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Tierhaltung

Statistik der Woche
Woche 25-2022

04.07.22 | Die Teuerung kommt in der Schweiz bei den Nahrungsmitteln mit Verzögerung an. Die Konsumentenpreise für Nahrungsmittel stiegen gemäss dem Bundesamt für Statistik im Mai 2022 innert Jahresfrist trotz den massiven Preissteigerungen auf dem Weltmarkt erst um 0,9 %. Dafür gibt es diverse Gründe: Der hohe Kurs des Schweizer Frankens hat eine dämpfende Wirkung. Verkaufte Inlandprodukte stammen teilweise noch von den Ernten des Vorjahres. Importe laufen oft über langfristige Verträge und kommen mit Verzögerung in den Verkauf. Die Importpreise für unverarbeitete und verarbeitete Landwirtschaftsprodukte sind erst spät angestiegen, dürften nun aber die Konsumentenpreise für Nahrungsmittel zunehmend beeinflussen.

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Statistik der Woche
Woche 24-2022

17.06.22 | Die Schweizer Bevölkerung wächst kontinuierlich. Waren es 2000 anfangs Jahr noch 7,2 Millionen Einwohner stieg diese Zahl bis anfangs Januar 2021 auf 8,8 Millionen Einwohner. Die pro Einwohner verfügbare Landwirtschaftsfläche hat dadurch laufend abgenommen. Standen im Jahr 2000 noch 570 Quadratmeter Ackerland pro Einwohner zur Verfügung, so waren es 2021 noch 453 Quadratmeter. Diese Fläche entspricht einem Rechteck von 21,3 auf 21,3 Meter und einer Abnahme um 20,5 % im Vergleich zu 2000. Betrachtet man die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche, so ergibt sich eine ähnliche relative Abnahme der Fläche pro Einwohner um 20,3 %.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 05-22: Der Ukraine-Krieg und die Landwirtschaft

13.06.22 | Der Ukraine-Krieg lässt die Produktionskosten in der Landwirtschaft stark ansteigen. Aktuell ergeben sich für das Jahr 2022 Mehrkosten von schätzungsweise 900 Millionen Franken. Die effektiven Mehrkosten hängen von der weiteren Entwicklung ab. Falls das Einkommen in der Landwirtschaft nicht deutlich zurückgehen soll, müssen die Produzentenpreise entsprechend ansteigen.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Mai 2022

13.06.22 | Der Mai brachte eine rekordhohe Zahl von Sommertagen und war der zweitwärmste Monat Mai seit Messbeginn 1864. Nur der Mai 1968 war noch wärmer. In Genf gab es 15 Sommertage mit einem Temperaturmaximum von 25 Grad und mehr, in Locarno waren es 16. In der Deutschschweiz gab es weniger als zehn Sommertage. Die Niederschläge blieben verbreitet unter der Norm 1991-2020. In der Westschweiz und im Wallis lagen die Niederschläge teilweise unter 30 % der Norm, in der Südschweiz regional unter 40 % und in der Deutschschweiz meist zwischen 40 und 80 %. Mit dem Mai endete ein milder, sonniger und niederschlagsarmer Frühling. Es war einer der zehn niederschlagärmsten Frühlinge seit Messbeginn.

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Statistik der Woche
Woche 23-2022

10.06.22 | Die Fläche ist nicht gleichmässig auf die Landwirtschaftsbetriebe verteilt. 28,4 % der Betriebe haben eine Grösse zwischen 10 bis 20 Hektaren, bewirtschaften zusammen jedoch nur 20,0 % der Gesamtfläche. Insgesamt bewirtschaften 56,5 % der Betriebe (mehr als die Hälfte) weniger als 20 Hektaren pro Betrieb. Sie haben zusammen nur einen Anteil von 26,1 % der Gesamtfläche (etwa einen Viertel). Nach Fläche ist die Gruppe der Betriebe mit 30 bis 50 Hektaren am bedeutendsten: Diese 16,4 % der Betriebe bewirtschaften zusammen 29,4 % der Gesamtfläche.

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Statistik der Woche
Woche 22-2022

03.06.22 | Die Teuerungswelle hat die Nahrungsmittelpreise im Detailhandel noch nicht erfasst. Auch die Preise, welche die Landwirtschaftsbetriebe für ihre Produkte erhalten, haben sich bisher kaum bewegt. Dies war ja auch nicht möglich, da die Ernten im Pflanzenbau grösstenteils noch bevorstehen. Massiv gestiegen sind jedoch die Preise für landwirtschaftliche Produktionsmittel, insbesondere für Dünger, Energie (inklusive Treibstoffe) und Futtermittel. Der Einkaufspreisindex landwirtschaftlicher Produktionsmittel lag im April 2022 auf 112,2 Punkten (Dezember 2020 = 100) und damit um 10,4 % höher als im April 2021. Dies erzeugt für die Landwirtschaft im laufenden Jahr geschätzte Mehrkosten von 900 Millionen Franken. Ohne eine deutliche Erhöhung der Preise für landwirtschaftliche Produkte wird das Einkommen der Landwirte und Landwirtinnen massiv zurückgehen.

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Statistik der Woche
Woche 21-2022

24.05.22 | Die gelieferten Düngermengen im HODUFLU haben über die Jahre zugenommen. Die Anzahl der Lieferungen haben seit 2014 um 37,7 % zugenommen (siehe rechte Achse der Grafik). Mengenmässig hat vor allem der Anteil des Hofdüngers zugenommen (+ 46,2 % seit 2014, in Tonnen Stickstoff gesamt). Die Menge an Recyclingdünger ist über die Jahre konstant und schwankt um einen Mittelwert von rund 4'670 Tonnen N gesamt.

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Statistik der Woche
Woche 20-2022

20.05.22 | Güter gelangen mit unterschiedlichen Transportmitteln in die Schweiz. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) erfasst beim Grenzübertritt in die Schweiz jeweils das Transportmittel. Betrachtet man die Einfuhren der landwirtschaftlichen Zollkapitel (Kapitel 1 bis 24) auf Ebene Einfuhrgewicht, so zeigt sich, dass 2021 76,8 % der Güter über die Strasse in die Schweiz eingeführt wurden. 14,0 % gelangten mit der Bahn in die Schweiz und 8,0 % über den Rhein mit dem Schiff. Lediglich 0,2 % der Güter gelangten mit dem Flugzeug in die Schweiz. Hierbei handelt es sich aber um eine Momentaufnahme beim Grenzübertritt in die Schweiz. Es ist gut möglich, dass einige Güter auf ihrem Lieferweg durch unterschiedliche Transportmittel befördert werden.

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