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Statistik der Woche

Statistik der Woche
Woche 37/2021

17.09.21 | 2020 wurden 1'593'953 Tonnen Kuhmilch zu Käse und Quark verarbeitet. Dies entspricht 46,8 % der insgesamt verarbeiteten Milchmenge von 3'405'139 Tonnen. Dabei hat die Bedeutung des Käses für die Milchwirtschaft in den letzten Jahren noch zugenommen. Mit deutlichem Rückstand folgen die Butter mit einem Anteil von 14,4 % und die Konsummilch mit einem Anteil von 11,3 %. Im Corona-Jahr 2020 nahm die zu Konsummilch verarbeitete Milchmenge erstmals seit vielen Jahren wieder zu. Mehr Informationen zur Schweizer Milchwirtschaft finden sich in der Publikation «Milchstatistik der Schweiz 2020».

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Woche 35/2021

03.09.21 | Die verfügbaren Informationen zur Weizenernte deuten auf bessere Erträge hin, als man dies aufgrund des schlechten Wetters hätte erwarten können. Man kann davon ausgehen, dass es insgesamt keine Missernte wie 2003 (zu trocken) oder 2016 (zu nass) gegeben hat. Gemäss einer ersten Schätzung ist die Weizenfläche gegen-über dem Vorjahr um 4,4 % angestiegen. Die Gesamternte könnte deshalb beinahe das Niveau des Vorjahres erreichen. Ein Teil des Weizens wird zum Voraus als Futterweizen angebaut. Ebenfalls in den Futterkanal geht der ausgewachsene Brotweizen. Dabei handelt es sich um Körner, welche schon vor der Ernte zu keimen beginnen, meist aufgrund feuchter Witterung. Ausgewachsener Weizen eignet sich nur noch für die Fütterung. Der Preis liegt deutlich tiefer als jener für Brotweizen. Sehr viel Auswuchsweizen musste im nassen Jahr 2007 geerntet werden. Im laufenden Jahr mit vielen Niederschlägen fällt ebenfalls mehr Auswuchsweizen an. Viele Landwirte werden aufgrund von ausgewachsenem Weizen eine finanzielle Einbusse erleiden.

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Woche 34/2021

27.08.21 | Hirsche, Neuweltkameliden und Bisons bilden in der Schweiz die Kategorie der sogenannten «anderen Raufutterverzehrer». Ihr Bestand hat in den letzten Jahren zugenommen, erreicht jedoch bei weitem nicht die Bedeutung der traditionellen Raufutterverzehrer, d.h. der Rinder, Pferdeartigen, Schafe oder Ziegen. Im Jahr 2020 hat der Bestand eher stagniert. Gemessen in Grossvieheinheiten beträgt der Anteil der anderen Raufutterverzehrer am Schweizer Viehbestand nur 0,2 %. Da sie sich v.a. auf der Weide aufhalten, erwecken sie dennoch Aufmerksamkeit. Neuweltkameliden eignen sich auch für den Herdenschutz, weshalb ihre Zahl in den nächsten Jahren viel-leicht noch zunehmen wird.

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Woche 33/2021

20.08.21 | Wertmässig stammen die meisten Landwirtschaftsimporte (Zollkapitel 1-24) aus der EU. Am wichtigsten sind dabei unsere Nachbarländer Deutschland, Italien und Frankreich. Die bedeutendste Zolltarifposition hinsichtlich der Importe aus Deutschland war im Jahr 2020 «Hunde- und Katzenfutter in Aufmachung für den Detailhandel» mit einem Importwert von 33,4 Millionen CHF. Bei Frankreich und Italien war es die Position «Roter Naturwein in Behältnissen von ≤ 2 Liter» mit einem Importwert von 122,5 bzw. 97,0 Millionen Franken. Viele weitere Informationen zum landwirtschaftlichen Aussenhandel befinden sich in der aktualisierten Ausgabe des Kapitels «Aussenhandel» der Publikation «Statistische Erhebungen und Schätzungen über Landwirtschaft und Ernährung».

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Woche 32/2021

13.08.21 | Trotz einem leichten Rückgang der Produktion in den Jahren 2018 und 2019 ist Schweinefleisch weiterhin mit Abstand die wichtigste inländische Fleischart mit einer Brutto-Produktion von 223 986 Tonnen im Jahr 2020. Gut halten kann sich trotz rückläufigem Bestand auch die Produktion von Rindfleisch (118 190 Tonnen). Die Rindfleischproduktion profitiert dabei vom Rückgang der Kalbfleischproduktion (25 495 Tonnen im Jahr 2020). Die Produktion von Geflügelfleisch nimmt seit mehreren Jahren zu und nähert sich mit 105 513 Tonnen im Jahr 2020 dem Niveau der Rindfleischproduktion. Die Produktion von Schaffleisch ging 2020 (4315 Tonnen) um 8 % zurück. Alle anderen Fleischarten (Wild, Kaninchen, Ziegen, Pferde) haben eine weit geringere Bedeutung.

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Woche 31/2021

06.08.21 | Das Jahr 2021 droht im Pflanzenbau zu noch schlechteren Ergebnissen als das Jahr 2016 zu führen. 2016 hat die anhaltende Nässe v.a. im Ackerbau zu Problemen geführt. Im laufenden Jahr kommen dazu die Folgen der Spätfröste im Frühling und der massiven Hagelfälle. Dadurch sind im Gegensatz zur Situation im Jahr 2016 auch die Spezialkulturen stark betroffen.

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Statistik der Woche Woche 30/2021

29.07.21 | Die Unwetter der letzten Wochen zeigen erste Auswirkungen auf Produktionszahlen. So nahm die Menge an Sala-ten im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,2 % ab. Bei einigen Salatsorten liegt die Mengenabnahme gar deutlich über 30 %. Die kumulierte Gemüsemenge bis Juni liegt 11,7 % unter der Vorjahresmenge. Entsprechend sind viele Gemüsepreise gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der durchschnittliche Gemüsepreis lag im Juni 4,3 % über dem Vorjahresmonat. Auch die Importe nahmen vereinzelt stark zu: Bei den Salaten lagen sie im Juni 26,2 % über dem Vorjahreswert. Die Importe von Zucchetti nahmen um 43,4 % zu und die von Blumenkohl gar um 73,0 %. Die anhaltende Nässe verunmöglicht teils das Nachsäen; in der Gemüseversorgung werden daher Aus-wirkungen bis in den Frühling 2022 befürchtet.

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Woche 29/2021

23.07.21 | Seit 2012 hat die Produktion von Kalbfleisch um rund einen Viertel abgenommen. Da der Kuhbestand kontinuier-lich sinkt, stehen immer weniger Kälber zur Verfügung. Zudem gehen diese vermehrt in die Weide- und Gross-viehmast. Stark gelitten haben die Kälbermäster im Jahr 2020 während des Lockdowns aufgrund der Schliessung der Restaurants, weil die Gastronomie ein wichtiger Abnehmer von Kalbfleisch ist.

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