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Statistik der Woche

Statistik der Woche
Woche 27/2020

06.07.20 | Die Hofläden wurden während der Corona-Krise stark frequentiert. Leider gibt es wenig statistische Daten zur Direktvermarktung in der Schweiz. Letztmals hat das Bundesamt für Statistik im Jahr 2016 die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung anhand einer Stichprobenerhebung erfasst. Damals betrug der Anteil der Betriebe 21,7 %. In Anbetracht der Entwicklung von 2010 bis 2016 könnte inzwischen wohl jeder vierte Landwirtschaftsbetrieb in der Direktvermarktung aktiv sein.

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Woche 26/2020

29.06.20 | Nach einem erfolgreichen Start ins Jahr 2020 stehen die Käseexporte aufgrund der Corona-Krise aktuell unter Druck. Im April und Mai lagen die Exporte mit 4960 und 4757 Tonnen um 15,0 % bzw. 9,4 % tiefer als im Vorjahr. Gleichzeitig haben die Importe (6360 und 6784 Tonnen) deutlich zugenommen um 7,5 % bzw. 21,7 %. Im Mai überstieg die Importmenge die Exportmenge um 2027 Tonnen (42,6 %).

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Woche 25/2020

19.06.20 | Der Lockdown und die Schliessung der Schlachtviehmärkte haben im April zu einem deutlichen Rückgang der Kuhschlachtungen um 44 % im Vergleich zum Vorjahr geführt. Im April 2020 zählte man 7332 Schlachtungen gegenüber 13 092 Schlachtungen im April 2019. Schon im Mai hat sich die Lage weitgehend normalisiert.

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Woche 24/2020

15.06.20 | Die Schweiz produziert mehr Käse als im Inland konsumiert werden kann. Der Selbstversorgungsgrad (Verhältnis der Inlandproduktion zum Verbrauch in Prozent) lag 2018 bei 118 %. In der Schweiz wird jedoch auch immer mehr importierter Käse gegessen. Deshalb hatte der Schweizer Käse 2018 noch einen Anteil von 67 % am Schweizer Käseverbrauch.

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Woche 22/2020

29.05.20 | Die Produktion von Konsummilch ist im März deutlich angestiegen. Jene von UHT-Milch nahm gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 23 % zu. Dies entspricht den Meldungen aus dem Detailhandel, dass während der Corona-Krise eine grössere Nachfrage nach Konsummilch besteht.

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Woche 20/2020

15.05.20 | Das Rindvieh ernährte sich 2018 zu 86,2 % von Raufutter. Dies sind Futtermittel, welche der Mensch nicht als Nahrungsmittel verwenden kann. Bei der Verwertung des Raufutters produziert das Rindvieh jedoch Methan, ein Treibhausgas. Das Geflügel ernährte sich zu 97,5 % von Kraftfutter, welches es mit hoher Effizienz in Eier oder Fleisch umwandelt. Dafür steht das Geflügel sozusagen in direkter Nahrungsmittelkonkurrenz zum Menschen. Wie so viele Dinge auf dieser Welt haben auch die Rindvieh- und die Geflügelhaltung ihre Vor- und Nachteile.

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Woche 18/2020

01.05.20 | 2018 beanspruchte das Rindvieh 6,2 Millionen Tonnen oder 79,1 % der verfügbaren Futtermittel in der Schweiz gemessen in Trockensubstanz. An zweiter Stelle standen die Schweine mit knapp 0,8 Millionen Tonnen oder 9,8 % der Futtermittel. Der Bedarf des Geflügels hat in den letzten Jahren zugenommen: mit 0,3 Millionen Tonnen oder 4,3 % steht das Geflügel an dritter Stelle.

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Woche 17/2020

27.04.20 | 2018 betrug der Pro-Kopf-Verbrauch von Nahrungsmitteln 12,6 Megajoule oder 3000 Kilokalorien pro Tag. Aus energetischer Sicht sind Getreide, pflanzliche Fette, Milch, Zucker und Fleisch die wichtigsten Nahrungsmittelgruppen. Sie liefern mehr als 70 % der Energie. Dabei ist die Butter nicht in der Milch berücksichtigt sondern unter den tierischen Fetten. Hat die Corona-Krise einen Einfluss auf unsere Ernährung? Allenfalls werden sich die Verhältnisse in dieser Statistik für das Jahr 2020 leicht ändern.

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