Inhalt - Familienbetriebe

Bäuerliche Familienbetriebe

Bäuerliche Familienbetriebe sind die Stütze der Schweizer Landwirtschaft. Die Struktur eines Landwirtschaftsbetriebes als Familienbetrieb hat Tradition und ist in der Schweiz und in vielen anderen Ländern üblich.

Aber was ist ein Familienbetrieb? „Family Farming“ ist ein Begriff, der nicht einfach zu definieren ist. Da die Voraussetzungen je nach Klima, sozioökonomischem Umfeld und Produktionsausrichtung sehr unterschiedlich sind, ist eine quantitative Definition beispielsweise über die Grösse eines Betriebs nach Hektaren nicht zielführend.

Jedoch gibt es Kriterien, die bäuerliche Familienbetriebe umschreiben:

  • Die Entscheidungskompetenz liegt bei der bewirtschaftenden Familie.
  • Die Risiken werden von der bewirtschaftenden Familie getragen.
  • Die Arbeit wird hauptsächlichen von Familienmitgliedern geleistet.
  • Das bewirtschafte Land ist in der Verfügungsgewalt der Familie, sie es durch Grundbesitz oder durch Pacht.
  • Das Finanzkapital wird grösstenteils von der Familie oder ihren Kreditgebern gestellt, jedoch nicht von institutionellen Investoren.
  • Das Einkommen der Familie stammt mehrheitlich aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit.
  • Das Familienleben verschmilzt mit dem Betrieb.
  • Der Betrieb wird an die Nachkommen vererbt.


Eine detailliertere Definition befindet sich im Dossier "Internationales Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe 2014".