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Statistik der Woche

Statistik der Woche
Woche 32/2021

13.08.21 | Trotz einem leichten Rückgang der Produktion in den Jahren 2018 und 2019 ist Schweinefleisch weiterhin mit Abstand die wichtigste inländische Fleischart mit einer Brutto-Produktion von 223 986 Tonnen im Jahr 2020. Gut halten kann sich trotz rückläufigem Bestand auch die Produktion von Rindfleisch (118 190 Tonnen). Die Rindfleischproduktion profitiert dabei vom Rückgang der Kalbfleischproduktion (25 495 Tonnen im Jahr 2020). Die Produktion von Geflügelfleisch nimmt seit mehreren Jahren zu und nähert sich mit 105 513 Tonnen im Jahr 2020 dem Niveau der Rindfleischproduktion. Die Produktion von Schaffleisch ging 2020 (4315 Tonnen) um 8 % zurück. Alle anderen Fleischarten (Wild, Kaninchen, Ziegen, Pferde) haben eine weit geringere Bedeutung.

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Statistik der Woche
Woche 31/2021

06.08.21 | Das Jahr 2021 droht im Pflanzenbau zu noch schlechteren Ergebnissen als das Jahr 2016 zu führen. 2016 hat die anhaltende Nässe v.a. im Ackerbau zu Problemen geführt. Im laufenden Jahr kommen dazu die Folgen der Spätfröste im Frühling und der massiven Hagelfälle. Dadurch sind im Gegensatz zur Situation im Jahr 2016 auch die Spezialkulturen stark betroffen.

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Statistik der Woche Woche 30/2021

29.07.21 | Die Unwetter der letzten Wochen zeigen erste Auswirkungen auf Produktionszahlen. So nahm die Menge an Sala-ten im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,2 % ab. Bei einigen Salatsorten liegt die Mengenabnahme gar deutlich über 30 %. Die kumulierte Gemüsemenge bis Juni liegt 11,7 % unter der Vorjahresmenge. Entsprechend sind viele Gemüsepreise gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der durchschnittliche Gemüsepreis lag im Juni 4,3 % über dem Vorjahresmonat. Auch die Importe nahmen vereinzelt stark zu: Bei den Salaten lagen sie im Juni 26,2 % über dem Vorjahreswert. Die Importe von Zucchetti nahmen um 43,4 % zu und die von Blumenkohl gar um 73,0 %. Die anhaltende Nässe verunmöglicht teils das Nachsäen; in der Gemüseversorgung werden daher Aus-wirkungen bis in den Frühling 2022 befürchtet.

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Woche 29/2021

23.07.21 | Seit 2012 hat die Produktion von Kalbfleisch um rund einen Viertel abgenommen. Da der Kuhbestand kontinuier-lich sinkt, stehen immer weniger Kälber zur Verfügung. Zudem gehen diese vermehrt in die Weide- und Gross-viehmast. Stark gelitten haben die Kälbermäster im Jahr 2020 während des Lockdowns aufgrund der Schliessung der Restaurants, weil die Gastronomie ein wichtiger Abnehmer von Kalbfleisch ist.

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Woche 28/2021

16.07.21 | Das Jahr 2011 war für die Schweizer Landwirtschaft ausgesprochen günstig: Ein sehr trockenes Jahr mit einer ausgeglichenen Verteilung der Niederschläge ermöglichte bei vielen Kulturen Spitzenerträge sowohl in quantitativer wie qualitativer Hinsicht. Den Gegensatz dazu bildet das Jahr 2016: Es fielen sehr viele Niederschläge, vor allem während der Vegetationsperiode. Dies führte zu ausgesprochen schlechten Ernten im Pflanzenbau. Das Jahr 2012 war zwar insgesamt ähnlich niederschlagsreich wie 2016, die Verteilung der Niederschläge war jedoch deutlich günstiger für die Landwirtschaft. 2021 war bezüglich Niederschläge bis zum Ende der zweiten Juni-Dekade eher unauffällig. Mit den starken Niederschlägen der letzten Tage wurde nun aber das Niveau des Jahres 2016 erreicht und die Perspektiven sind ähnlich unerfreulich. Zudem sind die Hagel- und Elementarschäden jetzt schon grösser als im Jahr 2016.

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Statistik der Woche
Woche 26/2021

05.07.21 | Die Umsätze mit Nahrungsmitteln sind schon seit längerer Zeit zur Stütze des Detailhandels geworden. Während der Corona-Krise hat ihre Bedeutung nochmals stark zugenommen. Im Mai 2021 lagen die Umsätze mit Nahrungsmitteln gemäss Bundesamt für Statistik zwar immer noch hoch (118,2 Punkte), sie sind aber im Vergleich zum Vormonat (121,9 Punkte) und zu 2020 (123,9 Punkte) zurückgegangen. Offensichtlich nimmt der Einkaufstourismus wieder zu. Falls er das frühere Niveau erreicht, kann dies die Produzentenpreise vor allem bei jenen Nahrungsmitteln unter Druck setzen, bei denen der Inlandanteil hoch ist und sich die Produktion der zeitweise erhöhten Nachfrage angepasst hat. Dies betrifft z.B. die Produktion von Milch, Schlachtschweinen und Gemüse.

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Statistik der Woche
Woche 25/2021

25.06.21 | In den letzten Jahren war die Schweizer Landwirtschaft wenig von Hagelschäden betroffen. Dafür lagen die Vergütungen für Elementarschäden von 2015 bis 2020 höher als in der Periode von 2008 bis 2014. Allerdings wurde das Niveau des Ausnahmejahres 2007 bei den Elementarschäden bisher nicht mehr erreicht. Die letzten bedeutenden Hageljahre waren 2013 und vor allem 2009 mit Schadenvergütungen von 66,4 bzw. 108,3 Millionen Franken. Im letzten Jahr wurden gemäss Schweizer Hagel nur 8,5 Millionen Franken Entschädigungen für Hagelschäden von landwirtschaftlichen Kulturen ausbezahlt. Im laufenden Jahr dürften allein die Unwettern der zweiten Junihälfte schon mehr Schäden verursacht haben.

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Statistik der Woche
Woche 23/2021

11.06.21 | Aktuell gehen die Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe durch die Decke. Dafür gibt es viele Gründe: Steigende Erdölpreise, gestiegene Transportkosten, der hohe Bedarf von China, schwache Ernten in den USA. Die Entwicklung erinnert an die Jahre 2007/2008. Im Hochpreisland Schweiz, wo der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel tief liegt, wird dies zu keinen grösseren Problemen führen. In Entwicklungsländern, wo oft die Hälfte des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben wird, wird die Lage für ärmere Einwohner ungemütlich. Der Anstieg der Weltmarktpreise – auch die Preise für Erdöl und Düngemittel steigen deutlich an – wird die Produktionskosten der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe ansteigen lassen.

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