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Statistik der Woche

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Woche 19-2022

13.05.22 | In der Schweiz standen 2020 insgesamt 7'752'114 Tonnen Futter (gemessen in Trockensubstanz) für die Nutztiere zur Verfügung. Der mit Abstand grösste Anteil mit 78,9 % (6'113'293 Tonnen) war für das Rindvieh bestimmt. Es folgen die Schweine mit 9,6 % (741 555 Tonnen) und das Geflügel mit 4,8 % (368'544 Tonnen). In der Kategorie «Andere» befinden sich Equiden (Pferde, Esel, Maultiere) und Kaninchen mit einem Anteil von 4,1 % (315'604 Tonnen). Die Schafe und Ziegen beanspruchten mit 2,7 % (213'117 Tonnen) den kleinsten Anteil. Mehr Infos zum Thema Futtermittelbilanz 2020 finden sich im «AGRISTAT Aktuell».

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Woche 18-2022

06.05.22 | 2020 nahm die für die Schweizer Nutztiere verfügbare Futtermenge gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % ab und sank von 7,80 auf 7,75 Millionen Tonnen Trockensubstanz. Grund dafür war v.a. der Rückgang des Rindviehbestandes. Da 2020 ein gutes Landwirtschaftsjahr war, stieg der Anteil der inländischen Futtermittel an der gesamten Trockensubstanz von 84,2 auf 86,4 %. Mehr Infos zum Thema Futtermittelbilanz 2020 finden sich ab dem 10. Mai im «AGRISTAT Aktuell».

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Woche 17-2022

29.04.22 | Pflanzliche Fette und Öle haben in der Schweiz zu einem grossen Teil die früher verwendeten tierischen Fette ersetzt. Im Jahr 2020 waren 78 % der verwendeten Öle und Fette pflanzlichen Ursprungs. Dabei lieferten Pflan-zenöle knapp 15 % der verbrauchten Nahrungsmittelenergie und lagen somit nach Getreide und Milch an dritter Stelle. Es muss allerdings berücksichtigt werden, dass ein Teil der pflanzlichen Öle nicht effektiv konsumiert wird, da bei Frittieröl, Salatsaucen, Bratfett etc. grössere Verluste entstehen. Ein Drittel des in der Schweiz verbrauch-ten Pflanzenöls stammt vom Raps, anschliessend folgen Sonnenblumenöl, Olivenöl und Palmöl. Allerdings kann ein Teil der verbrauchten Menge nicht klar zugeordnet werden, da v.a. im Aussenhandel die Angaben oft zu ungenau sind. Dementsprechend sind die Angaben in der Grafik mit Vorsicht zu interpretieren. Es könnte sein, dass die Zusammensetzung 2022 anders aussehen wird, da die Ukraine der bedeutendste Exporteur von Sonnenblumenöl ist und Indonesien, als wichtigster Palmöl-Produzent, den Palmöl-Export gerade eingeschränkt hat.

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Woche 16/2022

22.04.22 | Die Preise für Pflanzenöle lagen schon vor dem Ukraine-Krieg hoch. Wie bei fast allen landwirtschaftlichen Rohstoffen hat die neuste Entwicklung den Preisdruck massiv erhöht. Die Ukraine lieferte bisher mehr als die Hälfte des auf dem Weltmarkt gehandelten Sonnenblumenöls. Da pflanzliche Öle zu einem grossen Teil austauschbar sind, steigen alle Preise für Pflanzenöle an. Im Vergleich zu März 2020, also vor zwei Jahren, lagen die Weltmarkt-Preise im März 2022 um 100 bis 170 % höher. Dies hat natürlich Folgen für die Konsumentenpreise im Detailhandel, auch in der Schweiz. Zudem sollte es möglich sein, die Produzentenpreise für Ölsaaten in der Schweiz zu er-höhen, um die steigenden Produktionskosten zu decken.

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Woche 15/2022

14.04.22 | Die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh ist in der Schweiz in den letzten Jahren nur noch schwach angestiegen und erreichte 2021 den Wert von 7089 Kilogramm Milch pro Kuh und Jahr. Bei annähernd konstanter Gesamt-Milchproduktion führt diese Entwicklung zu einem kontinuierlichen Rückgang des Milchkuhbestandes. Letzterer erreichte im Jahr 2021 im Mittel noch 538'746 Tiere.

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Woche 14/2022

08.04.22 | Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die wichtigsten Pflanzennährstoffe und werden weltweit in grossen Mengen benötigt. Gute Preise für Getreide, Soja und andere Ackerkulturen haben 2021 die Nachfrage nach diesen Düngemitteln gestärkt. Dazu kommen coronabedingt höhere Preise für den Transport. Hohe Energiepreise haben ab Herbst 2021 die Produktion von Stickstoffdüngern wie Harnstoff und Ammoniumnitrat massiv verteuert. Der Uk-raine-Krieg verstärkt die Probleme, da Russland einen Teil des Stickstoff- und des Phosphor-Düngers produziert, während Belarus Kalium-Dünger exportiert. Es besteht die Gefahr, dass in vielen Ländern aufgrund der hohen Preise weniger Düngemittel eingesetzt werden, womit die Erträge im Pflanzenbau weltweit abnehmen könnten.

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Woche 13/2022

01.04.22 | Die Produktion von Konsummilch kann als Massstab der Corona-Krise dienen: Wenn die Leute aufgrund der Corona-Krise vermehrt zu Hause blieben, dann kauften sie offenbar mehr Konsummilch und vor allem mehr UHT-Milch. So lag die Produktion zu Beginn der Krise im März 2020 extrem hoch. Auch im Herbst 2020 und in den folgenden Monaten lag die Produktion erneut hoch. Die Konsummilchproduktion nimmt seit dem Sommer 2021 ab und deutet somit auf eine Normalisierung der Lage.

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Woche 12/2022

25.03.22 | Die Käseproduktion wird immer wichtiger für die Schweizer Milchwirtschaft. Im Jahr 2021 wurden 47,6 % der Milch - d.h. beinahe die Hälfte – zu Käse und Quark verarbeitet, während es Im Jahr 2011 lediglich 42,0 % waren. Die verwertete Milchmenge hat in dieser Periode leicht abgenommen, von 3446 Millionen Kilogramm im Jahr 2011 auf 3381 Millionen Kilogramm im Jahr 2021 (-1,9 %).

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