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Woche 44/2021

Die aktuelle Teuerungswelle führt insbesondere zu höheren Preisen für landwirtschaftliche Produktionsmittel (z.B. Preise für Energie, Dünger sowie für die Beschaffung und den Unterhalt von Maschinen und Gebäuden). Innert Jahresfrist sind die Preise gemäss dem Einkaufspreisindex um 3,5 % angestiegen. Gleichzeitig profitiert die Landwirtschaft von guten Produzentenpreisen. Diese liegen zurzeit um 1,5 % höher als vor einem Jahr. Allerdings können die guten Preise im Pflanzenbau die Ertragsausfälle im aktuellen Jahr nicht kompensieren. Wenig Einfluss hatte die Teuerungswelle bisher auf die Nahrungsmittelpreise im Detailhandel. Diese liegen gemäss dem Landesindex der Konsumentenpreise um 1,8 % tiefer als vor einem Jahr.