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Raumplanung

Die Raumplanung definiert ausschlaggebende Rahmenbedingungen für die Schweizer Landwirtschaft. Der SBV setzt sich dafür ein, dass den Bäuerinnen und Bauern weiterhin genügend Land zur Verfügung steht und dass sie die für ihre an den heutigen Markt angepassten Tätigkeiten nötige Infrastruktur errichten können.

Pro Sekunde geht in der Schweiz 1m2 Kulturland verloren. Das entspricht einer Fläche von 10 Fussballfeldern pro Tag oder der Fläche des Zugersees pro Jahr. Diese eindrücklichen Zahlen zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Fruchtbarer Boden ist eine immer knapper werdende Ressource und gleichzeitig die Grundlage für die Nahrungsmittelproduktion in unserem Land. Die Schweizer Bevölkerung ist sich diesem Problem bewusst und fordert Massnahmen, die den Kulturlandverschleiss und die unkoordinierte Ausbreitung von Siedlungsgebieten stoppen.

Im Rahmen der laufenden Revision des Raumplanungsgesetztes setzt sich der SBV daher für griffige Massnahmen ein, die den Schutz von Kulturland und Fruchtfolgeflächen verbessern. Eine klare Trennung zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet und Zurückhaltung bei Einzonungen sind dabei zentral. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Anliegen des SBV, dass innerhalb von Landwirtschaftszonen zeitgemässe Gebäude zugunsten einer effizienten landwirtschaftlichen Nutzung erstellt werden können. Die Landwirtschaftsbetriebe müssen sich an die ständig ändernden Herausforderungen auf dem Markt innovativ anpassen können, dafür braucht es Pragmatismus und Flexibilität bei der Bewilligung von zonenkonformen Bauten und Anlagen.

Für die grosse Mehrheit der neuen Siedlungsflächen gehen Landwirtschaftslächen verloren, insbesondere auch die besten Böden. Über ein Drittel der neu verbauten Fläche war vorher Ackerland.

 

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