Inhalt - Deutschland: Weniger Winterweizen angebaut

  • 15. Mai, 2018

Deutschland: Weniger Winterweizen angebaut

(lid.ch) - Die Anbaufläche von Winterweizen, der wichtigsten Getreideart in Deutschland, ist im Jahr 2018 um knapp 6 Prozent gegenüber 2017 gesunken.

Gemäss Schätzungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) haben die deutschen Landwirte für die Ernte 2018 auf 2,95 Mio. Hektaren Winterweizen angebaut. Das entspricht einem Rückgang von 174’000 Hektaren gegenüber 2017. Damit nimmt der Winterweizen 51 Prozent der Getreideanbaufläche ein.

Der Getreideanbau in Deutschland wird im Jahr 2018 voraussichtlich eine Anbaufläche von 5,79 Mio. Hektaren erreichen. Für den Anbau von Wintergetreide wurde eine Anbaufläche von 5,09 Millionen Hektaren genutzt. Dies entspricht einem Rückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Aussaat von Sommergetreide erfolgte auf 691’000 Hektar, fast 36 Prozent mehr als 2017.

Für den Anbau von Wintergerste zur Ernte 2018 nutzten die Landwirte gemäss Destatis 1,22 Mio. Hektaren (– 1 %), für Roggen und Wintermenggetreide 532’000 Hektaren (– 1 %). 

Die Anbaufläche von Winterraps ging im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf  1,26 Mio. Hektaren zurück. Eine leichte Flächenausdehnung gab es bei den Zuckerrüben:  Gegenüber 2017 stieg die Anbaufläche der in Deutschland bedeutsamsten Hackfrucht um knapp 4 % auf 422’000 Hektaren.  Für Kartoffeln wurde eine Anbaufläche von 249’000 Hektaren genutzt. Der Anbau bewegt sich damit knapp unter Vorjahresniveau (– 1 %).