Inhalt - Deutlich mehr Schermäuse - das sorgt für Schäden

  • 13. April, 2018

Deutlich mehr Schermäuse - das sorgt für Schäden

(lid.ch) – Dieses Jahr gibt es besonders viele Schermäuse. Diese sorgen für erhebliche Schäden. Aufgrund der Mäuse-Dichte lohnt sich an etlichen Standorten die Bekämpfung nicht mehr.

An rund 80 Prozent der von der Forschungsanstalt Agroscope untersuchten Standorte gibt es mehr Schermäuse als im Vorjahr, wie Cornel Stutz von Agroscope gegenüber dem LID sagt. Speziell sei dieses Jahr insbesondere, dass die Bestände in den meisten Regionen zugenommen haben. Normalerweise entwickeln sich die Populationen je nach Region unterschiedlich und in Zyklen.

Laut Stutz hat ein Grossteil der Standorte die für eine effiziente Regulierung kritische Grenze von 40 Mäusen pro Hektare überschritten. "An diesen Standorten ist eine grossflächige Mäusebekämpfung kaum mehr sinnvoll", erklärt Stutz. 

Grund für die Mäuse-Plage ist die lange und warme Vegetationszeit im letzten Jahr. Das erlaubte es den Mäusen, 1 bis 2 zusätzliche Würfe aufzuziehen.

Schermäuse richten erhebliche Schäden an. Sie fressen pro Tag rund 150 Gramm Wurzeln - so viel, wie sie selbst wiegen. Sie können so etwa im Obstbau die Erträge schmälern oder gar Bäume absterben lassen.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie im LID-Mediendienst.