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Tierhaltung

Statistik der Woche
Woche 09/2021

05.03.21 | Im Jahr 2020 wurden 232 157 Tonnen Trockensubstanz von Soja und Sojanebenprodukten, hauptsächlich Sojaex-traktionsschrot und -kuchen, als Futtermittel importiert. Gegenüber 2019 hat die Importmenge um 3,8 % abge-nommen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren zunehmend bemüht, Soja aus zertifizierter Produktion zu importieren. Der Anteil des Sojas aus europäischen Quellen ist deshalb deutlich angestiegen, während Brasilien als Herkunftsland an Bedeutung verloren hat.

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Statistik der Woche
Woche 08/2021

26.02.21 | Rechnet man Milch, Milchprodukte sowie die Milchbestandteile in verarbeiteten Nahrungsmitteln in Vollmilch-äquivalente (VMA) um, so hat die Schweiz im Jahr 2020 113,0 Millionen oder 24 % mehr VMA importiert als im Vorjahr. Das entspricht einer Zunahme der Milchimporte von 13 Kilogramm Vollmilch pro Einwohner. Am stärks-ten zugenommen haben die Importe von Käse und Butter. Die Exporte nahmen dagegen um 24,7 Millionen VMA oder 3 % ab. Der Ausfuhrüberschuss hat um 43 % abgenommen und liegt noch bei 182,4 Millionen VMA. Zumin-dest ein Teil der zusätzlichen Importe im Jahr 2020 lässt sich durch die Abnahme des Einkaufstourismus erklären.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 01-21: Schlachtviehmarkt

12.02.21 | 2020 war für die Schlachtviehproduzenten ein sehr erfolgreiches Jahr mit einer günstigen Preisentwicklung. Während die Perspektiven beim grossen Mastvieh und den Schlachtlämmern weiterhin gut sind, ist die Situation in der Schweine- und der Kälbermast aktuell schwierig. Das grösste Wachstum erfolgte 2020 in der Produktion von Geflügelfleisch. In diesem Bereich sind die Aussichten auch für 2021 günstig.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2021

12.02.21 | Die Januartemperaturen lagen in den Berglagen im Mittel um 2 Grad unter der Norm 1981-2010, in den tiefen Lagen der Nordschweiz lagen sie im Bereich der Norm. Die tiefsten Nachttemperaturen brachte ein Hochdruckgebiet vom 9. bis 11. Januar, mit Minima von -7 bis -9 Grad in den tiefen Lagen der Alpennordseite. Ab dem 12. Januar fielen wiederholt grössere Schneemengen bis in die Niederungen. Die Schneefälle führten gebietsweise zu Verkehrsproblemen und in den Bergregionen zu einer ausgeprägten Lawinengefahr. Regional ergaben sich sehr hohe Niederschlagsmengen, im Bereich von 200 bis 300 % der Norm 1981-2010. Dies führte an mehreren Orten zusammen mit der Schneeschmelze zu Überschwemmungen. Für den Pflanzenbau dürften die Frostnächte und die reichlichen Niederschläge im Hinblick auf die kommende Vegetationsperiode positive Auswirkungen haben, zumindest dort, wo es nicht zu Schäden durch Überschwemmungen oder durch die grosse Schneelast kam.

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Statistik der Woche
Woche 06/2021

12.02.21 | Im Corona-Jahr 2020 hat sowohl der Wert der Exporte wie auch jener der Importe insgesamt abgenommen. Im landwirtschaftlichen Aussenhandel der Zollkapitel 1 bis 24 haben jedoch nur die Exporte von Landwirtschaftsgü-tern um 3,7 % abgenommen, während die Importe um 2,5 % zugenommen haben. So gab es bei den Exporten nur im Zollkapitel 9 (Kaffee und Tee: +193 Millionen CHF) eine markante Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Dagegen haben die Importe von Früchten (+108 Millionen CHF), von Kaffee und Tee (+67 Millionen CHF), von verschiedenen Lebensmittelzubereitungen (+64 Millionen CHF), von Gemüse (+51 Millionen CHF) sowie von Milchprodukten und Eiern (+42 Millionen CHF) deutlich zugenommen. Die starke Abnahme des Einkaufstourismus dürfte ein wichtiger Grund für die Zunahme der Nahrungsmittelimporte in den erwähnten Zollkapiteln sein.

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Statistik der Woche
Woche 05/2021

05.02.21 | Der Bestand der Mutterkühe nimmt weiter zu. Deshalb werden vermehrt junge Stiere, Ochsen und Rinder gemästet, meistens auf der Weide. 2020 war ein Drittel aller geschlachteten Stiere, Ochsen und Rinder im Alter von 8 bis 10 Monaten. Bei der Fleischproduktion ist der Anteil mit 29 % aufgrund des geringeren Schlachtgewichts etwas kleiner. Im Gegenzug stagnieren die Schlachtungen von Stieren und Rindern mit einem Alter von mehr als 12 Monaten. Aufgrund der vermehrten Weidemast nimmt der Anteil der Ochsen zu. 31 % der männlichen Schlachttiere waren im Jahr 2020 Ochsen.

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Standpunkte
Keine Klongenetik in der Schweiz

14.01.21 | Für den Schweizer Bauernverband ist das Klonen von Tieren fragwürdig. Insbesondere, weil Klonen auch bei der Bevölkerung keinerlei Akzeptanz findet. Es handelt sich dabei nicht primär um gesundheitliche Bedenken beim Konsum von Fleisch oder Milch von Tieren mit Klongenetik. Vielmehr sind es ethische Fragen, welche die Konsumenten beschäftigen. So hat die Herstellung eines Klontieres unerwünschte Nebeneffekte, wie überschüssige Klon-Embryonen oder Klontiere mit Defekten. Die Schweizer Landwirt-schaft will naturnah sein. Sie positioniert sich über Qualität und fordert dafür angemessene Preise ein. Das Klonen passt nicht zu diesem Image. Aus diesem Grund hat der Schweizer Bauernverband 2018 in Zusammenarbeit mit der Branche eine Regelung zum Umgang mit Klongenetik ausgearbeitet und diese per 1. Januar 2019 in die Richtlinien von QM-Schweizer Fleisch aufgenommen. Er begrüsst, dass die Bran-chenlösung auch in die Suisse Garantie-Branchenreglemente Fleisch und Milch und in das Ausstellungs-reglement der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Rinderzüchter übernommen wurde. Damit darf keine Milch oder Fleisch mit Klongenetik mehr unter Suisse Garantie produziert und keine Tiere mit Klongenetik mehr an den Ausstellungen präsentiert werden. Wir überprüfen die Einhaltung der Anforderung in unse-rem Programm QM-Schweizer Fleisch. Verstösse werden streng sanktioniert und können zum Ausschluss aus dem Programm führen. Ein ebensolches Vorgehen erwarten wir von der Trägerschaft der anderen relevanten Reglemente. Denn es ist wichtig, dass die Umsetzung von allen Tierhaltungsbetrieben einge-fordert wird: Das Nichteinhalten von einem einzigen Betrieb kann zu einem grossen Imageschaden für die gesamte Schweizer Landwirtschaft führen!

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 12-20: Das Landwirtschaftsjahr 2020 – Rückblick und Ausblick

11.01.21 | Ein erfolgreiches Jahr 2020 - Nicht alle Probleme sind gelöst - Die Konsumenten ändern ihren Speisezettel - Der Bio-Anteil wächst - Die Inlandproduktion sinkt im Verhältnis zum Verbrauch - Die Konsumenten und Steuerzahler als Kunden

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