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Aussenhandel

Die Daten dieses Bereichs stammen von der eidgenössischen Zollverwaltung (EZV). Der landwirtschaftliche Aussenhandel in den Zollkapiteln 1 bis 24 wird detailliert dargestellt.

Kapitel 5 der Publikation SES: Aussenhandel (pdf)

 

 

Im Jahre 2015 führte die Schweiz Güter im Wert von 244 Milliarden Franken (Vorjahr: 252 Milliarden Franken) ein und im Wert von 279 Milliarden Franken (Vorjahr: 285 Milliarden Franken) aus. Pro Einwohner ergaben sich somit Warenströme im Betrag von 29 141 Franken in die Schweiz und von 33 371 Franken aus der Schweiz. Zu beachten ist, dass in den Zahlen der Tabelle 5.1 ab 2013 neu auch der Aussenhandel mit Gold und Silber (Zollkapitel 71) eingeschlossen ist. Dadurch sind die Angaben nicht mehr mit jenen der Vorjahre vergleichbar.

Seit dem 1. Juli 2013 (Eintritt von Kroatien) zählt die Europäische Union (EU) 28 Mitgliedsländer, welche den Löwenanteil des Schweizerischen Aussenhandels auf sich vereinigten. Wertmässig stammten 64 % der in die Schweiz eingeführten Güter aus der EU und 43 % der Exporte gelangten in die EU. In den letzten Jahren hat Asien im Aussenhandel an Bedeutung gewonnen. Deutschland erwies sich im Berichtsjahr mit grossem Abstand als wichtigster Handelspartner. Mit wertmässigen Anteilen von 21 % an der Gesamteinfuhr in die Schweiz und 14 % an der Gesamtausfuhr übertraf es die folgenden Länder Italien (Einfuhranteil 8 % und Ausfuhranteil 5 %) und Frankreich (Einfuhranteil 7 % und Ausfuhranteil 6 %) deutlich. Aufgrund des Aussenhandels mit Gold ist das Vereinigte Königreich bei den Einfuhren mit 13 % auf den zweiten Platz vorgestossen. (Tabelle 5.1)

Mit Importen von 11,5 Milliarden Franken und Exporten von 8,5 Milliarden Franken erreichten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse (Zollkapitel 1 bis 24) Anteile von 4,7 % an der Einfuhr und von 3,0 % an der Ausfuhr. Getränke, Früchte und Kaffee lagen bei den Einfuhren wertmässig an der Spitze, bei den Ausfuhren waren es Kaffee, Getränke und verschiedene Lebensmittelzubereitungen. Die grössten Tonnagen wurden sowohl bei der Einfuhr wie auch bei der Ausfuhr bei den Getränken erreicht. Die wichtigsten Exportprodukte der Schweizer Landwirtschaft sind Milchprodukte und insbesondere der Käse mit einem Exportwert von 573 Millionen Franken im Jahr 2015 (Tabelle 5.2).

Bei den landwirtschaftlichen Produktionsmitteln sind in den letzten Jahren insbesondere die Importe von Futtermitteln angestiegen. Diese Importe sind allerdings zu einem grossen Teil von der Inlandernte abhängig, die von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ausfallen kann (Tabelle 5.6).
 

Link zu den Daten des Bundesamtes für Statistik