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Tierhaltung

Stellungnahmen Änderung der Tierarzneimittelverordnung und der Verordnung über das Informationssystem Antibiotika in der Veterinärmedizin

09.07.21 | Keine 4 Wochen nach dem Start dieser Vernehmlassung ist die Tierarzneimittelverordnung in die Vernehmlassung zur «vorgezogenen Verordnungsrevision im Tierarzneimittelrecht» einbezogen. Bei der Durchsicht dieser zweiten Vernehmlassung, stellt der Schweizer Bauernverband (SBV) fest, dass diese 2. Revision wohl eine zeitliche Dringlichkeit aufweist, diese aber aufgrund der Tatsache, dass die Erlasse der EU, welche diese Revision nötig machen schon seit dem 11. Dezember 2018 vorliegen. Das Warten auf allfällige Durchführungserlasse der EU, die noch immer nicht vorliegen, hat keine Klarheit gebracht. Wir bitten Sie künftig die Beübung der interessierten Krise mit parallel laufenden Vernehmlassungen zu gleichen Erlassen durch eine rechtzeitige amtsinterne Koordination zu vermeiden.

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Statistik der Woche
Woche 26/2021

05.07.21 | Die Umsätze mit Nahrungsmitteln sind schon seit längerer Zeit zur Stütze des Detailhandels geworden. Während der Corona-Krise hat ihre Bedeutung nochmals stark zugenommen. Im Mai 2021 lagen die Umsätze mit Nahrungsmitteln gemäss Bundesamt für Statistik zwar immer noch hoch (118,2 Punkte), sie sind aber im Vergleich zum Vormonat (121,9 Punkte) und zu 2020 (123,9 Punkte) zurückgegangen. Offensichtlich nimmt der Einkaufstourismus wieder zu. Falls er das frühere Niveau erreicht, kann dies die Produzentenpreise vor allem bei jenen Nahrungsmitteln unter Druck setzen, bei denen der Inlandanteil hoch ist und sich die Produktion der zeitweise erhöhten Nachfrage angepasst hat. Dies betrifft z.B. die Produktion von Milch, Schlachtschweinen und Gemüse.

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Statistik der Woche
Woche 25/2021

25.06.21 | In den letzten Jahren war die Schweizer Landwirtschaft wenig von Hagelschäden betroffen. Dafür lagen die Vergütungen für Elementarschäden von 2015 bis 2020 höher als in der Periode von 2008 bis 2014. Allerdings wurde das Niveau des Ausnahmejahres 2007 bei den Elementarschäden bisher nicht mehr erreicht. Die letzten bedeutenden Hageljahre waren 2013 und vor allem 2009 mit Schadenvergütungen von 66,4 bzw. 108,3 Millionen Franken. Im letzten Jahr wurden gemäss Schweizer Hagel nur 8,5 Millionen Franken Entschädigungen für Hagelschäden von landwirtschaftlichen Kulturen ausbezahlt. Im laufenden Jahr dürften allein die Unwettern der zweiten Junihälfte schon mehr Schäden verursacht haben.

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Stellungnahmen Vernehmlassung Änderung Agrareinfuhrverordnung; Verlängerung Mindestgrenzschutz Zucker

23.06.21 | Wir bedauern, dass die Eidgenössischen Räte die Debatte zur parlamentarische Initiative 15.479 Stopp dem ruinösen Preisdumping beim Zucker! Sicherung der inländischen Zuckerwirtschaft nicht wie vorgesehen in der Sommersession abschliessen konnten. Der Umstand hat weitere grosse Unsicherheiten für die Schweizer Zuckerrübenproduzenten bei der Anbauplanung und den Vertragsabschlüsse 2022 zur Folge.

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Statistik der Woche
Woche 23/2021

11.06.21 | Aktuell gehen die Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe durch die Decke. Dafür gibt es viele Gründe: Steigende Erdölpreise, gestiegene Transportkosten, der hohe Bedarf von China, schwache Ernten in den USA. Die Entwicklung erinnert an die Jahre 2007/2008. Im Hochpreisland Schweiz, wo der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel tief liegt, wird dies zu keinen grösseren Problemen führen. In Entwicklungsländern, wo oft die Hälfte des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben wird, wird die Lage für ärmere Einwohner ungemütlich. Der Anstieg der Weltmarktpreise – auch die Preise für Erdöl und Düngemittel steigen deutlich an – wird die Produktionskosten der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe ansteigen lassen.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 05-21: Die mittlere ortsanwesende Bevölkerung: eine Statistik von Agristat

10.06.21 | Die mittlere ortsanwesende Bevölkerung ist eine Statistik von Agristat, welche die Anzahl Personen beinhaltet, die sich in einem Kalenderjahr in der Schweiz mit Nahrungsmitteln verpflegen. Sie berücksichtigt Grenzgänger, Touristen sowie Kurzaufenthalter des Asylbereichs und erlaubt somit eine genaue Berechnung des Nahrungsmittelverbrauchs pro Kopf. Auch wenn sich die mittlere ortsanwesende Bevölkerung nicht stark von der ständigen Wohnbevölkerung unterscheidet, kann sie dennoch einen entscheidenden Einfluss auf den Pro-Kopf-Verbrauch ausüben. Dies verdeutlicht die Berechnung des Geflügelfleischverbrauchs pro Kopf, der – berechnet anhand der mittleren ortsanwesenden Bevölkerung – keine steigende, sondern eine stagnierende Tendenz aufweist.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Mai 2021

10.06.21 | Der Mai zeichnete sich durch tiefe Temperaturen und weit überdurchschnittliche Niederschläge aus. Die Temperatur lag in den tieferen Lagen der Nordschweiz um 2 bis 3 Grad unter der Norm 1981-2010. In der ersten Mai-Hälfte trat regional (vor allem in der Nordschweiz) noch Bodenfrost auf, das Ausmass war jedoch deutlich kleiner als 2019. Die Niederschläge lieferten im Landesmittel 135 % der Wassermenge der Norm, in gewissen Regionen lagen die Niederschläge jedoch weit höher. Bis am 27. Mai fiel verbreitet fast an jedem Tag Regen. Die kühlen Verhältnisse in den Monaten April und Mai führten zum kältesten Frühling seit 1987. Durch das nasskalte Wetter ist die Vegetationsentwicklung in Rückstand geraten, dabei ist das Ausmass je nach Pflanzenarten und Kulturen sehr unterschiedlich. Im Jahr 2020 wurden wenige Hagelschäden gemeldet und die Vergütung war mit 8,5 Millionen CHF weit unterdurchschnittlich. Bei den Elementarschäden lag die Vergütung mit 7,2 Millionen CHF tiefer als in den fünf vorhergehenden Jahren (Tabelle 1.4).

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Statistik der Woche
Woche 22/2021

04.06.21 | 2021 geht der Zuckerrübenanbau gemäss provisorischen Zahlen der Zucker Schweiz AG vor allem in der Westschweiz zurück. Die Anbaufläche sinkt im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1468 Hektaren (-8,2 %) auf 16 433 Hektaren. Die maximale Ausdehnung hatte der Zuckerrübenanbau im Jahr 2014 mit einer Fläche von mehr als 21 000 Hektaren.

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