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Tierhaltung

Statistik der Woche
Woche 43/2021

29.10.21 | Im letzten Jahrhundert erreichte der Kuhbestand in der Schweiz im Jahr 1961 mit 943'372 Kühen den Höchst-stand. Damals gab es noch keine jährlichen Viehzählungen. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war zudem jede Kuh eine Milchkuh. Damals begannen einige Landwirtschaftsbetriebe mit der Haltung von Mutterkühen und deren Bestand nahm in der Folge kontinuierlich zu. Gleichzeitig ging der Bestand der Milchkühe immer weiter zurück. Im Jahr 2020 ist er bei 546'479 Milchkühen angelangt. Diese Abnahme war möglich, da die Milchleistung pro Milchkuh von ca. 3000 Kilogramm Milch pro Jahr auf ca. 7000 Kilogramm Milch pro Jahr gesteigert worden ist.

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Statistik der Woche
Woche 42/2021

22.10.21 | Die Anzahl Milchkühe ist je nach Kanton sehr unterschiedlich. Berechnet man die Anzahl Milchkühe pro 100 Hektaren landwirtschaftlicher Nutzfläche (LN), so weisen die südlich gelegenen Kantone Genf, Wallis, Tessin und Graubünden eine Dichte von weniger als 30 Kühen pro 100 Hektaren LN auf. Der Espace Mittelland liegt mit 37 bis 67 Milchkühen im Mittelfeld. Viele Milchkühe werden in den Kantonen der Innerschweiz und der Ostschweiz ge-halten. Dabei weist der Kanton Obwalden mit 104 Milchkühen pro 100 Hektaren LN deutlich die höchste Dichte an Milchkühen auf. Auf eine Hektare LN kommt dort rund eine Milchkuh. Allerdings stehen in den Bergkantonen mit den Sömmerungsweiden auch Flächen zur Verfügung, welche in der LN nicht berücksichtigt werden.

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Statistik der Woche
Woche 41/2021

15.10.21 | Steigende Energiepreise und verbreitete Engpässe in der Logistik und der Warenbeschaffung führen aktuell zu höheren Teuerungsraten. Dabei kann der Blick zurück beruhigend wirken: Die allgemeine Teuerung war in den letzten Jahren tief und teilweise sogar negativ. Die Nahrungsmittelmittelpreise für Konsumenten sind sogar noch weniger angestiegen. Dies ist vielleicht mit ein Grund, weshalb zunehmend über Food Waste geklagt wird. - Was wenig Wert hat, erfordert auch wenig Aufmerksamkeit. Für die Landwirtschaft haben sich die Preise der Produktionsmittel in den letzten Jahren günstig entwickelt. Die aktuelle Teuerung kommt natürlich ungelegen, es muss aber kaum mit einem extremen Anstieg der Kosten gerechnet werden. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte sind in den letzten beiden Jahren insgesamt leicht angestiegen. Sie werden jedoch kaum das Niveau des Jahres 2008 erreichen. Damals herrschte eine weltweite Nahrungsmittelkrise.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 09-21: Entwicklung des Schweizer Nutztierbestandes

11.10.21 | Der Nutztierbestand nimmt 2021 um schätzungsweise 7500 GVE zu. Die grössten Zunahmen verzeichnen der Schweine- und der Geflügelbestand. Während es sich beim Schweinebestand um eine temporäre Bestandesschwankung im Rahmen des Schweinezyklus handelt, nimmt der Geflügelbestand seit mehre-ren Jahren zu.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - September 2021

11.10.21 | Auf einen eher kühlen August folgte ein überdurchschnittlich sonniger und ausgesprochen milder September. V.a. die erste Monatshälfte brachte hohe Temperaturen. Die Niederschlagsmengen waren unterdurchschnittlich, wie schon im August. An einzelnen Orten fiel nicht einmal ein Drittel der durchschnittlichen September-Regenmenge. Im Juni und Juli wurden 6927 bzw. 3577 Hagel-Schadenfälle gemeldet (Tabellen 1.4 und 1.5) . Insgesamt gingen bis und mit August im laufenden Jahr 11'212 Schadenmeldungen ein. Schweizer Hagel schätzt die versicherten Schäden auf insgesamt 110 Millionen Franken und spricht vom schlimmsten Hageljahr seit dem Bestehen der Versicherung. Die Landwirtschaft ist im laufenden Jahr auch von Elementarschäden stark betroffen, da der Hagel oft von Starkregen und Überschwemmungen begleitet wurde.

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Statistik der Woche
Woche 40/2021

08.10.21 | Das laufende Jahr führt im Pflanzenbau generell zu sehr tiefen Erträge. Alle Kulturen wurden in irgendeiner Form von Spätfrösten, Starkregen, Überschwemmungen, Staunässe, Sonnenmangel, Hagel und/oder Sturmwind betroffen. Die Versicherung «Schweizer Hagel» spricht vom schlimmsten Jahr ihrer 141-jährigen Geschichte und schätzt die versicherten Schäden aufgrund von Hagel und Elementarereignissen auf mehr als 110 Millionen Franken. Die Ernten der wichtigsten Kulturen werden zurzeit um 7 % (Getreide für Futtermittel) bis 73 % (Aprikosen) kleiner als im Vorjahr eingeschätzt.

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Statistik der Woche
Woche 39/2021

01.10.21 | Schafe werden in der Schweiz v.a. für die Fleischproduktion gehalten. Im Jahr 2020 hatte das Schaffleisch einen Anteil von einem Prozent an der inländischen Fleischproduktion. Auf den Markt gelangt v.a. Lammfleisch, d.h. Fleisch von jungen Masttieren. Seit zwei Jahren haben sich die Preise für die Produzenten sehr erfreulich entwickelt. Erstaunlicherweise nimmt die Produktion seit mehr als einem Jahr jedoch ab. Innert Jahresfrist ergab sich eine Abnahme um drei Prozent. Dabei ist der Schafbestand stabil und scheint nach ersten Schätzungen auch im laufenden Jahr nicht abzunehmen.

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Statistik der Woche
Woche 38/2021

24.09.21 | Gesextes Sperma erlaubt es, das Geschlecht des Kalbes im Voraus zu wählen. Dies ermöglicht es, bei Besamungen mit Milchrassen vermehrt weibliche Kälber zu produzieren, welche in der Folge zu Milchkühen aufgezogen werden. Männliche Kälber, welche sich bei Milchrassen nur schlecht zur Mast eignen, werden so vermieden. Mit der zunehmenden Verbreitung des Spermasexings steigt deshalb der Anteil der weiblichen Kälber an. In den letzten 12 Monaten wurden bei insgesamt 675'152 Abkalbungen 359'251 weibliche Kälber und 315'091 männliche Kälber gemeldet. Der Anteil der weiblichen Kälber beträgt damit zurzeit 53,2 %. Falls die aktuelle Entwicklung anhält, kann der Anteil der weiblichen Kälber bis auf etwa 60 % ansteigen.

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