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Statistik der Woche

Statistik der Woche
Woche 38-2022

23.09.22 | Die Inflation in der Schweiz nimmt weiter zu. Im August lagen die Konsumentenpreise leicht über dem Niveau des Vormonats und 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Eine Entspannung ist mittelfristig nicht zu erwarten. Auch die Landwirtschaft bleibt vor dieser Entwicklung nicht verschont: Die meisten Preisindices für landwirtschaftliche Produktionsmittel liegen weit über den Vorjahreswerten; mit Zunahmen um die 50 % bei Heiz- und Treibstoffen sowie bei den Düngemitteln hat die Landwirtschaft gar erhebliche Mehrkosten zu bewältigen.

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Woche 37-2022

16.09.22 | Die Schweiz gehört zu den grössten Kaffee-Exporteuren weltweit; Kaffeeröstung und -verarbeitung haben in der Schweiz Tradition und werden immer wieder durch neue Innovationen geprägt. Hauptsächlich wird Rohkaffee ein- und gerösteter Kaffee ausgeführt. Der Exportwert konnte seit 2006 kontinuierlich gesteigert werden und betrug im Jahr 2021 knapp über 3 Milliarden Schweizer Franken. Der Exportpreis (Ausfuhrwert / Ausfuhrgewicht) legte vor allem in den Jahren 2006 bis 2009 sprunghaft zu (+ 127 %). Haupttreiber dieser Entwicklung ist ein weltweit tätiger Kaffee-Kapsel-Produzent, der sämtliche seiner Kapseln in der Westschweiz herstellt. Gut möglich, dass neue Innovationen in der Kaffeeverarbeitung die Exporte weiter beflügeln werden.

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Woche 36-2022

09.09.22 | Seit 2017 ist der Produzentenpreis für Molkereimilch fast kontinuierlich angestiegen und hat inzwischen das Ni-veau des Jahres 2014 überschritten. Die Milchproduktion ist jedoch seit der zweiten Hälfte des Jahres 2021 rück-läufig. Das nasse Wetter 2021 erschwerte den Futterbau und führte zu einer mässigen Qualität des Winterfutters 2021/2022. Im laufenden Jahr erschwert die Trockenheit den Futterbau. Aufgrund des Ukraine-Krieges sind zu-dem die Kraftfutterpreise massiv angestiegen. Deshalb geht die Milchmenge trotz steigenden Preisen weiter zurück. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass vermehrt Butter importiert werden muss. In der Grafik sind die Angaben jeweils über die letzten 12 Monate summiert (Menge) bzw. gemittelt (Preise), um die saisonalen Schwankungen auszublenden.

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Woche 35-2022

02.09.22 | Seit 2017 ist der Produzentenpreis für Molkereimilch fast kontinuierlich angestiegen und hat inzwischen das Ni-veau des Jahres 2014 überschritten. Die Milchproduktion ist jedoch seit der zweiten Hälfte des Jahres 2021 rück-läufig. Das nasse Wetter 2021 erschwerte den Futterbau und führte zu einer mässigen Qualität des Winterfutters 2021/2022. Im laufenden Jahr erschwert die Trockenheit den Futterbau. Aufgrund des Ukraine-Krieges sind zu-dem die Kraftfutterpreise massiv angestiegen. Deshalb geht die Milchmenge trotz steigenden Preisen weiter zurück. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass vermehrt Butter importiert werden muss. In der Grafik sind die Angaben jeweils über die letzten 12 Monate summiert (Menge) bzw. gemittelt (Preise), um die saisonalen Schwankungen auszublenden.

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Statistik der Woche
Woche 34-2022

26.08.22 | Im Jahr 2022 fielen bisher extrem wenig Niederschläge. Im Vergleich zum letzten Trockenjahr 2018 gab es im Mittelland nur im April und im Juni wesentlich mehr Regen als in den betreffenden Monaten des Jahres 2018. Die Wasserbilanz schätzt das verfügbare Wasser. Dieser Wert ergibt sich aus den Niederschläge abzüglich der potenziellen Verdunstung. Das sehr warme Wetter führte 2022 zu einer hohen Verdunstungsrate. Die kumulierte Wasserbilanz ist deshalb seit Mitte Juli im Mittelland negativ: Es konnte mehr Wasser verdunsten als aus den Niederschlägen zur Verfügung stand. Dies hat für die Landwirtschaft vielerorts gravierende Auswirkungen. So leiden viele Kulturen unter Wassermangel, reduzieren das Wachstum oder werden notreif. Vielerorts wächst zu wenig Futter für die Nutztiere, weshalb oft schon die Wintervorräte verfüttert werden müssen.

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Woche 32-2022

19.08.22 | Jeder kann die Statistik wählen, welche ihm am besten gefällt! In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Nutztie-re in der Schweizer Landwirtschaft von etwas mehr als 13 Millionen Tiere auf 16 Millionen Tiere angestiegen. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das Geflügel. Die Bestände der Legehennen und der Mastpoulets haben deutlich zugenommen. Versucht man die Tierbestände in einer besser vergleichbaren Form auszudrücken, dann bietet sich dazu die Grossvieheinheit (GVE) an, welche einer ausgewachsenen Kuh entspricht. Rechnet man die Bestände in Grossvieheinheiten um, so bestreitet das Rindvieh vor den Schweinen mit Abstand den grössten An-teil am Gesamtbestand. Bei dieser Art der Betrachtung ist der Anteil des Geflügels bescheiden. Die gesamten Grossvieheinheiten sind in den letzten zehn Jahren knapp unter 1,3 Millionen gesunken. Verantwortlich dafür ist vor allem der Rückgang des Rindvieh- und des Schweinebestandes. Weitere statistische Angaben zur Viehwirt-schaft finden Sie in der soeben aktualisierten Ausgabe des Kapitels Viehwirtschaft der Publikation «Statistische Erhebungen und Schätzungen» unter www.agristat.ch | Statistische Erhebungen und Schätzungen.

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Woche 31-2022

12.08.22 | Die Zahl der Abschlüsse im Berufsfeld Landwirtschaft entwickelt sich trotz dem Rückgang der Landwirtschaftsbetriebe stabil. In den letzten 20 Jahren hat höchstens die Zahl der abgeschlossenen höheren Fachprüfungen (2021: 112 Abschlüsse) abgenommen. Die Abschlüsse des Fähigkeitszeugnisses (2021: 1131 Abschlüsse) und der Berufsprüfung (2021: 323 Abschlüsse) entwickeln sich weitgehend stabil. Mehr Angaben zum Thema Bildung sind in der aktuellen Ausgabe des Kapitels 12 der Publikation «Statistische Erhebungen und Schätzungen» verfügbar.

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Woche 30-2022

29.07.22 | Betrachtet man die Düngereinfuhren der Schweiz nach Transportmittel, zeigt sich, dass rund die Hälfte mit dem Schiff über den Rhein in die Schweiz gelangt. 40 % werden über die Strasse in die Schweiz befördert. Rund 20 Kilo-tonnen (8,3 %) werden mit der Bahn eingeführt. Der Luftverkehr spielt bei den Düngereinfuhren keine nennenswerte Rolle. Ausgewertet wurde das Nettoeinfuhrgewicht des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Es ist gut möglich, dass in Zukunft während längeren Perioden mit tiefen Wasserpegeln vermehrt auf die Strasse ausgewichen werden muss.

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