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Statistik der Woche

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Woche 49/2020

04.12.20 | Der Pro-Kopf-Verbrauch von Nahrungsmittelenergie sank von 13 387 Kilojoule im Jahr 2007 auf 12 573 Kilojoule im Jahr 2019, was einer Abnahme um 6,1 % entspricht. Der in der Nahrungsmittelbilanz nicht erfasste Einkaufstou-rismus kann dafür keine ausreichende Erklärung bieten. Auch die Überalterung der Bevölkerung und die Abnahme der körperlichen Aktivität sind mögliche Ursachen. In absoluten Zahlen nahm der Verbrauch bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln (-463 kJ) stärker ab als bei den tierischen (-351 kJ). Relativ betrachtet ging der Verbrauch von tierischen Nahrungsmitteln mit einer Abnahme um 8,6 % jedoch stärker zurück als jener von pflanzlichen Nah-rungsmitteln mit einer Abnahme von 5,0 %.

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Woche 48/2020

27.11.20 | Gliedert man die Nahrungsmittelbilanz (NMB) gemäss den Stufen der Schweizer Lebensmittelpyramide, so findet man einige Unterschiede: In der NMB sind Wasser und Salz kein Thema. Dafür fehlt in der üblichen Lebensmittel-pyramide der Alkohol. In der NMB werden die Nahrungsmittel nach ihren Ausgangsstoffen gruppiert und es finden sich weder Pommes Chips noch Schokolade. Diese gehören in der NMB zu den Kartoffeln und zu den Stimulantien. Das Milchpulver, welches zur Herstellung der Schokolade verwendet wird, wird der Milch zugeteilt. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten. So ergibt sich mit Ausnahme der obersten Stufe nach Menge tatsächlich eine Pyrami-de. Nach Energie liefern die obersten vier Stufen einen ähnlichen Beitrag, der Beitrag von Früchten und Gemüsen liegt deutlich tiefer, trotz der grossen Menge. Menge und Energie reichen beim Essen jedoch nicht alleine zum Glück.

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Woche 47/2020

20.11.20 | Schaf- bzw. Lammfleisch liefert nur 2,2 % des Fleischverbrauchs der Schweizer Bevölkerung. Im Jahr 2018 lag der Anteil der inländischen Produktion bei 48 %. Der tiefe Inlandanteil erlaubte in den letzten Jahren eine Steigerung der Inlandproduktion und eine gleichzeitige Verbesserung der Produzentenpreise. Seit 2019 stagniert nun die Produktion, was die Produzentenpreise weiter ansteigen lässt. In der Grafik werden die Werte über 12 Monate angezeigt, um den Trend ohne die saisonalen Schwankungen anzuzeigen.

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Woche 46/2020

13.11.20 | 2019 wurden in der Schweiz 3,2 Millionen Legehennen gehalten mit einer Produktion von 1000 Millionen Eiern für die menschliche Ernährung. Im Jahr des Coronavirus 2020 hat die starke Nachfrage nach Eiern zu einer deutlichen Zunahme der Produktion geführt. Bis im September 2020 stieg die Inlandproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % an. Der Bestand der Legehennen dürfte im laufenden Jahr auf schätzungsweise 3,5 Millionen Hühner an-steigen. Im Verhältnis zur landwirtschaftlichen Nutzfläche waren die Legehennen im Kanton Appenzell Innerrho-den im Jahr 2019 mit Abstand am stärksten vertreten, vor den Kantonen Thurgau und Aargau.

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Woche 45/2020

06.11.20 | Gerste ist mit einer geschätzten Fläche von 27 805 Hektaren im Jahr 2020 die wichtigste Getreideart in der Schweiz nach dem Weizen. Der Anbau nahm bis 2010 stark ab, hat sich in den letzten Jahren jedoch stabilisiert. Die Erntemenge von ca. 192 000 Tonnen Körnern im aktuellen Jahr wird grösstenteils als Futtermittel verwendet. Eine kleine Menge dient als Saatgut. Erst ca. 900 Tonnen (0,5 % der Ernte) gehen – hauptsächlich als Braugerste – in die Nahrungsmittelproduktion.

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Woche 44/2020

02.11.20 | Der Produktionswert der Zuckerrüben wird in der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung 2020 auf 111 Millionen Franken geschätzt. Dies entspricht 2,7 % des Produktionswertes im Pflanzenbau (4191 Millionen Franken) und 1,0 % des gesamten Produktionswertes der Landwirtschaft (11 392 Millionen Franken). Die Zuckerrüben haben eine grosse Bedeutung in den Ackerbaugebieten der West- und Ostschweiz, wo sie einen relevanten Anteil der Fläche belegen.

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Woche 40/2020

23.10.20 | Der Bio-Anteil am Bestand ist bei den Nutztieren in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Betrachtet man die wichtigen Nutztierkategorien, so liegt der Bio-Anteil aktuell bei den Ziegen (ohne Zwergziegen 28,7 %), den anderen Kühen (grösstenteils Mutterkühe - 22,9 %) und den Schafen (25,2 %) am höchsten. Tiefer liegt der Bio-Anteil bei den Milchkühen (10,9 %) und den Hühnern (10,0 %). Bei den Hühnern gibt es allerdings deutliche Unterschiede: der Bio-Anteil der Legehennen beträgt 18,4 %, jener der Mastpoulets nur 4,6 %. Bei den Schweinen beträgt der Bio-Anteil sogar nur 2,9 %.

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Woche 39/2020

09.10.20 | Wenn man die Alpweiden miteinbezieht, verfügt die Schweiz über 14 817 km2 Landwirtschaftsfläche. Pro Einwohner ergibt dies 18 Aren. In unseren Nachbarländern ist mehr Landwirtschaftsfläche pro Einwohner verfügbar: Frankreich 44 Aren, Österreich 30 Aren, Italien 21 Aren und Deutschland 20 Aren. In Europa haben nur die Niederlande (11 Aren) und Belgien (12 Aren) tiefere Werte pro Einwohner als die Schweiz. Weltweit am meisten Landwirtschaftsfläche pro Einwohner weist Australien mit 1513 Aren aus.

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