel sozusagen in direkter Nahrungsmittelkonkurrenz zum Menschen. Wie so viele Dinge auf dieser Welt haben auch die Rindvieh- und die Geflügelhaltung ihre Vor- und Nachteile.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - April 2020

11.05.20 | Der April startete dank mehreren Hochdruckgebieten frühsommerlich warm. Sonnig und trocken ging es in den meisten Teilen der Schweiz auch weiter. Entsprechend hoch waren die Summe der Sonnenstunden und die Temperaturen, beide bewegten sich in Rekordbereichen. Im Zeitraum vom 1. bis 10. April wurde von keiner Messstation eine Niederschlagsmenge ausgewiesen (Tabelle 1.1). Mitte Monat wurde die Sonneneinstrahlung durch eine Kaltfront aus Norden etwas verringert, Regen fiel aber nur vereinzelt. Ab dem 22. April wurde das Wetter zunehmend gewitterhaft. Durch nächtliche Niederschläge sank die Schneefallgrenze auf etwa 1500 Meter, der April zeigte doch noch sein wechselhaftes Gesicht. Mit dem Niederschlag vom 28. April stieg die Niederschlagssumme im landesweiten Mittel auf 33 % der Norm 1981-2010. Die weiteren Niederschläge bis zum Monatsende konnten das grosse Defizit noch leicht entschärfen. Im landesweiten Mittel war es, mit einer Durchschnittstemperatur von 7,7 Grad, der drittwärmste April seit Messbeginn 1864. Die hohen Temperaturen führten unter anderem dazu, dass die Obstbäume 14 bis 17 Tage früher blühten als im Mittel der Periode 1981-2010.

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Statistik der Woche
Woche 18/2020

01.05.20 | 2018 beanspruchte das Rindvieh 6,2 Millionen Tonnen oder 79,1 % der verfügbaren Futtermittel in der Schweiz gemessen in Trockensubstanz. An zweiter Stelle standen die Schweine mit knapp 0,8 Millionen Tonnen oder 9,8 % der Futtermittel. Der Bedarf des Geflügels hat in den letzten Jahren zugenommen: mit 0,3 Millionen Tonnen oder 4,3 % steht das Geflügel an dritter Stelle.

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