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Statistik der Woche

Statistik der Woche
Woche 23/2021

11.06.21 | Aktuell gehen die Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe durch die Decke. Dafür gibt es viele Gründe: Steigende Erdölpreise, gestiegene Transportkosten, der hohe Bedarf von China, schwache Ernten in den USA. Die Entwicklung erinnert an die Jahre 2007/2008. Im Hochpreisland Schweiz, wo der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel tief liegt, wird dies zu keinen grösseren Problemen führen. In Entwicklungsländern, wo oft die Hälfte des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben wird, wird die Lage für ärmere Einwohner ungemütlich. Der Anstieg der Weltmarktpreise – auch die Preise für Erdöl und Düngemittel steigen deutlich an – wird die Produktionskosten der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe ansteigen lassen.

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Woche 22/2021

04.06.21 | 2021 geht der Zuckerrübenanbau gemäss provisorischen Zahlen der Zucker Schweiz AG vor allem in der Westschweiz zurück. Die Anbaufläche sinkt im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1468 Hektaren (-8,2 %) auf 16 433 Hektaren. Die maximale Ausdehnung hatte der Zuckerrübenanbau im Jahr 2014 mit einer Fläche von mehr als 21 000 Hektaren.

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Woche 20/2021

21.05.21 | Gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik hat der Tierbestand der wichtigsten Nutztiergattungen 2020 um 3,9 % zugenommen. Die Zunahme stammt vom Geflügelbestand (+5,2 %). Die Bestände der anderen Tiergattungen haben abgenommen (Ziegen, Equiden, Schweine, Rindvieh) oder stagnieren (Schafe). Trotz der zahlen-mässigen Zunahme des Gesamtbestandes kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Grossvieheinheiten ab-genommen hat und somit auch der Futterbedarf sowie der Düngeranfall. In diesem Bereich hat die Abnahme der Rinder- und Schweinebestände mehr Gewicht.

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Woche 19/2021

17.05.21 | 2020 hat die offene Ackerfläche um 2368 Hektaren (+0,9 %) zugenommen und erreicht nun insgesamt 274 424 Hektaren. Der grössere Teil der Zunahme stammt von der Bio-Ackerfläche, welche um 1855 ha (+7,8 %) angestie-gen ist. Damit beträgt der Bio-Anteil an der offenen Ackerfläche nun 10,3 %. Die stärkste Zunahme verzeichnete im Bio-Landbau die Fläche des Brotweizens mit 615 Hektaren (+9,9 %), gefolgt von jener des Freilandgemüses mit 442 Hektaren (+7,5 %). Relativ betrachtet ist die Sojafläche mit einer Zunahme von 300 Hektaren (+67,6 %) am stärksten gewachsen. Mit dem vermehrten Soja-Anbau soll insbesondere der Bedarf an inländischen Eiweissfut-termitteln besser gedeckt werden.

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Woche 18/2021

07.05.21 | Die grosse Vielfalt der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe zeigt sich auch im Umfang und in der Zusammensetzung des landwirtschaftlichen Betriebsertrages. Je nach Betriebstyp dominiert eher der Pflanzenbau oder die Tierhaltung. Die Direktzahlungen liefern einen sehr variablen Beitrag. Andere Ertragsquellen (Verarbeitungsprodukte, Vermietung von Maschinen, Direktverkauf) haben v.a. bei den Betrieben mit Spezialkulturen eine grössere Bedeutung. Im Mittel der Betriebstypen und der Jahre 2017 - 2019 schwankte der Anteil des Pflanzenbaus am Ertrag zwischen 2,3 und 62,7 %, jener der Tierhaltung zwischen 1,6 % und 82,3 % sowie jener der Direktzahlungen zwischen 7,7 % und 48,2 %. Die Höhe des Betriebsertrags reichte dabei von 204 383 CHF bis 538 290 CHF pro Betrieb und Jahr.

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Woche 17/2021

30.04.21 | Der Futterverbrauch der Nutztiere hat 2019 mit 7,78 Millionen Tonnen Trockensubstanz gegenüber dem Vorjahr um 1,7 % abgenommen. Der Rückgang beruht v.a. auf dem verminderten Verbrauch der Raufutterverzehrer (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde). Der grösste Teil des Futters (65,3 %) stammt aus dem mehrjährigen Futterbau. Dies ist zur Hauptsache Gras, frisch oder konserviert (Heu, Silage, Trockengras). Die übrigen Hauptprodukte (22,1 %) bestehen vor allem aus Getreide. Zugenommen haben im Verlauf der letzten Jahre die Importe von Nebenprodukten (5,5 %), insbesondere aus der Verarbeitung von Ölsaaten. Im Inland fallen ebenfalls Nebenprodukte aus der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen an (5,1 %). Diese stammen aus der Verarbeitung von Getreide (Kleie), Zuckerrüben (Zuckerrübenschnitzel und Melasse) und Ölsaaten (Ölkuchen). Die Futtermittelbilanz 2019 wird am 10. Mai 2021 publiziert.

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Woche 16/2021

23.04.21 | Im März 2021 haben die Käseexporte mit 7387 Tonnen gegenüber dem Vorjahr um 14 % zugenommen. Die Schweiz hat im März wahrscheinlich noch nie so viel Käse exportiert. Noch deutlich stärker haben die Importe zugenommen. Sie lagen mit 8070 Tonnen um 23 % höher als im Vorjahr und sogar um 54 % höher als im März 2019. Damit haben die Käseimporte die Käseexporte mengenmässig überholt. Wertmässig liegen die Exporte weiterhin vorne. Der Wert der Käseexporte betrug im März 69,8 Millionen Franken, während der Wert der Käse-importe 53,3 Millionen Franken betrug.

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Woche 15/2021

16.04.21 | Nach einer langen Phase der stetigen Abnahme hat sich der Bestand der Milchkühe in den letzten Monaten stabi-lisiert. Ende März 2021 lag der Bestand mit 544 731 Milchkühen sozusagen gleich hoch wie vor einem Jahr (Ende März 2020: 544 742 Milchkühe). Offensichtlich wurde die Aufzucht in den letzten beiden Jahren etwas intensiviert und der Anteil der Kühe bis zu einem Alter von drei Jahren nimmt weiter zu. Es wird sich zeigen, ob der Bestand einfach verjüngt oder leicht vergrössert wird.

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