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Auch Blumen werden teurer

Dass der Krieg zu steigenden Preisen bei Produktionsmitteln führt, ist mittlerweile bekannt. Logischerweise müssen auch die Preise landwirtschaftlicher Produkte steigen – zum Beispiel bei den Selbstpflück-Schnittblumen. In diesem Bereich ist die Kundschaft äusserst preissensibel. Viele Blumen zu einem günstigen Preis, das lockt die Kundschaft zu einem Schnittblumenfeld. In den letzten rund 15 Jahren sind die Preise konstant geblieben. Lange haben die Blumenproduzentinnen und -produzenten an gerundeten und damit vielleicht zu tiefen Preisen festgehalten, unter anderem um in der Selbstbedienung das Münzproblem zu entschärfen. Die steigenden Preise für Treibstoff, Dünger und Maschinen erfordern jedoch Anpassungen: Produzenten und Produzentinnen sollten nun über eine Preiserhöhung bei ihren Schnittblumen nachdenken, sonst sind Arbeit und Aufwände nicht mehr bezahlt. Sie kennen ihre Kundschaft am besten und wissen, wie viel sie verlangen können. Helfen kann ein kurzer Brief bei der Kasse, um die Situation zu erklären. Dort können auch die Vorteile einheimischer Blumen hervorgehoben werden: Hier gewachsene Pflanzen, die keinen Transport hinter sich haben und deshalb so frisch sind wie sonst nur aus dem eigenen Garten.

Katharina Scheuner

Katharina Scheuner

Belpstrasse 26, 3007 Bern
katharina.scheuner@sbv-usp.ch 
Departement Kommunikation und Services
Geschäftsbereich Kommunikation

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Marktkommentar Auch Blumen werden teurer

25.04.22 | Dass der Krieg zu steigenden Preisen bei Produktionsmitteln führt, ist mittlerweile bekannt. Logischerweise müssen auch die Preise landwirtschaftlicher Produkte steigen – zum Beispiel bei den Selbstpflück-Schnittblumen.

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Statistik der Woche
Woche 16/2022

22.04.22 | Die Preise für Pflanzenöle lagen schon vor dem Ukraine-Krieg hoch. Wie bei fast allen landwirtschaftlichen Rohstoffen hat die neuste Entwicklung den Preisdruck massiv erhöht. Die Ukraine lieferte bisher mehr als die Hälfte des auf dem Weltmarkt gehandelten Sonnenblumenöls. Da pflanzliche Öle zu einem grossen Teil austauschbar sind, steigen alle Preise für Pflanzenöle an. Im Vergleich zu März 2020, also vor zwei Jahren, lagen die Weltmarkt-Preise im März 2022 um 100 bis 170 % höher. Dies hat natürlich Folgen für die Konsumentenpreise im Detailhandel, auch in der Schweiz. Zudem sollte es möglich sein, die Produzentenpreise für Ölsaaten in der Schweiz zu er-höhen, um die steigenden Produktionskosten zu decken.

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Statistik der Woche
Woche 15/2022

14.04.22 | Die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh ist in der Schweiz in den letzten Jahren nur noch schwach angestiegen und erreichte 2021 den Wert von 7089 Kilogramm Milch pro Kuh und Jahr. Bei annähernd konstanter Gesamt-Milchproduktion führt diese Entwicklung zu einem kontinuierlichen Rückgang des Milchkuhbestandes. Letzterer erreichte im Jahr 2021 im Mittel noch 538'746 Tiere.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 03-22: Produktion und Verbrauch von Milch und Milchprodukten 2021

11.04.22 | Im Jahr 2021 wurde ungefähr die gleiche Milchmenge verarbeitet wie im Vorjahr. Dabei wurden aber wieder mehr Milchprodukte exportiert, während der Import leicht zurückging. Der Verbrauch von Käse ist nochmals leicht gestiegen, jener von Konsummilch, Joghurt, Butter und Dauermilchwaren hat abgenommen. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Pandemie auch längerfristige Auswirkungen auf den Milchverbrauch hat, diese aber zunehmend von jenen des Ukraine-Krieges überschattet werden.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - März 2022

11.04.22 | Auch im März setzte sich das trockene Wetter fort. Bei meist sonnigem Wetter fiel nur an einem Tag verbreitet Niederschlag, nämlich am 30. März. Teilweise fiel am 13., 14., 18. und 31. März regional noch etwas Niederschlag. Bis am 29. März erreichte die Niederschlagssumme verbreitet nicht einmal 10 % der Norm. Damit war der März in der Zentral- und Ostschweiz einer der niederschlagärmsten Märzmonate der letzten 100 Jahre, zum letzten Mal war es dort im März 1976 ähnlich trocken. In der West- und Südschweiz sind trockene Märzmonate etwas häufiger. Dort war der März zum letzten Mal im Jahr 2003 ähnlich trocken. Das trockene Wetter führte in den Kantonen Bern, Wallis und Tessin zu Waldbränden. Zweimal (15. bis 18. März sowie 29. März) gelangte Saharastaub in die Schweiz, der am Himmel gut sichtbar war und auch auf dem Boden Spuren hinterliess. Die Blüte der Hasel, des Huflattichs und der Buschwindröschen startete deutlich früher (eine Woche bis 13 Tage) als im Mittel der Normperiode 1991-2020.

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Statistik der Woche
Woche 14/2022

08.04.22 | Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die wichtigsten Pflanzennährstoffe und werden weltweit in grossen Mengen benötigt. Gute Preise für Getreide, Soja und andere Ackerkulturen haben 2021 die Nachfrage nach diesen Düngemitteln gestärkt. Dazu kommen coronabedingt höhere Preise für den Transport. Hohe Energiepreise haben ab Herbst 2021 die Produktion von Stickstoffdüngern wie Harnstoff und Ammoniumnitrat massiv verteuert. Der Uk-raine-Krieg verstärkt die Probleme, da Russland einen Teil des Stickstoff- und des Phosphor-Düngers produziert, während Belarus Kalium-Dünger exportiert. Es besteht die Gefahr, dass in vielen Ländern aufgrund der hohen Preise weniger Düngemittel eingesetzt werden, womit die Erträge im Pflanzenbau weltweit abnehmen könnten.

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Standpunkte
Und plötzlich ist Versorgungssicherheit wieder ein Thema

04.04.22 | Der Krieg, den Russland in der Ukraine angezettelt hat, macht fassungs- und hilflos. So viel unnötiges Leid! Die Ukraine ist eine der weltweiten Kornkammern. Ein Ausfall ihrer Ernten und der Exportstopp von Russland hat deshalb weitergehende Konsequenzen, als abertausende Kriegsopfer, Millionen von Flüchtlingen und zerstörte Infrastruktur.

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Statistik der Woche
Woche 13/2022

01.04.22 | Die Produktion von Konsummilch kann als Massstab der Corona-Krise dienen: Wenn die Leute aufgrund der Corona-Krise vermehrt zu Hause blieben, dann kauften sie offenbar mehr Konsummilch und vor allem mehr UHT-Milch. So lag die Produktion zu Beginn der Krise im März 2020 extrem hoch. Auch im Herbst 2020 und in den folgenden Monaten lag die Produktion erneut hoch. Die Konsummilchproduktion nimmt seit dem Sommer 2021 ab und deutet somit auf eine Normalisierung der Lage.

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