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Statistik der Woche

Zeitraum
Statistik der Woche
Woche 14/2021

09.04.21 | Fast die Hälfte (48,5 %) der 3,4 Millionen Tonnen abgelieferter Kuhmilch wurde 2020 in der Schweiz zu Käse wei-terverarbeitet. Das zweitwichtigste Produkt, die Butter, liegt mit einem Anteil von 15,0 % weit zurück. Der Anteil des Käses an der verwerteten Milch ist 2020 deutlich angestiegen. Die Abnahme des Einkaufstourismus und die zeitweise Schliessung der Gastronomie dürften dazu beigetragen haben.

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Woche 13/2021

06.04.21 | Umgerechnet in Grossvieheinheiten (GVE) stellt das Rindvieh fast drei Viertel (73,4 %) des Schweizer Nutztierbe-standes. Dabei entspricht eine GVE einer ausgewachsenen Kuh. Schweine (13,6 %), Geflügel (5,4 %), Equiden bzw. Tiere der Pferdegattung (5,4 %) und Schafe (3,2 %) belegen die folgenden Ränge. Der Nutztierbestand hat in den zehn Jahren von 2009 bis 2019 um 2,6 Prozent abgenommen. Nach GVE war die Abnahme beim Rindvieh ( 26 506 GVE bzw. -2,7 %) und den Schweinen (-23 738 GVE bzw. – 11,9 %) am grössten. Sowohl absolut wie rela-tiv am stärksten zugenommen hat der Geflügelbestand (+19 820 GVE bzw. +39,8 %).

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Woche 12/2021

26.03.21 | Spätfröste gefährden in den Monaten April und Mai viele landwirtschaftliche Kulturen zu einem kritischen Zeit-punkt. Die Spätfröste von Ende April 2017 erzeugten grosse Schäden im Obst- und Weinbau. Auf vielen Betrieben führten sie zum Verlust der Ernte der betroffenen Kulturen. Die Spätfröste von anfangs Mai 2019 waren weniger schlimm, schädigten jedoch ebenfalls an vielen Orten Obst- und Rapskulturen. Es wird vermutet, dass mit der Klimaerwärmung die Bedeutung der Spätfröste zunehmen wird. Es wird sich zeigen, wie das Jahr 2021 ausfallen wird.

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Woche 10/2021

15.03.21 | Anhand der Verkaufsstatistik der Pestizide nach Menge lassen sich die Entwicklung und die Auswirkungen der Pestizide nur unzureichend beurteilen. Zumindest sieht man, dass Mittel gegen Pilzkrankheiten (Fungizide) eine grosse Bedeutung haben, was die starke Verbreitung von Reben, Obst, Beeren und Gemüse in der Schweizer Landwirtschaft widerspiegelt. Ebenfalls ersichtlich ist der Rückgang der Mittel gegen Unkräuter (Herbizide), was zu einem guten Teil auf dem verminderten Einsatz von Glyphosat beruht. Die beiden wichtigsten eingesetzten Mittel waren im Jahr 2019 Schwefel (22,8 %) und Paraffinöl (12,9 %), die auch in der biologischen Landwirtschaft zugelassen sind. Der Anteil der Pestizide, die im biologischen Landbau zugelassen sind, hat in den letzten Jahren zugenommen und lag im Jahr 2019 nach Gewicht bei 47,5 Prozent. Offensichtlich brauchen auch konventionelle Landwirtschaftsbetriebe zunehmend Mittel aus dieser Kategorie.

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Woche 09/2021

05.03.21 | Im Jahr 2020 wurden 232 157 Tonnen Trockensubstanz von Soja und Sojanebenprodukten, hauptsächlich Sojaex-traktionsschrot und -kuchen, als Futtermittel importiert. Gegenüber 2019 hat die Importmenge um 3,8 % abge-nommen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren zunehmend bemüht, Soja aus zertifizierter Produktion zu importieren. Der Anteil des Sojas aus europäischen Quellen ist deshalb deutlich angestiegen, während Brasilien als Herkunftsland an Bedeutung verloren hat.

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Woche 08/2021

26.02.21 | Rechnet man Milch, Milchprodukte sowie die Milchbestandteile in verarbeiteten Nahrungsmitteln in Vollmilch-äquivalente (VMA) um, so hat die Schweiz im Jahr 2020 113,0 Millionen oder 24 % mehr VMA importiert als im Vorjahr. Das entspricht einer Zunahme der Milchimporte von 13 Kilogramm Vollmilch pro Einwohner. Am stärks-ten zugenommen haben die Importe von Käse und Butter. Die Exporte nahmen dagegen um 24,7 Millionen VMA oder 3 % ab. Der Ausfuhrüberschuss hat um 43 % abgenommen und liegt noch bei 182,4 Millionen VMA. Zumin-dest ein Teil der zusätzlichen Importe im Jahr 2020 lässt sich durch die Abnahme des Einkaufstourismus erklären.

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Woche 06/2021

12.02.21 | Im Corona-Jahr 2020 hat sowohl der Wert der Exporte wie auch jener der Importe insgesamt abgenommen. Im landwirtschaftlichen Aussenhandel der Zollkapitel 1 bis 24 haben jedoch nur die Exporte von Landwirtschaftsgü-tern um 3,7 % abgenommen, während die Importe um 2,5 % zugenommen haben. So gab es bei den Exporten nur im Zollkapitel 9 (Kaffee und Tee: +193 Millionen CHF) eine markante Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Dagegen haben die Importe von Früchten (+108 Millionen CHF), von Kaffee und Tee (+67 Millionen CHF), von verschiedenen Lebensmittelzubereitungen (+64 Millionen CHF), von Gemüse (+51 Millionen CHF) sowie von Milchprodukten und Eiern (+42 Millionen CHF) deutlich zugenommen. Die starke Abnahme des Einkaufstourismus dürfte ein wichtiger Grund für die Zunahme der Nahrungsmittelimporte in den erwähnten Zollkapiteln sein.

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Woche 05/2021

05.02.21 | Der Bestand der Mutterkühe nimmt weiter zu. Deshalb werden vermehrt junge Stiere, Ochsen und Rinder gemästet, meistens auf der Weide. 2020 war ein Drittel aller geschlachteten Stiere, Ochsen und Rinder im Alter von 8 bis 10 Monaten. Bei der Fleischproduktion ist der Anteil mit 29 % aufgrund des geringeren Schlachtgewichts etwas kleiner. Im Gegenzug stagnieren die Schlachtungen von Stieren und Rindern mit einem Alter von mehr als 12 Monaten. Aufgrund der vermehrten Weidemast nimmt der Anteil der Ochsen zu. 31 % der männlichen Schlachttiere waren im Jahr 2020 Ochsen.

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