Inhalt - Gemeinsames Vorgehen gegen Tuberkulose bei Wild

  • 08. März, 2018

Gemeinsames Vorgehen gegen Tuberkulose bei Wild

(lid.ch) – Die Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein wollen gemeinsam die Tuberkulose beim Rotwild überwachen und bekämpfen.

Vertreterinnen und Vertreter der 4 Staaten haben eine gemeinsame Erklärung unterschrieben, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilt. Ziel des Vorgehens ist es, eine Ansteckung von Menschen und Nutztieren zu verhindern.

Tuberkulose beim Wild wird seit einiger Zeit im deutsch-österreichischen Grenzgebiet festgestellt. Dort wurde bereits Rindvieh angesteckt. Die Schweiz und Liechtenstein sind bisher nicht direkt betroffen.

Die Erklärung enthält folgende Punkte:

  • Die Überwachung und Bekämpfung soll zwischen Deutschland, Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz verstärkt koordiniert erarbeitet und umgesetzt werden. Dazu wird eine länderübergreifende Kerngruppe eingesetzt.
  • Die Ausbreitung der Tuberkulose beim Wild sowie der Erfolg der Bekämpfungsmassnahmen soll transparent für alle dokumentiert werden.
  • Wo Lücken in der Forschung bestehen, sollen diese gemeinsam angegangen werden.
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