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Woche 17/2021

Der Futterverbrauch der Nutztiere hat 2019 mit 7,78 Millionen Tonnen Trockensubstanz gegenüber dem Vorjahr um 1,7 % abgenommen. Der Rückgang beruht v.a. auf dem verminderten Verbrauch der Raufutterverzehrer (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde). Der grösste Teil des Futters (65,3 %) stammt aus dem mehrjährigen Futterbau. Dies ist zur Hauptsache Gras, frisch oder konserviert (Heu, Silage, Trockengras). Die übrigen Hauptprodukte (22,1 %) bestehen vor allem aus Getreide. Zugenommen haben im Verlauf der letzten Jahre die Importe von Nebenprodukten (5,5 %), insbesondere aus der Verarbeitung von Ölsaaten. Im Inland fallen ebenfalls Nebenprodukte aus der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen an (5,1 %). Diese stammen aus der Verarbeitung von Getreide (Kleie), Zuckerrüben (Zuckerrübenschnitzel und Melasse) und Ölsaaten (Ölkuchen).

Die Futtermittelbilanz 2019 wird am 10. Mai 2021 publiziert.