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Initiatives pour les vaches à cornes, contre le mitage et de Future 3 : les recommandations de vote de l’USP

Communiqué de presse de l'Union Suisse des Paysans du 23 septembre 2018

Les deux initiatives populaires pour des aliments équitables et pour la souveraineté alimentaire n’ont pas réussi à convaincre une majorité des votants. Avec la mise en œuvre du nouvel article constitutionnel sur la sécurité alimentaire, accepté par une grande majorité l’année dernière, le Conseil fédéral s’est déjà vu confier par le peule la mission contraignante de renforcer une production durable en Suisse et à l’étranger. Il doit à présent passer à l’action !

La Chambre suisse d’agriculture (CSA), qui tient lieu de parlement de l'Union suisse des paysans, a débattu aujourd’hui les avantages et les inconvénients de l’initiative populaire « pour la dignité des animaux de rente agricoles (initiative pour les vaches à cornes) », et elle a décidé de laisser la liberté de vote le 25 novembre prochain. L’objectif poursuivi par les auteurs de l’initiative est que la Confédération octroie à l’avenir des paiements directs pour les animaux de rente portant des cornes. L’initiative est ainsi avant tout un projet relevant de la politique financière. Afin de parer à toute réduction des moyens alloués à d'autres domaines en cas d'acceptation de l'initiative, la CSA exige que le financement soit assuré avec des moyens qui ne proviennent pas des enveloppes financières actuelles.

La CSA a aussi examiné les initiatives « Stopper le mitage – pour un développement durable du milieu bâti (initiative contre le mitage) » et « pour une Suisse libre de pesticides de synthèse » de Future 3.0. L’assemblée a rejeté l’initiative contre le mitage. Sur le principe, elle est certes du même avis que les auteurs de l'initiative, selon lesquels il faut mieux protéger les terres cultivables. L’initiative demande toutefois une interdiction absolue de créer de nouvelles zones à bâtir, une exigence que la CSA considère comme draconienne et déconnectée de la réalité. Elle estime aussi que la distinction prévue entre agriculture dépendante du sol et agriculture indépendante du sol est inacceptable. L’initiative « pour une Suisse libre de pesticides de synthèse » n’a pas non plus emballé la CSA. Celle-ci a décidé de rejeter l'initiative et s'oppose en outre à un éventuel contre-projet. L’assemblée reconnaît les défis en la matière et estime que le Plan d’action Produits phytosanitaires leur apporte une réponse adéquate. Le plan d’action englobe 51 mesures qui aboutiront à une réduction des risques inhérents à l’usage de produits phytosanitaires. D’où l’inutilité de l'initiative ou d'un contre-projet, comme dans le cas de l’initiative pour une eau potable propre.

Renseignements

Markus Ritter

Markus Ritter

Union Suisse des Paysans
Président
Conseiller national

Téléphone 079 300 56 93
EMail markus.ritter@parl.ch

Jacques Bourgeois

Jacques Bourgeois

Union Suisse des Paysans
Directeur
Conseiller national

Téléphone 079 219 32 33
E-Mail jacques.bourgeois@sbv-usp.ch

Martin Rufer

Martin Rufer

Directeur de l'Union Suisse des Paysans
Chef du groupe de travail ad hoc sur le coronavirus et responsable departement production, marché & écologie

Téléphone 078 803 45 54
EMail martin.rufer@sbv-usp.ch

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